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Das Technologieunternehmen Perplexity hat mit der Einführung seines neuesten KI-Tools, "Perplexity Computer", einen beachtlichen Schritt in der Entwicklung agentischer Künstlicher Intelligenz vollzogen. Dieses System ist darauf ausgelegt, komplexe Aufgaben effizient zu zerlegen, autonome KI-Agenten zu erstellen und diese mit spezifischen Unteraufgaben zu betrauen. Die Neuerung verspricht eine signifikante Steigerung der Automatisierungsfähigkeiten und eine Entlastung der Nutzer von aufwendigen Arbeitsprozessen.
Im Kern von Perplexity Computer agiert Claude Opus 4.6 als steuerndes Modell, das für die Aufteilung und Orchestrierung der Aufgaben zuständig ist. Die Besonderheit des Systems liegt jedoch in seiner Fähigkeit, eine Vielzahl weiterer spezialisierter KI-Modelle zu integrieren und deren Stärken gezielt zu nutzen. Dies ermöglicht eine Multi-Modell-Strategie, bei der für jede Unteraufgabe das am besten geeignete Modell zum Einsatz kommt.
Diese arbeitsteilige Vorgehensweise erlaubt es Perplexity Computer, ein breites Spektrum an Anforderungen zu erfüllen, von der Informationsbeschaffung bis zur Medienerstellung.
Die von Perplexity Computer erstellten KI-Agenten sind in der Lage, verschiedene Aktionen autonom auszuführen. Dazu gehören:
Ein entscheidender Vorteil dieses Systems ist die Cloud-basierte Verarbeitung. Aufgaben werden parallel durch mehrere KI-Agenten in der Cloud erledigt, wodurch die lokale Rechenleistung der Nutzer nicht beansprucht wird. Nutzer können währenddessen anderen Tätigkeiten nachgehen und erhalten eine Benachrichtigung, sobald die Arbeit abgeschlossen ist.
Perplexity demonstriert die Leistungsfähigkeit von "Computer" anhand verschiedener Anwendungsbeispiele. So kann das System beispielsweise Videos aus dem Internet herunterladen, diese zu kurzen Social-Media-Clips zusammenschneiden und mit Untertiteln versehen. Auch die Überwachung von Auktionsseiten mit automatischen Benachrichtigungen bei neuen Geboten ist durch die Anbindung an Dienste wie Slack, Outlook, Dropbox, Gmail, Notion und Microsoft Teams möglich.
Der Zugang zu Perplexity Computer ist zum aktuellen Zeitpunkt den Abonnenten von Perplexity Max vorbehalten. Eine zukünftige Erweiterung für Enterprise-Max-Abonnenten ist in Planung. Diese Strategie unterstreicht den Fokus auf anspruchsvolle Anwender, die von den erweiterten Automatisierungsfunktionen profitieren können.
Die Entwicklung von Perplexity Computer kann als Antwort auf den wachsenden Markt für agentische KI-Systeme verstanden werden. Im Vergleich zu ähnlichen Initiativen, wie beispielsweise OpenClaw, legt Perplexity einen besonderen Wert auf Zuverlässigkeit und Sicherheit. Die Verarbeitung in einer sicheren Cloud-Umgebung und eine kuratierte Auswahl an Integrationen sollen die potenziellen Risiken, die mit weitgehend autonomen KI-Systemen verbunden sein können, minimieren.
Ergänzend zu "Computer" bietet Perplexity mit "Labs" eine weitere fortschrittliche Funktion, die eine projektbasierte KI-Assistenz ermöglicht. "Labs" geht über die reine Suchfunktion hinaus und liefert Nutzern in einem einzigen Arbeitsgang umfassende Recherchen, Auswertungen, Visualisierungen und sogar die Erstellung von Mini-Apps. Dieses Angebot richtet sich an professionelle Anwender wie Journalisten, Analysten und Marketing-Fachleute, die regelmäßig mit Daten und komplexen Projekten arbeiten.
Die Funktionalität von "Labs" umfasst:
Beispiele für "Labs"-Anwendungen sind die Planung von Marketingkampagnen, Finanzanalysen mit interaktiven Dashboards oder die Erstellung von Entwürfen für Börsenprospekte.
Die Einführung von Perplexity Computer und Perplexity Labs deutet auf eine fortschreitende Evolution im Bereich der Künstlichen Intelligenz hin. Der Trend geht dahin, KI-Systeme zu entwickeln, die nicht nur einzelne Aufgaben bearbeiten, sondern ganze Projekte und komplexe Arbeitsabläufe autonom verwalten können. Dies erfordert eine ausgeklügelte Orchestrierung verschiedener Modelle und eine robuste Infrastruktur, die sowohl Effizienz als auch Sicherheit gewährleistet.
Für Unternehmen bedeutet dies ein Potenzial für erhebliche Effizienzsteigerungen und die Möglichkeit, sich auf strategischere Aufgaben zu konzentrieren, während repetitive oder zeitaufwendige Prozesse von intelligenten Agenten übernommen werden. Die Herausforderung wird darin bestehen, diese Technologien verantwortungsvoll zu implementieren und die Interaktion zwischen Mensch und KI optimal zu gestalten.
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