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Die Evolution von Künstlicher Intelligenz (KI) schreitet rasant voran, insbesondere im Bereich der KI-Agenten. Während Prototypen ihre Leistungsfähigkeit demonstrieren, stellt der Übergang zu produktionsreifen Systemen Unternehmen vor erhebliche technische Herausforderungen. Eine zentrale Problematik ist die inhärente Unvorhersehbarkeit großer Sprachmodelle (LLMs), die die Entwicklung zuverlässiger Workflows erschwert. Ein Prompt, der einmal funktioniert, kann beim nächsten Mal fehlschlagen. Dies führt oft dazu, dass Kernlogik mit komplexer Fehlerbehandlung, Verzweigungen, Wiederholungsversuchen und Fallback-Code verknüpft wird, was Systeme schwer wartbar und wenig skalierbar macht.
Um dieser Herausforderung zu begegnen, schlagen Forscher einen neuen Architekturansatz vor, der die Logik eines Agenten (was er tun soll) von seinen Such- oder Ausführungsstrategien (wie er sich bei variierenden LLM-Antworten erholt) entkoppelt. Dieses Prinzip zielt darauf ab, die Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit von KI-Agenten signifikant zu verbessern. Die grundlegende Idee besteht darin, die Funktionalität eines KI-Agenten in zwei unterschiedliche Komponenten aufzuteilen: die Denkmaschine (Logik) und das Informationsabrufsystem (Suche).
Ein Beispiel hierfür ist das von Forschern von Asari AI, MIT CSAIL und Caltech entwickelte Framework namens Probabilistic Angelic Nondeterminism (PAN) und dessen Python-Implementierung ENCOMPASS. Dieses Modell erlaubt es Entwicklern, den idealen, geradlinigen Pfad eines Agenten-Workflows (den "Happy Path") zu definieren, während die Handhabung alternativer Ergebnisse einer separaten Laufzeit-Engine überlassen wird.
ENCOMPASS führt einen einfachen Mechanismus – branchpoint() – ein, der Stellen markiert, an denen die Ausgabe eines LLM variieren könnte. Zur Laufzeit bilden diese Verzweigungspunkte einen Suchbaum möglicher Ausführungspfade. Das System kann so mehrere Zweige (z.B. mittels Beam Search oder Backtracking) explorieren, ohne den Haupt-Workflow mit Fehlerbehandlungslogik zu überladen. Diese Trennung reduziert technische Schulden und unterstützt das Experimentieren mit verschiedenen Strategien unabhängig vom Kerncode.
Traditionelle KI-Agenten integrieren Logik und Suche oft in eine einzige, monolithische Struktur. Dieser Ansatz mag für einfache Anwendungen ausreichen, führt jedoch bei zunehmender Komplexität zu erheblichen Engpässen. Wenn Logik und Suche miteinander verknüpft sind, erfordert jede Entscheidung, dass der Agent gleichzeitig logische Schlussfolgerungen zieht und Informationen abruft. Dies führt zu einem Rechenaufwand, der mit der Problemkomplexität exponentiell ansteigt.
Betrachten Sie beispielsweise einen Kundenservice-Chatbot, der Tausende gleichzeitiger Gespräche führt. Ein monolithisches Design zwingt den Bot, jede Anfrage durch dieselbe Logik-Such-Pipeline zu verarbeiten, unabhängig davon, ob die Antwort komplexe Argumentation oder einfachen Informationsabruf erfordert. Diese Ineffizienz wird besonders problematisch, wenn es darum geht, Workloads auf Unternehmensebene zu skalieren.
Eine getrennte Architektur besteht typischerweise aus drei Hauptschichten:
Wenn Logik und Suche unabhängig voneinander arbeiten, kann jede Komponente für ihre spezifische Aufgabe optimiert werden. Die Suchkomponente kann fortschrittliche Indizierungs-, Caching- und Parallelverarbeitungstechniken nutzen, ohne durch die Anforderungen der Logik-Engine eingeschränkt zu sein. Ebenso kann sich die Logik-Engine auf ausgeklügelte Argumentationsalgorithmen konzentrieren, ohne sich um den Overhead des Informationsabrufs kümmern zu müssen.
Die getrennte Architektur ermöglicht eine horizontale Skalierung einzelner Komponenten je nach Bedarf. In Spitzenzeiten kann die Suchschicht hochskaliert werden, um erhöhte Informationsabrufanfragen zu bewältigen, während die Logikschicht auf optimaler Kapazität bleibt. Dieser gezielte Skalierungsansatz ist wesentlich effizienter als die Skalierung ganzer monolithischer Systeme.
Durch die klare Trennung der Zuständigkeiten können Updates von Suchalgorithmen oder Logikregeln unabhängig voneinander implementiert werden. Sie können die Suchleistung verbessern oder neue Informationsquellen hinzufügen, ohne die Denkmaschine zu beeinflussen, und umgekehrt. Diese Modularität reduziert die Entwicklungskomplexität und den Testaufwand erheblich.
Getrennte Komponenten können auf Hardware eingesetzt werden, die für ihre spezifischen Anforderungen optimiert ist. Suchintensive Operationen können von Servern mit viel Arbeitsspeicher und schnellem Speicher profitieren, während die Logikverarbeitung von CPUs mit hoher Kernanzahl profitieren könnte. Dieser maßgeschneiderte Ansatz maximiert die Ressourceneffizienz im Vergleich zu monolithischen "Einheitslösungen".
Die Vorteile dieses Architekturmusters zeigen sich in verschiedenen realen Szenarien:
Obwohl die Trennung von Logik und Suche erhebliche Vorteile bietet, sind auch Herausforderungen zu beachten:
Die Schnittstelle zwischen Logik und Suche kann zu einem Engpass werden, wenn sie nicht richtig konzipiert ist. Dies kann durch die Implementierung robuster Nachrichtenwarteschlangensysteme, die Verwendung standardisierter Datenformate und die Erstellung umfassender API-Dokumentationen für die Integrationsschicht gemildert werden.
Wenn Logik und Suche unabhängig voneinander arbeiten, ist die Wahrung der Datenkonsistenz entscheidend. Implementieren Sie Versionskontrolle für Wissensdatenbanken, verwenden Sie gegebenenfalls transaktionale Updates und etablieren Sie klare Daten-Synchronisationsprotokolle zwischen den Komponenten.
Die zusätzliche Kommunikation zwischen getrennten Komponenten kann zu Latenz führen. Optimieren Sie die Netzwerkkommunikation, implementieren Sie intelligente Pre-Fetching-Strategien und erwägen Sie Edge-Computing-Bereitstellungen, um die Auswirkungen der verteilten Architektur zu minimieren.
Die Trennung von Logik und Suchmechanismen stellt einen grundlegenden Wandel in der Architektur von KI-Agenten dar, der die Herausforderungen der Skalierbarkeit direkt angeht. Indem jede Komponente sich spezialisieren, unabhängig optimieren und entsprechend spezifischer Anforderungen skalieren kann, ermöglicht dieser Ansatz KI-Systemen die Bewältigung immer komplexerer Aufgaben bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung von Leistung und Zuverlässigkeit.
Die Vorteile gehen über bloße Leistungsverbesserungen hinaus – eine getrennte Architektur ermöglicht eine einfachere Wartung, eine bessere Ressourcennutzung und flexiblere Bereitstellungsoptionen. Da KI-Anwendungen in Komplexität und Umfang weiter wachsen, wird dieses Architekturmuster wahrscheinlich zum Standardansatz für den Aufbau robuster, skalierbarer KI-Agenten. Für Unternehmen, die ihre KI-Systeme aufbauen oder aktualisieren möchten, bietet die Implementierung einer getrennten Logik- und Sucharchitektur einen klaren Weg zu verbesserter Skalierbarkeit und Leistung. Die anfängliche Investition in ein ordnungsgemäßes Architekturdesign zahlt sich durch reduzierte Betriebskosten, verbesserte Benutzererfahrungen und die Fähigkeit aus, zukünftiges Wachstum ohne vollständige Systemumgestaltungen zu bewältigen.
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