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Die Landschaft der Datenanalyse und des Machine Learnings erlebt eine signifikante Transformation durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. In diesem Kontext hat Databricks, ein führendes Unternehmen im Bereich Daten und KI, mit der Einführung von Genie Code eine neue Entwicklung präsentiert, die das Potenzial hat, die Arbeitsweise von Datenteams grundlegend zu verändern. Genie Code wird als ein autonomer KI-Agent positioniert, der nicht nur bei der Code-Generierung assistiert, sondern eigenständig komplexe Aufgaben im Daten- und ML-Lebenszyklus übernehmen soll.
Traditionell unterstützen KI-Tools Datenteams primär durch Code-Vervollständigung oder das Generieren von Code-Fragmenten. Dies erfordert jedoch weiterhin einen hohen Grad an menschlicher Beteiligung bei der Planung, Orchestrierung, Validierung und Wartung von Datenprozessen. Mit Genie Code verfolgt Databricks einen Ansatz, der über diese assistierende Rolle hinausgeht. Der KI-Agent soll Probleme eigenständig analysieren, mehrstufige Pläne entwickeln, produktionsreifen Code schreiben und validieren sowie die Ergebnisse pflegen. Dabei bleibt die menschliche Kontrolle über kritische Entscheidungen erhalten.
Ali Ghodsi, Mitbegründer und CEO von Databricks, beschreibt diese Entwicklung als einen Paradigmenwechsel hin zur "agentenbasierten Datenarbeit". Dies impliziert eine Verschiebung von einer Situation, in der Datenexperten von KI unterstützt werden, zu einem Szenario, in dem KI-Agenten unter menschlicher Anleitung die eigentliche Arbeit verrichten. Dieser Wandel wird als entscheidend für die Art und Weise betrachtet, wie Unternehmen künftig ihre Entscheidungen treffen werden.
Ein zentrales Merkmal, das Genie Code von anderen Coding-Agenten abheben soll, ist seine tiefe Integration in die unternehmenseigene Dateninfrastruktur von Databricks, insbesondere in den Unity Catalog. Dieser Zugriff ermöglicht es dem Agenten, Metadaten, Datenherkunft, Nutzungsmuster und Governance-Richtlinien zu berücksichtigen. Herkömmliche Coding-Agenten stoßen bei Datenaufgaben oft an ihre Grenzen, da ihnen dieser umfassende Geschäftskontext fehlt. Genie Code soll diese Lücke schließen und somit ein höheres Maß an Genauigkeit und Governance in Produktionsumgebungen gewährleisten.
Genie Code ist nicht als einzelnes Sprachmodell konzipiert, sondern als ein agentenbasiertes System, das Aufgaben dynamisch über verschiedene Modelle und Werkzeuge hinweg verteilt. Je nach spezifischer Anforderung wählt das System automatisch das am besten geeignete Modell aus – sei es ein proprietäres Frontier-Modell, ein Open-Source-Modell oder ein auf Databricks gehostetes Custom-Modell. Diese Flexibilität ermöglicht es dem Agenten, ein breites Spektrum an Aufgaben zu bewältigen.
Die Fähigkeiten von Genie Code erstrecken sich über den gesamten Daten- und Machine-Learning-Lebenszyklus:
Der Agent ist mit einem persistenten Speicher ausgestattet, der interne Anweisungen basierend auf vergangenen Interaktionen und Coding-Präferenzen automatisch aktualisiert. Dies ermöglicht es Genie Code, mit der Zeit "besser zu werden" und sich an die spezifische Arbeitsweise und die Anforderungen des jeweiligen Teams anzupassen.
Parallel zur Einführung von Genie Code hat Databricks die Übernahme von Quotient AI bekannt gegeben. Dieses Unternehmen ist auf die Bewertung und das verstärkende Lernen für KI-Agenten spezialisiert. Die Integration von Quotient AI zielt darauf ab, eine kontinuierliche Leistungsüberwachung und -verbesserung direkt in Genie Code zu implementieren. Quotient AI soll die Antwortqualität messen, Regressionen frühzeitig erkennen und Fehler lokalisieren, um diese Erkenntnisse in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess einzuspeisen. Die Gründer von Quotient AI verfügten bereits über Expertise in der Qualitätsverbesserung für GitHub Copilot, was die strategische Bedeutung dieser Übernahme unterstreicht.
Genie Code ist laut Databricks ab sofort allgemein verfügbar und direkt in bestehende Databricks-Workspaces integriert, einschließlich Notebooks, SQL-Editor und Lakeflow-Pipelines-Editor. Eine aufwendige Konfiguration soll hierfür nicht notwendig sein.
Die Erweiterbarkeit des Agenten wird über drei Hauptwege ermöglicht:
Die Einführung von Genie Code durch Databricks reiht sich in einen breiteren Branchentrend ein, der auf agentenbasierte KI-Systeme setzt, um komplexe Aufgaben autonom zu lösen. Während die tatsächlichen Fähigkeiten und die Reichweite solcher Systeme weiterhin Gegenstand von Diskussionen sind, insbesondere im Hinblick auf nicht-funktionale Anforderungen, markiert Genie Code einen weiteren Schritt in Richtung einer autonomeren und effizienteren Datenarbeit. Ziel ist es, Datenteams von repetitiven und zeitaufwendigen Aufgaben zu entlasten und ihnen zu ermöglichen, sich auf strategischere und komplexere Problemstellungen zu konzentrieren.
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