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Der deutsche Arbeitsmarkt befindet sich in einer bemerkenswerten Phase, in der scheinbare Widersprüche die Dynamik bestimmen. Aktuelle Umfragen zeigen, dass ein signifikanter Anteil der Erwerbstätigen in Deutschland – mehr als jeder Zweite – einen Jobwechsel in Betracht zieht, obwohl die Mehrheit von ihnen mit ihrer derzeitigen Anstellung zufrieden ist. Diese Entwicklung wirft Fragen nach den zugrundeliegenden Motivationen und den Implikationen für Unternehmen auf.
Eine von Indeed im Dezember 2025 durchgeführte Umfrage unter 1.000 Arbeitnehmern in Deutschland offenbart ein vielschichtiges Bild. Demnach gaben rund 70 Prozent der Befragten an, mit ihrem aktuellen Job zufrieden zu sein. Gleichwohl können sich knapp 58 Prozent vorstellen, ihren Arbeitsplatz im laufenden Jahr zu wechseln, wobei ein Drittel davon diesen Schritt bereits bis zur Jahresmitte vollziehen möchte.
Die Gründe für diese hohe Wechselbereitschaft sind vielfältig und spiegeln eine Kombination aus ökonomischen und immateriellen Faktoren wider:
Diese Ergebnisse sind insbesondere vor dem Hintergrund eines sich abkühlenden Arbeitsmarktes bemerkenswert, da dieser normalerweise zu einer höheren Zurückhaltung bei Jobsuchenden führt. Frank Hensgens, Geschäftsführer von Indeed, hebt hervor, dass die anhaltend hohe Wechselbereitschaft, die das Vorjahresniveau sogar leicht übertrifft, ungewöhnlich ist. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten werden als Hauptgrund für die Dominanz des Gehalts als Wechselmotivation genannt.
Trotz der hohen Wechselbereitschaft bleibt Jobsicherheit ein entscheidender Aspekt. Eine weitere Umfrage ergab, dass 21 Prozent der Befragten trotz Unzufriedenheit an ihrem aktuellen Arbeitsplatz festhalten. Für 57 Prozent dieser Gruppe ist ein sicherer Arbeitsplatz der Hauptgrund für das Verbleiben. Ein Drittel schätzt zudem die attraktive Bezahlung im aktuellen Job.
Die Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt spiegeln sich auch in den Sorgen der Arbeitnehmer wider. Jeder Fünfte (20 Prozent) befürchtet, seinen Job im laufenden Jahr zu verlieren. Mehr als die Hälfte dieser Befürchtungen wird auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung zurückgeführt, während Ankündigungen von Stellenabbau in verschiedenen Unternehmen, wie beispielsweise bei SAP, diese Ängste verstärken.
Die zunehmende Integration künstlicher Intelligenz in den Arbeitsalltag wird ebenfalls als potenzielle Bedrohung wahrgenommen. Prognosen einiger Branchenvertreter, wie die von Anthropic-CEO Dario Amodei, deuten auf eine mögliche Arbeitslosenquote von bis zu 20 Prozent hin. Gleichzeitig arbeiten Unternehmen wie OpenAI daran, KI-Modelle auf ein menschliches Leistungsniveau zu bringen, was das Bedürfnis nach Jobsicherheit weiter verstärkt.
Interessanterweise erwarten 55 Prozent der Befragten Produktivitätssteigerungen durch KI. Nur ein Viertel (25 Prozent) bindet derzeit KI-Anwendungen umfassend in ihren Arbeitsalltag ein, wobei Frauen hier etwas aktiver sind als Männer (28 Prozent gegenüber 23 Prozent).
Die aktuelle Situation stellt Unternehmen vor die Herausforderung, qualifizierte Mitarbeiter zu halten und neue Talente anzuziehen. Trotz eines gemeldeten Personalmangels in 71 Prozent der Unternehmen, wie die Indeed-Umfrage zeigt, ist die Zahl der ausgeschriebenen Stellen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Dies erschwert insbesondere jungen Akademikern den Einstieg, die durchschnittlich 40 Bewerbungen für eine Einladung zum Vorstellungsgespräch benötigen.
Um der hohen Wechselbereitschaft entgegenzuwirken und Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden, können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden:
Die Ergebnisse der Umfragen unterstreichen die Notwendigkeit für Unternehmen, ein Gleichgewicht zwischen Sicherheit und attraktiven Arbeitsbedingungen zu finden. Das neue Jahr bietet hier eine Chance, proaktiv in das Personal zu investieren und so die Mitarbeiterbindung zu stärken.
Die hohe Wechselbereitschaft in Deutschland, selbst bei zufriedenen Arbeitnehmern, ist ein komplexes Phänomen, das von ökonomischen Zwängen und dem Wunsch nach besseren Arbeitsbedingungen gleichermaßen beeinflusst wird. Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie über reine Gehaltsanreize hinaus denken müssen, um im Wettbewerb um Talente bestehen zu können. Die Schaffung einer Kultur der Wertschätzung, die Förderung beruflicher Entwicklung und die Bereitstellung flexibler Arbeitsmodelle sind entscheidend, um Mitarbeiter langfristig zu binden und den Unternehmenserfolg zu sichern.
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