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Die digitale Landschaft entwickelt sich stetig weiter, und mit ihr die Funktionalitäten unserer täglichen Werkzeuge. Insbesondere Webbrowser, die einst primär zur Anzeige von Webinhalten dienten, haben sich zu multifunktionalen Plattformen entwickelt. Diese Entwicklung bringt zwar neue Möglichkeiten mit sich, führt aber auch zu einer Zunahme an integrierten Diensten, die nicht von allen Anwendern gleichermaßen geschätzt werden. In diesem Kontext rückt das Projekt „Just the Browser“ in den Fokus, welches Anwendern die Kontrolle über die Funktionalität ihrer Browser zurückgeben möchte.
In den letzten Jahren haben Browser-Hersteller ihre Produkte um eine Vielzahl von Funktionen erweitert. Dazu gehören integrierte KI-Dienste, Shopping-Features, gesponserte Inhalte und diverse Pop-ups. Während einige dieser Ergänzungen den digitalen Alltag erleichtern sollen, empfinden andere Nutzer diese als zunehmend aufdringlich und überladen. Die Debatte, ob ein Browser ein schlankes Werkzeug zum Surfen sein oder eine umfassende digitale Schaltzentrale darstellen sollte, gewinnt an Bedeutung. Insbesondere die Integration von Künstlicher Intelligenz, wie etwa in Chatbots oder zur Inhaltsgenerierung, verändert die Nutzungserfahrung maßgeblich. Dienste wie OpenAI kündigen beispielsweise an, Werbung in ihre KI-Anwendungen wie ChatGPT zu integrieren, was die Diskussion um unerwünschte Inhalte weiter anheizt.
Vor diesem Hintergrund hat der US-Journalist und Programmierer Corbin Davenport das Projekt „Just the Browser“ ins Leben gerufen. Ziel dieses Open-Source-Projekts ist es, Nutzern eine einfache Methode an die Hand zu geben, um ihren Browser von eben jenen als störend empfundenen Zusatzfunktionen zu befreien. Das Besondere daran ist, dass hierfür weder Browser-Erweiterungen noch direkte Eingriffe in den Quellcode des Browsers notwendig sind.
„Just the Browser“ basiert auf einer Skriptsammlung, die systemeigene Gruppenrichtlinien der jeweiligen Browser nutzt. Diese Richtlinien sind primär für die zentrale Verwaltung von Browsern in großen Organisationen und Unternehmen konzipiert. Sie ermöglichen es Administratoren, bestimmte Funktionen und Einstellungen browserweit zu konfigurieren oder zu deaktivieren. Das Skript von Davenport macht sich diese Mechanismen zunutze, um:
Die Installation erfolgt über ein einfaches Skript, das in die Shell kopiert wird. Es unterstützt derzeit Windows, macOS und Linux. Für Linux wird primär Firefox unterstützt, jedoch wird die Unterstützung für Chromium/Chrome ebenfalls entwickelt. Das Projekt ist unter der MIT-Lizenz auf GitHub verfügbar, was eine freie Nutzung und Weiterentwicklung ermöglicht.
Ein wichtiger Aspekt von „Just the Browser“ ist, dass es keine pauschale Deaktivierung aller Zusatzfunktionen vornimmt. Stattdessen verfolgt es einen selektiven Ansatz. Nützliche Funktionen, wie beispielsweise die lokal arbeitende Übersetzungsfunktion in Firefox, bleiben erhalten. Dadurch wird der Browser nicht auf ein Minimum reduziert, sondern gezielt von als überflüssig oder aufdringlich empfundenen Elementen befreit.
Durch die Anwendung der Skripte von „Just the Browser“ können Anwender eine schlankere und potenziell datenschutzfreundlichere Browser-Erfahrung erzielen. Die Entfernung von Telemetrie-Funktionen bietet eine Möglichkeit, die Menge der an die Browser-Hersteller übermittelten Nutzungsdaten zu reduzieren, was im Sinne des Datenschutzes sein kann. Allerdings ist zu beachten, dass Browser wie Microsoft Edge und Firefox nach der Bereinigung möglicherweise eine Meldung anzeigen, dass der Browser von einer Organisation verwaltet wird. Dies ist eine technische Konsequenz der genutzten Gruppenrichtlinien und signalisiert lediglich, dass bestimmte Einstellungen systemweit konfiguriert wurden.
Da sich die internen Einstellungen von Browsern im Laufe der Entwicklung ändern können, ist es ratsam, die Skripte von „Just the Browser“ regelmäßig zu aktualisieren. Die Projektseite bietet zudem Anleitungen, wie die vorgenommenen Anpassungen bei Bedarf rückgängig gemacht oder gezielt bearbeitet werden können.
„Just the Browser“ stellt für viele Anwender, insbesondere im B2B-Umfeld, eine interessante Option dar, um die Kontrolle über ihre Browser-Umgebung zu optimieren. Es ermöglicht eine gezielte Reduzierung von Funktionen, die als störend oder datenschutzrelevant empfunden werden, ohne auf die Vorteile etablierter Browser verzichten zu müssen. In einer Zeit, in der KI-Dienste und personalisierte Werbung zunehmend in unsere digitalen Werkzeuge integriert werden, bietet dieses Projekt eine Möglichkeit, die digitale Arbeitsumgebung nach den eigenen Präferenzen zu gestalten.
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