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OpenAI, das Unternehmen hinter dem populären KI-Chatbot ChatGPT, hat kürzlich einen eigenständigen Übersetzungsdienst namens „ChatGPT Translate“ eingeführt. Dieser Schritt markiert einen direkten Vorstoß in einen Markt, der bislang von etablierten Anbietern wie Google Translate und DeepL dominiert wird. Die Einführung dieses neuen Tools wirft Fragen bezüglich der zukünftigen Wettbewerbslandschaft und der technologischen Entwicklung im Bereich der maschinellen Übersetzung auf.
Der Markt für KI-gestützte Sprachübersetzung wird Prognosen zufolge bis zum Jahr 2028 ein Volumen von 5,73 Milliarden US-Dollar erreichen. OpenAIs Entscheidung, in diesen wachsenden Sektor einzusteigen, ist daher strategisch bedeutsam. Mit ChatGPT Translate positioniert sich das Unternehmen als ernstzunehmender Konkurrent, der nicht nur auf die reine Übersetzungsfunktionalität setzt, sondern auch erweiterte KI-Fähigkeiten in den Vordergrund stellt.
Die neue Plattform ist unter chatgpt.com/translate erreichbar und präsentiert sich mit einer klassischen Zwei-Fenster-Ansicht, die Nutzern das einfache Eingeben und Ausgeben von Texten ermöglicht. Dieses Design erinnert bewusst an die bewährte Struktur von Google Translate, was die Einarbeitung für viele Anwender erleichtern dürfte. Zum Zeitpunkt des Starts werden über 50 Sprachen unterstützt, ergänzt durch eine integrierte automatische Spracherkennung.
Der entscheidende Unterschied von ChatGPT Translate zu herkömmlichen Übersetzungsdiensten liegt in der Nachbearbeitung und den KI-gestützten Anpassungsmöglichkeiten. Nutzer können unter dem übersetzten Text Optionen wählen, um den Tonfall und Stil des Inhalts zu modifizieren. Dies umfasst beispielsweise die Umschreibung in einen geschäftlich-formellen Stil, die Vereinfachung für Kinder oder die Anpassung für ein akademisches Publikum.
Diese Funktionen sind an sich nicht neu und wurden bereits zuvor von ChatGPT angeboten. OpenAI hat sie nun jedoch unter einer separaten, dedizierten Oberfläche gebündelt, was die Zugänglichkeit und Benutzerfreundlichkeit für Übersetzungsaufgaben erhöht. Bei Auswahl einer dieser Optionen wird der Nutzer in die reguläre ChatGPT-Oberfläche weitergeleitet, wo ein automatisch eingefügter Prompt die gewünschte Anpassung vornimmt.
Im direkten Vergleich mit den etablierten Diensten zeigt sich, dass ChatGPT Translate zum Start eine geringere Sprachauswahl bietet. Google Translate unterstützt über 200 Sprachen, während DeepL mehr als 120 Sprachen anbietet. OpenAIs Fokus scheint daher eher auf der Qualität und den erweiterten KI-Funktionen für die meistgenutzten Sprachen zu liegen, anstatt auf einer maximalen Sprachabdeckung.
Ein weiterer Aspekt ist der Funktionsumfang auf Desktop-Computern. Der Dienst unterstützt derzeit ausschließlich reine Textübersetzungen. Funktionen wie die Übersetzung von Dokumenten, Webseiten oder handschriftlichen Notizen, die bei Google Translate seit Jahren verfügbar sind und kontinuierlich erweitert werden (z.B. verbesserte Verarbeitung von Redewendungen und Slang), fehlen bei ChatGPT Translate noch.
Die Basisversion von ChatGPT Translate ist kostenlos zugänglich und erfordert kein Abonnement. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Eingaben in der kostenlosen Web-Variante potenziell zur Verbesserung der KI-Modelle genutzt werden könnten. Nutzer haben die Möglichkeit, dies in den Einstellungen zu unterbinden. Für Unternehmen, die mit vertraulichen Daten arbeiten, wird die Enterprise-Variante empfohlen, da dort keine Eingaben zum Training verwendet werden sollen.
Der Start von ChatGPT Translate intensiviert den Wettbewerb im Bereich der maschinellen Übersetzung. DeepL, bekannt für seine hohe Übersetzungsqualität, sieht sich nun einem weiteren starken Konkurrenten gegenüber, der die Stärken von Large Language Models (LLMs) in den Übersetzungsprozess einbringt. Die Fähigkeit von ChatGPT Translate, den semantischen Zusammenhang ganzer Absätze zu erfassen und den Tonfall des Ausgangstextes zu adaptieren, könnte insbesondere bei nuancierten Texten, idiomatischen Redewendungen und Fachjargon zu flüssigeren und natürlicheren Ergebnissen führen.
Es bleibt abzuwarten, wie Google und DeepL auf diesen Vorstoß reagieren werden. Innovationen in diesem Bereich sind jedoch für B2B-Anwender von Vorteil, da sie eine breitere Auswahl an leistungsstarken Tools und potenziell verbesserte Übersetzungsqualitäten bedeuten.
ChatGPT Translate stellt eine interessante Erweiterung des OpenAI-Portfolios dar und bietet neue Möglichkeiten im Bereich der KI-gestützten Übersetzung. Während der Dienst in Bezug auf die Sprachabdeckung und bestimmte Funktionen noch hinter etablierten Anbietern zurückbleibt, könnten die erweiterten Stil- und Tonfallanpassungen einen Mehrwert für spezifische Anwendungsfälle bieten. Für Unternehmen ist es ratsam, die Entwicklung des Dienstes aufmerksam zu verfolgen und die Datenschutzbestimmungen bei der Nutzung zu berücksichtigen.
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