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Als eine der ältesten und angesehensten Bildungseinrichtungen Chinas hat die Peking-Universität, oft als "Beida" abgekürzt, eine tiefgreifende Geschichte und einen nachhaltigen Einfluss auf die wissenschaftliche, kulturelle und politische Entwicklung des Landes ausgeübt. Gegründet im Jahr 1898, markiert ihre Entstehung einen Wendepunkt in Chinas Bildungssystem und steht symbolisch für den Übergang von traditionellen zu modernen Lehransätzen.
Die Ursprünge der Peking-Universität reichen bis zur Spätzeit der Qing-Dynastie zurück. Am 11. Juni 1898 wurde sie unter dem Namen "Kaiserliche Universität zu Peking" (Jīngshī Dàxuétáng) durch einen kaiserlichen Erlass des Guangxu-Kaisers ins Leben gerufen, als Teil der Hundert-Tage-Reformen. Diese Reformen zielten darauf ab, China nach der Niederlage im Ersten Sino-Japanischen Krieg zu modernisieren. Die Universität sollte nicht nur eine führende Bildungseinrichtung sein, sondern auch die höchste Bildungsbehörde des Landes darstellen. Trotz des Scheiterns der Reformen überlebte die Universität in reduzierter Form und nahm am 31. Dezember 1898 ihren Betrieb mit 160 Studenten auf.
Nach der Xinhai-Revolution im Jahr 1911 wurde die Kaiserliche Universität zu Peking 1912 in "Peking-Universität" umbenannt. Eine entscheidende Phase begann mit der Ernennung des renommierten Gelehrten Cai Yuanpei zum Präsidenten im Jahr 1917. Cai Yuanpei, inspiriert vom deutschen Modell der akademischen Freiheit, führte eine Professorenverwaltung und demokratische Managementprinzipien ein. Er versammelte eine intellektuell vielfältige Fakultät, darunter Persönlichkeiten der Neuen Kulturbewegung wie Hu Shih, Li Dazhao und Chen Duxiu, und etablierte die Universität als Zentrum des progressiven Denkens.
Die Peking-Universität spielte eine zentrale Rolle in der "Vierte-Mai-Bewegung" von 1919, einer Studentenprotestbewegung gegen die Bestimmungen des Versailler Vertrags, die Japan die Kolonialrechte Deutschlands in der Provinz Shandong zusprachen. Studierende der Peking-Universität organisierten und führten die Proteste an, die sich zu einer landesweiten antiimperialistischen und patriotischen Bewegung entwickelten. Dieser Zeitraum festigte den Ruf der Universität als Brutstätte intellektueller und revolutionärer Ideen.
Während des Zweiten Weltkriegs und des Chinesisch-Japanischen Krieges (1937–1945) wurde die Peking-Universität zusammen mit der Tsinghua-Universität und der Nankai-Universität nach Kunming in Yunnan verlegt, wo sie die Nationale Südwestliche Assoziierte Universität bildete. Diese Institution war trotz widriger Umstände äußerst produktiv und prägte die chinesische Geistesgeschichte nachhaltig.
Nach Kriegsende kehrte die Universität nach Peking zurück. Eine weitere tiefgreifende Umstrukturierung erfolgte 1952 nach dem Vorbild sowjetischer Hochschulsysteme. Dabei wurden die geistes- und naturwissenschaftlichen Fakultäten der Tsinghua- und Yenching-Universität in die Peking-Universität integriert, während andere Fachbereiche ausgegliedert oder mit anderen Institutionen fusioniert wurden. Dies transformierte die Peking-Universität in eine umfassende Universität mit Schwerpunkt auf Geistes- und Naturwissenschaften.
Im Jahr 2000 fusionierte die Peking-Universität mit der ehemaligen Beijing Medical University und erweiterte damit ihr Fächerspektrum um medizinische Wissenschaften. Seitdem hat die Universität ihre Position als eine der führenden Forschungseinrichtungen weiter ausgebaut. Bemerkenswerte Entwicklungen umfassen die Einrichtung des Peking University HSBC Business School Oxford Campus im Jahr 2017 und des Sino-Russian Mathematics Center im Jahr 2020, was die internationale Ausrichtung der Universität unterstreicht.
Der Hauptcampus der Peking-Universität, bekannt als Yan Yuan, befindet sich im Haidian-Distrikt in den westlichen Vororten Pekings. Er ist auf dem Gelände ehemaliger kaiserlicher Gärten angelegt und zeichnet sich durch traditionelle chinesische Landschaftsgestaltung mit Gärten, Pagoden und historischen Gebäuden aus. Zu den Wahrzeichen gehören der Weiming-See und die Boya-Pagode.
Neben dem Hauptcampus verfügt die Universität über weitere Standorte, darunter das Peking University Health Science Center (PKUHSC) und den Shenzhen Graduate School Campus. Diese dezentralen Standorte ermöglichen eine breite Abdeckung verschiedener Fachgebiete und Forschungsbereiche.
Die Universitätsbibliothek der Peking-Universität ist mit über 8 Millionen Beständen die größte ihrer Art in Asien und bietet eine umfassende Sammlung für Forschung und Lehre.
Die Peking-Universität umfasst 55 Schulen und Fachbereiche mit 137 Bachelor-, 59 Master- und 59 Doktorandenprogrammen. Ihr akademisches Angebot deckt ein breites Spektrum ab, von Geisteswissenschaften über Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften bis hin zu Ingenieurwesen und Medizin. Die Universität betreibt sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung und verfügt über 420 Forschungseinrichtungen, darunter mehrere staatliche Schlüssellabore und nationale Ingenieurforschungszentren.
Die Peking-Universität genießt weltweit und insbesondere in Asien einen hervorragenden Ruf. Sie wird regelmäßig in den Top-Platzierungen internationaler Hochschulrankings geführt:
Diese Rankings spiegeln die hohe Qualität der Lehre, die Forschungsleistung und die internationale Ausrichtung der Universität wider. Besonders hervorzuheben sind die Platzierungen in spezifischen Fachbereichen, beispielsweise im Bereich der Künstlichen Intelligenz (Platz 8 im U.S. News Ranking) und der Umwelt-/Ökologie-Wissenschaften (Platz 1 im U.S. News Ranking).
Die Universität ist bekannt für ihre Beiträge in zahlreichen Forschungsfeldern. Ein herausragendes Beispiel ist die Entdeckung von Artemisinin durch die Alumna Tu Youyou, die 2015 mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin ausgezeichnet wurde. Artemisinin hat Millionen von Leben gerettet und maßgeblich zur globalen Gesundheitsversorgung im Kampf gegen Malaria beigetragen.
Die Peking-Universität führt zahlreiche nationale Forschungsprojekte durch und hat eine hohe Anzahl an Patentanmeldungen sowie Auszeichnungen in den Natur- und Sozialwissenschaften erhalten.
Die Peking-Universität pflegt ein weitreichendes Netzwerk internationaler Kooperationen. Sie hat Partnerschaften mit über 380 Universitäten und Forschungseinrichtungen in mehr als 60 Ländern und Regionen weltweit etabliert. Dies umfasst Doppelabschlussprogramme mit renommierten Institutionen wie der Waseda University in Japan, der London School of Economics und der Sciences Po in Paris. Jährlich studieren rund 7.000 internationale Studenten an der Peking-Universität, was ihre Rolle als globaler Knotenpunkt für Bildung und Forschung unterstreicht.
Im Jahr 2019 stellte die Peking-Universität ihre "Global Excellence Strategy" vor, eine internationale Strategie, die darauf abzielt, ihre globale Präsenz zu stärken und die internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Kreativität, Führung, Offenheit, Einzigartigkeit, Vielfalt und Gestaltung voranzutreiben.
Die Peking-Universität hat eine lange Liste namhafter Alumni und Fakultätsmitglieder hervorgebracht, die in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur bedeutende Beiträge geleistet haben. Dazu gehören:
Auch Persönlichkeiten wie Mao Zedong arbeiteten als Bibliotheksmitarbeiter an der Universität, was die breite Anziehungskraft der Institution auf führende Köpfe Chinas verdeutlicht.
Die Peking-Universität bleibt eine dynamische Institution, die sich kontinuierlich weiterentwickelt und an die Herausforderungen der Moderne anpasst. Mit ihrer Betonung auf interdisziplinäre Forschung, internationaler Zusammenarbeit und der Förderung von Spitzentalenten ist sie bestrebt, ihre Rolle als führende Universität in China und als globaler Akteur in Wissenschaft und Bildung weiter zu festigen. Die strategische Ausrichtung auf Bereiche wie Künstliche Intelligenz, nachhaltige Entwicklung und digitale Geisteswissenschaften zeigt das Engagement der Universität, zukünftige gesellschaftliche und technologische Entwicklungen aktiv mitzugestalten.
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