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Die generative Videobearbeitung hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, insbesondere durch den Einsatz vortrainierter Video-Grundlagenmodelle. Diese Fortschritte ermöglichen die Erstellung und Manipulation von Videoinhalten mit hoher Detailtreue. Ein zentrales Problem bleibt jedoch der hohe Rechenaufwand, da viele dieser Modelle den gesamten Videokontext verarbeiten müssen, selbst bei kleinen, lokalisierten Bearbeitungen. Eine neue Entwicklung namens EditCtrl verspricht hier Abhilfe, indem es einen effizienten Ansatz zur Videobearbeitung etabliert, der lokale und globale Steuerungselemente entkoppelt, um den Rechenaufwand signifikant zu reduzieren und gleichzeitig die Qualität zu verbessern.
Bisherige Methoden zur generativen Videobearbeitung, insbesondere im Bereich des Video-Inpaintings (das Ersetzen oder Auffüllen arbiträrer Regionen in einem Video), sind oft ineffizient. Sie verarbeiten den vollständigen räumlich-zeitlichen Kontext eines Videos, unabhängig davon, ob nur ein kleiner Bereich bearbeitet werden soll. Dieser "Full-Attention"-Ansatz führt zu einem hohen Rechen- und Speicherbedarf, was die Anwendung in Echtzeitszenarien oder bei hochauflösenden Videos erschwert. Solche Methoden sind für interaktive Anwendungen, die schnelle Inferenzzeiten erfordern, ungeeignet und können bei gleichzeitigen, mehreren Bearbeitungen an verschiedenen Stellen des Videos an ihre Grenzen stoßen.
EditCtrl adressiert diese Effizienzengpässe durch einen neuartigen Ansatz, der die Generierung lokalisierter, spärlicher Inpainting-Bereiche vom globalen Videokontext entkoppelt. Das Framework konzentriert die Berechnung nur auf die Pixel, die tatsächlich bearbeitet werden müssen. Dies wird durch zwei Schlüsselkomponenten ermöglicht:
Diese Architektur ermöglicht es EditCtrl, die leistungsstarken generativen Fähigkeiten von vortrainierten Diffusionsmodellen zu nutzen, während die Rechenkosten erheblich gesenkt werden. Die Adaptermodule werden hinzugefügt, ohne die Modellgewichte des Basis-Diffusionsmodells zu aktualisieren, wodurch dessen generative Vorwissen erhalten bleibt.
EditCtrl basiert auf einer Architektur, die der Arbeitsweise von ControlNet ähnelt. Es verwendet ein trainierbares Kontext-Steuerungsmodul, um ein eingefrorenes, vortrainiertes Video-Diffusionsmodell zu steuern. Die Entkopplung erfolgt, indem der ursprüngliche Steuerungsprozess in zwei Adapter unterteilt wird:
Das Training von EditCtrl erfolgt in Phasen: Zunächst wird der lokale Kontext-Encoder trainiert, um lokale Inhalte zu generieren, und anschließend wird der globale Kontext-Embedder hinzugefügt, um die Konsistenz mit dem globalen Kontext zu optimieren. Dieser gestufte Trainingsansatz stabilisiert den Lernprozess und verbessert die Gesamtleistung.
Die Architektur von EditCtrl ermöglicht nicht nur effizientere Bearbeitung, sondern eröffnet auch neue Möglichkeiten für komplexe Interaktionen:
Quantitative und qualitative Experimente zeigen, dass EditCtrl im Vergleich zu aktuellen generativen Bearbeitungsmethoden deutlich effizienter ist. Es erreicht eine bis zu 10-fach höhere Recheneffizienz und übertrifft sogar Methoden mit "Full-Attention" in Bezug auf die Bearbeitungsqualität. Die Ergebnisse belegen eine verbesserte Ausrichtung auf Textaufforderungen, eine bessere Erhaltung des Hintergrunds und einen deutlich reduzierten Rechenaufwand. Die qualitative Analyse hebt hervor, dass EditCtrl visuell ansprechende und strukturell kohärente bearbeitete Inhalte erzeugt, während Vergleichsmethoden oft Schwierigkeiten haben, Videos korrekt zu bearbeiten oder Inhalte mit schlechtem Erscheinungsbild und schlechter Überblendung zu produzieren.
Trotz der signifikanten Verbesserungen weist EditCtrl noch einige Einschränkungen auf. Der Video-VAE (Variational Autoencoder) kann zu einer gewissen Verschlechterung des Hintergrundkontextes führen. Zudem hat der lokale Encoder Schwierigkeiten bei Videos mit sehr schnellen Bewegungen, was sowohl auf den VAE als auch auf schnelle Verschiebungen im räumlich-zeitlichen lokalen Kontext zurückzuführen ist. Der Overhead für das Kodieren und Dekodieren durch den VAE ist bei Videos mit geringerer Auflösung (z.B. 480x720) kein Engpass, kann aber bei 4K-Videos aufgrund von VRAM-Beschränkungen relevant werden. Zukünftige Forschungsarbeiten könnten sich darauf konzentrieren, die Kodierung und Integration zusätzlicher fundamentaler temporaler Informationen wie Bewegung in die generative Bearbeitung zu erweitern, um diese Herausforderungen zu überwinden.
Zusammenfassend stellt EditCtrl einen bedeutenden Fortschritt in der generativen Videobearbeitung dar, der durch die Entkopplung von lokalen und globalen Steuerungselementen eine effizientere und präzisere Bearbeitung ermöglicht. Dies eröffnet neue Potenziale für interaktive Anwendungen und die Verarbeitung hochauflösender Videoinhalte.
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