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Die Landschaft der Künstlichen Intelligenz (KI) entwickelt sich rasant, und mit ihr die Notwendigkeit, komplexe Modelle und Anwendungen auf zugängliche Weise zu präsentieren. Eine aktuelle Neuerung, die in diesem Kontext besondere Aufmerksamkeit verdient, ist die Einführung der neuen HTML-Komponentenstruktur in Gradio 6. Diese Entwicklung verspricht eine erhebliche Vereinfachung bei der Erstellung interaktiver Web-Interfaces für maschinelles Lernen und KI-Modelle.
Gradio hat sich seit seiner Einführung als ein Schlüsselwerkzeug für die schnelle Entwicklung von Demos für maschinelle Lernmodelle etabliert. Es ermöglicht Entwicklern, Python-Funktionen mit nur wenigen Codezeilen in interaktive Web-Anwendungen zu verwandeln, ohne tiefgehende Kenntnisse in Frontend-Technologien wie JavaScript oder CSS vorauszusetzen. Die Plattform bietet dabei eine Vielzahl von Komponenten, die speziell für die Darstellung und Interaktion mit Daten in KI-Anwendungen konzipiert sind, darunter Textboxen, Slider, Bildanzeigen und mehr.
Mit der Veröffentlichung von Gradio 6 wurde ein entscheidender Schritt in Richtung Flexibilität und Anpassbarkeit unternommen. Die überarbeitete HTML-Komponentenstruktur ist hierbei von zentraler Bedeutung. Sie ermöglicht es Entwicklern, nun noch detailliertere und individuellere Benutzeroberflächen zu gestalten.
Die neue Struktur in Gradio 6 zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
gradio.HTML()-Komponente kann sowohl als Eingabe- als auch als Ausgabekomponente fungieren. Als Ausgabe erwartet sie einen String, der gültiges HTML enthält, was eine dynamische Generierung von Inhalten ermöglicht.value für den HTML-Inhalt, label für die Beschriftung, html_template und css_template für die Struktur und das Styling sowie js_on_load für JavaScript-Code, der beim Laden der Komponente ausgeführt werden soll. Auch Parameter für Sichtbarkeit, Element-IDs und -Klassen sind vorhanden.change, input, click, double_click, submit und viele weitere. Dies ermöglicht es, auf Benutzerinteraktionen präzise zu reagieren und dynamische Anwendungen zu erstellen.Ein wesentlicher Vorteil der neuen HTML-Komponentenstruktur ist die Fähigkeit, komplexe Benutzeroberflächen mit weniger Aufwand zu realisieren. Zuvor erforderte die Anpassung des Erscheinungsbildes oft tiefgreifende Eingriffe. Nun können Entwickler durch die direkte Integration von HTML, CSS und JavaScript eine detailliertere Kontrolle über das Layout und das Design ausüben.
Gradio 6 führt auch den @gr.render-Decorator ein, der dynamische Änderungen an der Benutzeroberfläche ermöglicht. Dies bedeutet, dass Komponenten und Event-Listener zur Laufzeit hinzugefügt oder entfernt werden können. Beispielsweise können eine variable Anzahl von Textboxen oder Buttons basierend auf Benutzereingaben dynamisch erzeugt werden. Dies eröffnet neue Wege für interaktive und adaptive KI-Anwendungen.
Für eine konsistente Benutzererfahrung über dynamische Renderings hinweg ist der key=-Parameter von Bedeutung. Er hilft Gradio zu erkennen, dass es sich um dieselbe Komponente handelt, wodurch Werte und Zustände über Neudarstellungen hinweg erhalten bleiben.
Die Theming-Engine in Gradio 6 wurde ebenfalls erweitert, um Entwicklern noch mehr Möglichkeiten zur Gestaltung des Erscheinungsbilds ihrer Anwendungen zu bieten. Neben einer Auswahl vorgefertigter Themes wie "Soft", "Glass" oder "Monochrome" können Entwickler nun eigene Themes von Grund auf neu erstellen oder bestehende anpassen. Dies geschieht durch die Modifikation von Kernvariablen wie Farben, Abständen, Schriftgrößen und Schriftarten sowie durch die direkte Beeinflussung von CSS-Variablen.
Wichtige Änderungen im Theming umfassen:
theme, css, js und head wurden von gr.Blocks() nach demo.launch() verschoben, was eine zentralisierte Konfiguration von App-weiten Stilen ermöglicht.gr.themes.Soft() oder gr.themes.Glass() wird als Best Practice für moderne UI-Designs empfohlen.Die Einführung der neuen HTML-Komponentenstruktur und der erweiterten Theming-Möglichkeiten in Gradio 6 stellt einen signifikanten Fortschritt für die Entwicklung und Präsentation von KI-Anwendungen dar. Sie ermöglicht es B2B-Entwicklern, leistungsstarke und visuell ansprechende Schnittstellen mit einem hohen Maß an Anpassungsfähigkeit zu erstellen, die den Anforderungen einer anspruchsvollen Zielgruppe gerecht werden. Die vereinfachte Erstellung dynamischer Inhalte und die tiefgreifende Kontrolle über das Design unterstützen die schnelle Prototypenentwicklung und die Bereitstellung produktionsreifer Lösungen, die sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugen.
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