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Innovative Softwareentwicklung mit Smart Glasses und KI-Agenten

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February 22, 2026

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    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Entwickler demonstriert "Vibe Coding" mittels Meta Ray-Ban Display Smart Glasses und dem KI-Agenten OpenClaw.
    • Dabei gibt er Sprachanweisungen an OpenClaw, um Softwarefunktionen zu entwickeln, deren Fortschritt er direkt im Sichtfeld der Brille verfolgt.
    • OpenClaw nutzt OpenAIs Coding-Werkzeug Codex und läuft auf einer dedizierten Recheneinheit.
    • Die Anwendung birgt erhebliche Sicherheitsrisiken aufgrund des benötigten umfassenden Systemzugriffs.
    • Meta plant, den Display-Zugriff für Drittentwickler zu öffnen, was zukünftige Integrationen von KI-Agenten in Smart Glasses erleichtern könnte.

    Revolutionäre Interaktion: Vibe Coding mit Smart Glasses und KI-Agenten

    Die fortschreitende Integration von Künstlicher Intelligenz in den Alltag nimmt immer konkretere Formen an. Eine aktuelle Demonstration zeigt, wie die Entwicklung von Software durch die Kombination von Smart Glasses und KI-Agenten eine neue Dimension erreicht. Der Begriff "Vibe Coding" beschreibt dabei einen Prozess, bei dem große Sprachmodelle den Quellcode generieren und der menschliche Beitrag sich primär auf die Formulierung von Anweisungen beschränkt. Dies ermöglicht die Softwareentwicklung auch für Personen ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse.

    Praxisbeispiel: OpenClaw auf Meta Ray-Ban Display

    Ein anschauliches Beispiel für diese Entwicklung liefert der Programmierer Jake Ledner. Er demonstrierte in einem Video, wie er den KI-Agenten OpenClaw über sein Meta Ray-Ban Display und die darauf installierte WhatsApp-Anwendung mittels Sprachanweisungen steuert. Die Besonderheit hierbei ist, dass der Chatverlauf und somit der Fortschritt des KI-Agenten direkt im Sichtfeld des Nutzers erscheint. OpenClaw, das auf einem Mac Studio läuft und OpenAIs Coding-Werkzeug Codex verwendet, ist in der Lage, auf Basis dieser Anweisungen Programmcode zu schreiben und sogar live in Anwendungen zu integrieren.

    In Ledners Demonstration wurde OpenClaw beauftragt, eine Speicherfunktion für häufig verwendete Mahlzeiten in seiner KI-Kalorienzähler-App "TrackGPT" zu implementieren. Nach einer Bestätigung durch den Nutzer führte der Agent den Code automatisch aus, und die neue "Speichern"-Schaltfläche war umgehend in der App verfügbar. Ledner hob hervor, dass prinzipiell jeder von überall aus Apps entwickeln könne, wenn er OpenClaw, OpenAI Codex und die Meta Ray-Ban Smart Glasses nutzt.

    Herausforderungen und Sicherheitsaspekte

    Trotz der demonstrierten Potenziale sind mit dieser Technologie auch erhebliche Herausforderungen und Sicherheitsrisiken verbunden. OpenClaw birgt derzeit signifikante Sicherheitsrisiken, da es für seine Funktionalität umfassenden Zugriff auf das System des Nutzers benötigt, einschließlich sensibler Daten wie Passwörter, Browserverläufe und Dateisysteme. Dieses hohe Maß an Zugriffsrechten macht den Einsatz potenziell gefährlich und erfordert idealerweise eine dedizierte Recheneinheit, die für viele Anwender nicht ohne Weiteres praktikabel ist.

    Ein weiterer limitierender Faktor ist die Verfügbarkeit der Hardware. Das Meta Ray-Ban Display ist aktuell nur in den USA erhältlich und kostet rund 800 US-Dollar. Ein internationaler Marktstart steht noch aus, wobei Meta möglicherweise auf die Veröffentlichung einer zweiten Generation des Wearables wartet. Zudem haben Drittentwickler derzeit keinen direkten Zugriff auf das Display der Smart Glasses, weshalb Ledner auf WhatsApp als Kommunikationskanal ausweichen musste.

    Zukünftige Entwicklungen und Ausblick

    Es zeichnet sich jedoch ab, dass sich die Situation für Drittentwickler bald ändern könnte. Oscar Falmer, verantwortlich für die Entwicklerbetreuung im Wearables-Bereich bei Meta, hat in Aussicht gestellt, den Display-Zugriff für Drittentwickler noch in diesem Jahr zu öffnen. Dies könnte den Weg für die Entwicklung von Apps ebnen, die direkt mit KI-Agenten wie OpenClaw interagieren. Zudem planen andere Technologieunternehmen wie Google, in naher Zukunft eigene Smart Glasses mit ähnlichen Funktionen auf den Markt zu bringen.

    Die Verpflichtung von Peter Steinberger, dem Schöpfer von OpenClaw, durch OpenAI unterstreicht die Relevanz und das Potenzial dieser Technologie. Während die aktuellen Implementierungen noch mit Sicherheitsbedenken und praktischen Einschränkungen behaftet sind, deutet die Entwicklung darauf hin, dass die freihändige Interaktion mit KI-Agenten über Smart Glasses eine entscheidende Rolle in der zukünftigen Softwareentwicklung und Benutzerinteraktion spielen könnte. Die Debatte um die Balance zwischen Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit wird dabei weiterhin eine zentrale Rolle einnehmen.

    Bibliography: - Bezmalinović, T. (2026, 21. Februar). Vibe Coding on the Nose: Developer Controls OpenClaw via Smart Glasses. heise online. - Pero, J. (2026, 20. Februar). Oh God, Vibe Coding on Smart Glasses Is a Thing Now. Gizmodo. - Tremmel, S. (2026, 6. Februar). Die Sicherheitsrisiken von KI-Assistenten wie OpenClaw. heise online. - Janssen, J.-K. (2026, 31. Januar). OpenClaw ausprobiert: Die gefährlichste Software der Welt? heise online. - Exa. (2026, 22. Januar). Vibe Coding Collective. exa.ai. - Exa. (2026, 27. Januar). TeamOpenSmartGlasses. exa.ai.

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