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Neuausrichtung der Bildung im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz

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February 22, 2026

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    Das Wichtigste in Kürze

    • Künstliche Intelligenz (KI) transformiert das Bildungswesen und erfordert eine Neuausrichtung von Lernzielen und Prüfungskulturen.
    • Die Integration von KI im Unterricht zielt auf die Förderung von Persönlichkeitsbildung und zukunftsrelevanten Kompetenzen ab, über reines Faktenwissen hinaus.
    • Traditionelle Prüfungsformate werden durch KI infrage gestellt, da generative KI komplexe Aufgaben lösen kann und neue Bewertungsansätze erfordert.
    • Lehrkräfte stehen vor der Herausforderung, KI kompetent zu nutzen und Lernende zu einem kritischen und reflektierten Umgang mit dieser Technologie zu befähigen.
    • Datenschutz, ethische Fragen und die Vermeidung eines „Digital Divide“ sind zentrale Aspekte bei der Implementierung von KI in Schulen.
    • Die Forschung betont die Notwendigkeit, den Menschen und dessen ganzheitliche Entwicklung in den Mittelpunkt der KI-gestützten Bildung zu stellen.

    Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) erreicht zunehmend das Bildungswesen und stellt Schulen sowie Lehrende vor signifikante Herausforderungen und Chancen. Die Diskussion konzentriert sich dabei nicht nur auf die technologischen Möglichkeiten, sondern auch auf die Notwendigkeit einer umfassenden Neuausrichtung der Lehrpläne, Prüfungsformate und der Persönlichkeitsbildung. Experten und Bildungseinrichtungen fordern eine Abkehr von traditionellen Ansätzen, um Lernende adäquat auf eine von KI geprägte Zukunft vorzubereiten.

    Der Wandel des Lernens durch KI

    KI-Anwendungen wie ChatGPT haben in den Klassenzimmern Einzug gehalten und die Diskussionen über die Zukunft der Bildung intensiviert. Eine zentrale Frage, die sich stellt, ist, welche menschlichen Fähigkeiten in einer von KI unterstützten Welt noch von Bedeutung sein werden. Die Forschung, beispielsweise eine Studie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, zeigt auf, dass der Fokus oft zu stark auf die Technologie selbst gerichtet ist, anstatt die ganzheitliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen. Das Konzept des „Menschlichen Gedeihens“ (Human Flourishing), welches die Entfaltung des vollen Potenzials und ein sinnvolles Leben umfasst, sollte hierbei als zentraler Maßstab dienen.

    Chancen und Herausforderungen der KI-Integration

    Die Vodafone Stiftung befragte Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 20 Jahren zu ihrer Einschätzung der KI-Nutzung im Unterricht. Die Ergebnisse offenbaren ein differenziertes Bild:

    • Vorteile:
      • Individualisierung des Lernens durch KI-Tutoren, die gezielte Fehleranalysen und individuelle Verbesserungsvorschläge bieten (42 %).
      • Anschauungsreichere Gestaltung des Unterrichts durch digitale Inhalte (38 %).
      • Verschiebung des Lernfokus von reinem Faktenwissen hin zur Entwicklung individueller Fähigkeiten (36 %).
      • Entlastung der Lehrkräfte, um sich stärker den Schülerinnen und Schülern widmen zu können (35 %).
      • Förderung der Eigenverantwortung für Lernprozesse (25 %).
    • Nachteile und Bedenken:
      • Schwierigkeit, eigene Leistungen von KI-generierten Inhalten zu unterscheiden (57 %).
      • Befürchtung, das Lernen an sich zu verlernen (49 %).
      • Erhöhtes Potenzial zum Schummeln (34 %).
      • Unfähigkeit, Aufgaben ohne KI eigenständig zu lösen (32 %).
      • Transport problematischer oder voreingenommener Perspektiven durch KI (30 %).
      • Datenschutzbedenken bezüglich der Speicherung persönlicher Lerndaten (28 %).
      • Einfluss von KI auf Notengebung und Schulerfolg (27 %).
      • Entstehung neuer digitaler Ungleichheiten basierend auf KI-Kompetenzen (26 %).

    Diese Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit eines ausgewogenen und kritischen Umgangs mit KI im Bildungsbereich.

    Neugestaltung von Prüfungsformaten in der Ära der KI

    Die traditionelle Prüfungskultur, die oft auf der Abfrage von Faktenwissen und individueller Leistung basiert, gerät durch generative KI zunehmend unter Druck. KI-Systeme können mittlerweile komplexe Aufgaben lösen und sogar Prüfungen auf hohem Niveau bestehen, was die Validität herkömmlicher Prüfungsformen infrage stellt. Experte wie William Middendorf betonen, dass dies nicht das Ende von Prüfungen bedeutet, sondern eine Anpassung und Weiterentwicklung erfordert.

    Wandel von Leistungsbewertung und Meritokratie

    Philippe Wampfler kritisiert die Vorstellung von Meritokratie und individueller Leistung als „Märchen für Erwachsene“, das soziale Ungleichheiten im Bildungssystem verschleiert. Er argumentiert, dass Prüfungen in ihrer traditionellen Form pädagogische Beziehungen schädigen und Lernbereitschaft beeinträchtigen können. Die Trennung von Lern- und Leistungsphasen im Unterricht, die oft der Selektion dient, sollte zugunsten einer förderorientierten Feedback-Kultur überdacht werden.

    Zukunftsfähige Prüfungsformate

    Eine zeitgemäße Prüfungskultur muss die sogenannten 4K-Kompetenzen – Kommunikation, Kollaboration, Kritisches Denken und Kreativität – stärker berücksichtigen. Dies erfordert Prüfungsformate, die beispielsweise:

    • Individuelle, innovative und kreative Lösungen fördern, anstatt nur Reproduktionsleistungen abzufragen.
    • Projektorientierte und formative Assessments umfassen, die Raum für Reflexion über Misserfolge und daraus gewonnene Erkenntnisse bieten.
    • Den Einsatz von KI explizit in die Aufgabenstellung integrieren, etwa durch Prompt Design oder die kritische Auseinandersetzung mit KI-generierten Inhalten.
    • Mündliche Prüfungsformate wie Debatten stärken, um Diskursfähigkeiten zu schulen.

    Die Bewertung kreativer Leistungen erfordert zudem eine Anpassung der Maßstäbe, bei der Kriterien wie Nützlichkeit, Neuheit und Nachhaltigkeit anstelle von reiner Objektivität und Reliabilität treten könnten.

    Die Rolle der Lehrkräfte und die AI Literacy

    Lehrkräfte sind zentrale Akteure in der Transformation des Bildungswesens. Sie müssen nicht nur die Möglichkeiten und Grenzen von KI verstehen, sondern auch in der Lage sein, Lernende zu einem kritischen und reflektierten Umgang mit dieser Technologie zu befähigen. Die Kultusministerkonferenz (KMK) empfiehlt die Integration von AI Literacy in alle drei Phasen der Lehrkräftebildung.

    Kompetenzfelder für Lehrkräfte

    Experten identifizieren mehrere Schlüsselkompetenzen, die Lehrkräfte im Zeitalter der KI benötigen:

    • Theoretisches Wissen über KI: Verständnis der Funktionsweise und Limitationen von KI-Methoden.
    • Gesetzlicher und ethischer Rahmen von KI: Kenntnis von Datenschutzbestimmungen (DSGVO, AI Act) und ethischen Implikationen wie Bias und Diskriminierung.
    • Auswirkungen von KI: Fähigkeit zur Identifikation von Chancen und Herausforderungen für Bildung, Gesellschaft und Arbeitswelt.
    • Einstellungen zu KI: Offenheit und kritische Reflexion der eigenen Haltung gegenüber KI.
    • Lehren und Lernen mit KI: Integration von KI als Lernwerkzeug, Lerngegenstand und Assessment-Tool in den Unterricht.
    • Fortlaufende Professionalisierung: Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterentwicklung und Vernetzung.

    KI als Werkzeug für Lehrkräfte

    KI kann Lehrkräfte von zeitaufwändigen Routineaufgaben entlasten und so Freiräume für Beziehungsarbeit und persönliche Interaktion mit Lernenden schaffen. Beispiele hierfür sind die Erstellung von Unterrichtsmaterialien, Übungsaufgaben, differenzierten Texten oder die Unterstützung bei der Korrektur. Hierbei ist jedoch entscheidend, dass Lehrkräfte das „Prompting“ beherrschen, um optimale Ergebnisse zu erzielen und die KI als Kollaborationspartner zu verstehen.

    Datenschutz und Ethik: Fundamente der KI-gestützten Bildung

    Die Implementierung von KI im Bildungsbereich muss unter Berücksichtigung strenger Datenschutzrichtlinien und ethischer Grundsätze erfolgen. Der EU AI Act und die DSGVO legen fest, welche Anwendungen unter welchen Umständen genutzt werden dürfen. Eine differenzierte Betrachtung von KI-Systemen ist unerlässlich, da sich je nach Funktion unterschiedliche Vor- und Nachteile sowie Risiken ergeben.

    Vermeidung des „Digital Divide“

    Die Verfügbarkeit von KI-Anwendungen in Schulen ist stark durch Zugriffs- und Beschaffungsmöglichkeiten beeinflusst. Es besteht die Gefahr eines „Digital Divide“, bei dem Schülerinnen und Schüler aus sozial privilegierten Verhältnissen besseren Zugang zu hochwertigen KI-gestützten Bildungsangeboten erhalten. Staatliche Organisationen müssen sicherstellen, dass alle Lernenden und Lehrenden kostengünstigen oder kostenfreien Zugang zu KI-Systemen erhalten, um Chancengleichheit zu gewährleisten.

    Kritischer Umgang mit KI-Ergebnissen

    KI-Systeme sind nicht fehlerfrei. Sie können sogenannte „Halluzinationen“ erzeugen oder Vorurteile aus den Trainingsdaten übernehmen und verstärken. Daher ist es für Lernende und Lehrende gleichermaßen wichtig, die Ergebnisse von KI kritisch zu hinterfragen und deren Qualität zu beurteilen. Der Aufbau von „AI Literacy“ ist entscheidend, um als informierter Nutzer die Potenziale von KI verantwortungsvoll zu nutzen.

    Fazit und Ausblick

    Die Integration von KI in die Bildung ist ein komplexer Prozess, der eine differenzierte Betrachtung und sorgfältige Implementierung erfordert. Lehrkräfte bleiben zentrale Akteure, deren Rolle sich jedoch wandelt – vom reinen Wissensvermittler zum Coach und Begleiter. Schulen und Bildungspolitik stehen vor der Herausforderung, Rahmenbedingungen zu schaffen, die einen sinnvollen, ethischen und chancengerechten Einsatz von KI ermöglichen. Eine kontinuierliche Anpassung des Bildungssystems an die dynamische Entwicklung von KI-Technologien ist unerlässlich, um Schülerinnen und Schüler optimal auf eine von KI geprägte Zukunft vorzubereiten, in der Persönlichkeitsbildung und neue Prüfungsformate eine zentrale Rolle spielen werden.

    Bibliographie

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    Langela-Bickenbach, A., Dreier, R., Wampfler, P., & Albrecht, C. (2024, Februar). Wege zu einer zeitgemäßen Prüfung. Beltz. Abgerufen von https://www.beltz.de/fileadmin/beltz/leseproben/9783407633118_shortened.pdf

    Middendorf, W. (2024, 14. Februar). Zur Möglichkeit digital gestützter Leistungsbewertung mithilfe Künstlicher Intelligenz in der Schulpraxis. pedocs. Abgerufen von https://www.pedocs.de/volltexte/2024/28739/pdf/Middendorf_2024_Zur_Moeglichkeit_digital.pdf

    Siller, H.-S., & Fock, A. (2025, 5. Dezember). KI im Klassenzimmer: Forschung fokussiert sich auf Technik statt auf die Bedürfnisse junger Menschen. Universität Würzburg. Abgerufen von https://www.mathematik.uni-wuerzburg.de/didaktik/aktuelles/single/news/ki-im-klassenzimmer/

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    Scheiter, K., Bauer, E., Omarchevska, Y., Schumacher, C., & Sailer, M. (2025, März). Künstliche Intelligenz in der Schule: Eine Handreichung zum Stand in Wissenschaft und Praxis. BMBF. Abgerufen von https://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/img/KI_Review_20250318_Veroeffentlichung.pdf

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