Wähle deine bevorzugte Option:
für Einzelnutzer
für Teams und Unternehmen

Von der ersten Idee bis zur voll integrierten KI-Lösung – strukturiert, sicher und mit messbarem Erfolg
Wir analysieren Ihre Geschäftsprozesse und identifizieren konkrete Use Cases mit dem höchsten ROI-Potenzial.
✓ Messbare KPIs definiert
Vollständige Datenschutz-Analyse und Implementierung sicherer Datenverarbeitungsprozesse nach EU-Standards.
✓ 100% DSGVO-konform
Maßgeschneiderte Auswahl der optimalen KI-Lösung – von Azure OpenAI bis zu Open-Source-Alternativen.
✓ Beste Lösung für Ihren Fall
Schneller Proof of Concept mit nahtloser Integration in Ihre bestehende IT-Infrastruktur und Workflows.
✓ Ergebnisse in 4-6 Wochen
Unternehmensweiter Rollout mit umfassenden Schulungen für maximale Akzeptanz und Produktivität.
✓ Ihr Team wird KI-fit
Die Landschaft der wissenschaftlichen Forschung befindet sich im Wandel, und Künstliche Intelligenz (KI) spielt dabei eine zunehmend zentrale Rolle. OpenAI hat mit der Einführung von "Prism" einen signifikanten Schritt in diese Richtung unternommen. Hierbei handelt es sich um einen neuen, kostenlosen Arbeitsbereich, der speziell für Wissenschaftler konzipiert wurde und auf dem leistungsstarken Sprachmodell GPT-5.2 basiert. Diese Entwicklung verspricht, die Art und Weise, wie wissenschaftliche Arbeiten verfasst, überprüft und kollaborativ erstellt werden, grundlegend zu beeinflussen.
OpenAI hat "Prism" als eine integrierte Umgebung vorgestellt, die darauf abzielt, den oft fragmentierten Prozess der wissenschaftlichen Forschung zu optimieren. Traditionell müssen Wissenschaftler zwischen verschiedenen Tools für Textverarbeitung, Referenzmanagement, LaTeX-Editoren und Kommunikationsplattformen wechseln. Prism ist darauf ausgelegt, diese Funktionen in einem einzigen, cloudbasierten Arbeitsbereich zu bündeln.
Die Kerninnovation von Prism liegt in der direkten Integration von GPT-5.2. Dieses Modell, das OpenAI zufolge "auf oder über menschlichem Expertenniveau" in Bereichen wie Biologie, Physik und Chemie agiert, soll Wissenschaftler bei einer Vielzahl von Aufgaben unterstützen. Dazu gehören das Verfassen und Überarbeiten von Manuskripten, die kontextualisierte Literaturrecherche, die Umwandlung von Whiteboard-Skizzen in strukturierte Diagramme (z.B. TikZ LaTeX-Code) und die Verifikation komplexer Gleichungen.
In einer Demonstration wurde die Benutzeroberfläche von Prism vorgestellt, die ein Chatfenster auf der linken Seite und ein in Bearbeitung befindliches Forschungspapier auf der rechten Seite umfasst. Wissenschaftler können gleichzeitig auf mehrere KI-Agenten zugreifen, die verschiedene Befehle ausführen können. Beispielsweise kann ein Agent Quellen von Plattformen wie arXiv hinzufügen, ein anderer kann Vorlesungsnotizen mit Zitaten generieren, während ein dritter Gleichungen und Abbildungen perfektioniert. Die Möglichkeit, Hypothesen mit GPT-5.2 als Co-Piloten zu testen und mehrere Dokumente innerhalb eines Projekts zu bearbeiten, erweitert die kollaborativen Möglichkeiten erheblich.
Ein wesentlicher Aspekt ist die Unterstützung des LaTeX-Formats, das in der akademischen Welt weit verbreitet ist. OpenAI argumentiert, dass Wissenschaftler oft Stunden damit verbringen, Diagramme auszurichten, Gleichungen zu formatieren und Referenzen zu verwalten – Zeit, die eigentlich der eigentlichen Forschung gewidmet sein sollte. Prism soll diesen "Administrationsaufwand" reduzieren und es Forschern ermöglichen, sich stärker auf die wissenschaftlichen Inhalte zu konzentrieren.
Die Leistungsfähigkeit von Prism ist eng mit der Weiterentwicklung des GPT-Modells verbunden. GPT-5.2 hat in Benchmarks wie GPQA eine Genauigkeit von 92 % erreicht, was die Fähigkeit des Modells unterstreicht, komplexe wissenschaftliche Konzepte zu verstehen und zu verarbeiten. Kevin Weil, VP von OpenAI for Science, vergleicht die aktuelle Entwicklung der KI in der Wissenschaft mit der Transformation, die die KI im Jahr 2025 für das Software-Engineering bewirkt hat. Er sieht GPT-5.2 nicht primär als Entdeckungsmaschine, sondern als hochdurchsatzfähigen Kollaborationspartner für interdisziplinäres Denken.
Die "OpenAI for Science"-Initiative, in deren Rahmen Prism entwickelt wurde, hat das übergeordnete Ziel, die wissenschaftliche Entdeckung zu beschleunigen. Dies geschieht, indem fortschrittliche KI-Modelle mit den richtigen Tools, Workflows und Kollaborationen kombiniert werden. Das Ziel ist es, Forschern zu ermöglichen, mehr Ideen zu explorieren, Hypothesen schneller zu testen und Erkenntnisse zu gewinnen, die sonst Jahre dauern würden.
Trotz der vielversprechenden Fähigkeiten betont OpenAI, dass Prism und ähnliche KI-Tools nicht dazu gedacht sind, die Forschung zu automatisieren oder menschliche Wissenschaftler zu ersetzen. Sie sollen vielmehr als "Power-Tools" dienen, die Experten dabei unterstützen, ihre Arbeit effizienter zu gestalten. OpenAI warnt davor, dass Modelle wie GPT-5.2 zwar die Erkundungsoberfläche erweitern und den Workflow beschleunigen können, sie aber nicht dazu geeignet sind, Projekte eigenständig zu leiten oder Probleme zu lösen.
Ein wichtiges Thema ist die "Halluzination" von KI-Modellen, insbesondere im Kontext von Zitaten oder Beweisen. OpenAI gibt an, dass die erweiterten Denkprozesse von Reasoning Models die Wahrscheinlichkeit von Halluzinationen reduzieren sollen, indem sie Material genauer überprüfen. Dennoch wird Nutzern geraten, die Ergebnisse kritisch zu prüfen und zu verifizieren. Datenschutz- und Sicherheitsbedenken, insbesondere bei der Nutzung von unveröffentlichten oder sensiblen Forschungsdaten, werden durch die Anwendung der bestehenden Datenschutzmaßnahmen von ChatGPT auf Prism adressiert.
Die Einführung von Prism ist ein Beispiel für den breiteren Trend, KI-Tools in vollwertige, assistenzgestützte Arbeitsbereiche zu verwandeln. Ziel ist es, den Nutzern einen einzigen, bequemen Zugangspunkt zu bieten und Befehle in natürlicher Sprache auszuführen. Dies könnte die Art und Weise, wie Wissenschaftler täglich arbeiten, nachhaltig verändern, indem es den Fokus von administrativen Aufgaben auf die Kernforschungsarbeit verlagert.
OpenAI plant, Prism zunächst für individuelle ChatGPT-Nutzer kostenlos zugänglich zu machen und die Verfügbarkeit später auf ChatGPT Business, Team und Enterprise sowie Bildungseinrichtungen auszuweiten. Dies unterstreicht das Bestreben, den Zugang zu diesen Technologien zu demokratisieren und eine breitere Akzeptanz in der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu fördern.
Die Entwicklungen im Bereich der KI für die Wissenschaft, wie sie OpenAI mit Prism vorantreibt, deuten auf eine Zukunft hin, in der KI als integraler Bestandteil des Forschungsprozesses fungiert. Während die Technologie weiterhin Fortschritte macht, ist es entscheidend, die Potenziale und Limitationen dieser Tools zu verstehen und sie verantwortungsvoll einzusetzen, um den größtmöglichen Nutzen für den wissenschaftlichen Fortschritt zu erzielen.
Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
🚀 Demo jetzt buchen