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Neuer Multi-Modell-Ansatz von Perplexity zur Verbesserung der KI-gestützten Informationssuche

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February 7, 2026

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    Das Wichtigste in Kürze

    • Perplexity hat die "Model Council"-Funktion eingeführt, die es ermöglicht, Suchanfragen gleichzeitig von mehreren KI-Modellen bearbeiten zu lassen.
    • Diese Funktion aggregiert Antworten verschiedener Modelle wie GPT-5.2, Claude Opus 4.6 und Gemini 3.0 und zeigt Gemeinsamkeiten sowie Diskrepanzen auf.
    • - Ziel ist es, umfassendere, nuanciertere und quellengesicherte Antworten zu liefern, die blinde Flecken einzelner Modelle minimieren. - Die Nutzung des "Model Council" ist zunächst für Perplexity Max-Abonnenten im Web verfügbar, mit angekündigtem Mobile-Support. - Multi-LLM-Ansätze gewinnen an Bedeutung, da sie die Stärken verschiedener KI-Modelle bündeln und somit die Qualität der Ergebnisse verbessern können.

    Die Evolution der KI-gestützten Informationssuche: Perplexity führt Multi-Modell-Ansatz ein

    Die Landschaft der Künstlichen Intelligenz befindet sich in einem Zustand rapider Entwicklung, geprägt durch intensiven Wettbewerb und kontinuierliche Innovation. Im Zentrum dieser Dynamik steht die Verbesserung der Fähigkeit von KI-Systemen, Informationen zu verarbeiten und bereitzustellen. Ein aktueller Fortschritt in diesem Bereich ist die Einführung der "Model Council"-Funktion durch Perplexity, die eine neue Herangehensweise an die KI-gestützte Informationssuche darstellt. Diese Entwicklung ist von Relevanz für Unternehmen und Fachkräfte, die auf präzise und umfassende Datenanalyse angewiesen sind.

    Der "Model Council" von Perplexity: Ein Gremium der KI-Modelle

    Die von Perplexity präsentierte "Model Council"-Funktion ermöglicht es Nutzern, eine einzige Suchanfrage gleichzeitig von mehreren KI-Kernmodellen bearbeiten zu lassen. Im Kern dieser Funktion steht die Idee, die individuellen Stärken verschiedener Modelle zu bündeln, um eine umfassendere und ausgewogenere Antwort zu generieren. Anstatt sich auf die Perspektive eines einzelnen Modells zu verlassen, agieren hier mehrere führende KI-Modelle wie ein Gremium, das die Anfrage aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.

    Funktionsweise und Vorteile des Multi-Modell-Ansatzes

    Konkret bedeutet dies, dass eine Suchanfrage beispielsweise parallel von OpenAI's GPT-5.2, Anthropic's Claude Opus 4.6 und Googles Gemini 3.0 verarbeitet werden kann. Ein weiteres KI-Modell übernimmt anschließend die Aufgabe, die von diesen Systemen gelieferten Antworten zu synthetisieren. Dabei werden nicht nur die aggregierten Ergebnisse präsentiert, sondern auch Unterschiede und mögliche Diskrepanzen zwischen den einzelnen Modellantworten hervorgehoben. Diese können beispielsweise in tabellarischer Form dargestellt werden, inklusive konkreter Quellenangaben und Links als Beleg.

    Der Hauptvorteil für Nutzer liegt in der Möglichkeit, ein Multi-Modell-Recherche-Feature zu nutzen, das den Wechsel zwischen verschiedenen Plattformen überflüssig macht. Dies kann zu einer erheblichen Effizienzsteigerung bei der Informationsbeschaffung führen. Weiterhin kann die Aggregation von Antworten aus verschiedenen Quellen dazu beitragen, potenzielle "blinde Flecken" oder Leerstellen einzelner Modelle zu identifizieren und auszugleichen. Insbesondere Ungereimtheiten in den zusammengeführten Antworten können als wertvolle Hinweise für eine vertiefende Recherche dienen.

    Perplexity schlägt diverse Anwendungsfelder für diese Funktion vor, darunter:

    • Investmentrecherche.
    • Verifizierung von Informationen.
    • Unterstützung bei komplexen Entscheidungen, wie dem Produktkauf.
    • Kreatives Brainstorming.

    Zugänglichkeit und zukünftige Entwicklungen

    Die "Model Council"-Funktion ist zum aktuellen Zeitpunkt zunächst für Abonnenten von Perplexity Max im Web verfügbar. Dies unterstreicht den Premium-Charakter der Innovation und die Ausrichtung auf eine anspruchsvolle Anwendergruppe. Jedoch wurde bereits die Unterstützung für mobile Endgeräte angekündigt, was auf eine breitere Zugänglichkeit in der Zukunft hindeutet.

    Der breitere Kontext: Multi-LLM-Chatbots und die Zukunft der KI-Suche

    Die Einführung des "Model Council" bei Perplexity ist Teil eines umfassenderen Trends in der KI-Entwicklung: der Entstehung von Multi-LLM-Chatbots. Diese Systeme bieten über eine einzige Benutzeroberfläche Zugang zu verschiedenen Large Language Models (LLMs) und ermöglichen den direkten Vergleich ihrer Antworten. Ziel ist es, die jeweils optimalen Ergebnisse für spezifische Aufgaben zu erzielen, da jedes Sprachmodell seine eigenen Stärken und Schwächen aufweist.

    Anbieter wie Poe, You.com, Merlin AI, HuggingChat, ChatHub, NinjaChat, Magai, TeamAI und YesChat.ai verfolgen ähnliche Ansätze, indem sie den Zugriff auf eine Vielzahl von Modellen wie GPT, Claude, Gemini, DeepSeek, Llama und Mistral ermöglichen. Diese Tools erleichtern nicht nur den Vergleich von Antworten, sondern bieten oft auch erweiterte Funktionen wie Datei-Uploads, Integrationen mit anderen Diensten oder spezielle Kreativwerkzeuge.

    Die Fähigkeit, mehrere KI-Modelle gleichzeitig zu konsultieren, stellt einen wichtigen Schritt dar, um die Robustheit und Verlässlichkeit der durch KI generierten Informationen zu erhöhen. Für Unternehmen bedeutet dies ein Potenzial zur Verbesserung der Qualität von Analysen, zur Absicherung von Entscheidungen und zur Effizienzsteigerung in Forschung und Entwicklung.

    Fazit

    Die Einführung der "Model Council"-Funktion durch Perplexity ist ein Indikator für den Reifegrad und die zunehmende Komplexität der KI-Landschaft. Indem sie Nutzern die Möglichkeit bietet, mehrere KI-Modelle gleichzeitig zu konsultieren und deren Antworten aggregiert sowie vergleichend darzustellen, adressiert Perplexity die Notwendigkeit von umfassenderen, nuancierteren und quellengesicherten Informationen. Für B2B-Anwender, die im Zuge ihrer Geschäftsaktivitäten auf verlässliche und tiefgehende Analysen angewiesen sind, eröffnet dieser Multi-Modell-Ansatz neue Möglichkeiten, die Leistungsfähigkeit von Künstlicher Intelligenz optimal zu nutzen und einen Informationsvorsprung zu generieren. Die Entwicklung hin zu integrierten Multi-LLM-Plattformen wird voraussichtlich weiterhin die Art und Weise prägen, wie Unternehmen KI für die Informationsbeschaffung und Entscheidungsfindung einsetzen.

    Bibliographie

    - t3n.de. (2026, 6. Februar). Über Perplexity könnt ihr jetzt mehrere KI-Modelle gleichzeitig zurate ziehen. - finanznachrichten.de. (2026, 6. Februar). Über Perplexity könnt ihr jetzt mehrere KI-Modelle gleichzeitig zurate ziehen. - linkedin.com. (2026, 6. Februar). Eine Frage, viele Antworten: Über Perplexity könnt ihr jetzt mehrere KI-Modelle gleichzeitig zurate ziehen. - threads.com. (2026, 6. Februar). Mit der neuen Model-Council-Funktion von Perplexity können User Suchanfragen von drei KI-Kernmodellen zugleich bearbeiten lassen und erhalten aggregierte Antworten samt Unterschieden und Diskrepanzen. - vitlif.de. (2025, 14. April). Multi-LLM-Chatbots: ein Interface, viele KI-Modelle. - cogpt.de. (2024, 4. Dezember). coGPT: Jetzt mit Perplexity. - germany-perplexity.com. (n.d.). Perplexity – Kontextuelle Antworten per KI. - youtube.com. (2025, 9. November). Die BESTE KI-Suche? 3 Profi-Tipps & Tricks für Perplexity! - t3n.de. (2026, 7. Februar). KI entwickelt Physik-Experiment – Forscher brauchen Monate, um es zu verstehen.

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