Wähle deine bevorzugte Option:
für Einzelnutzer
für Teams und Unternehmen

Von der ersten Idee bis zur voll integrierten KI-Lösung – strukturiert, sicher und mit messbarem Erfolg
Wir analysieren Ihre Geschäftsprozesse und identifizieren konkrete Use Cases mit dem höchsten ROI-Potenzial.
✓ Messbare KPIs definiert
Vollständige Datenschutz-Analyse und Implementierung sicherer Datenverarbeitungsprozesse nach EU-Standards.
✓ 100% DSGVO-konform
Maßgeschneiderte Auswahl der optimalen KI-Lösung – von Azure OpenAI bis zu Open-Source-Alternativen.
✓ Beste Lösung für Ihren Fall
Schneller Proof of Concept mit nahtloser Integration in Ihre bestehende IT-Infrastruktur und Workflows.
✓ Ergebnisse in 4-6 Wochen
Unternehmensweiter Rollout mit umfassenden Schulungen für maximale Akzeptanz und Produktivität.
✓ Ihr Team wird KI-fit
Google hat kürzlich eine Reihe von Neuerungen vorgestellt, die den Online-Handel durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) maßgeblich beeinflussen könnten. Im Zentrum dieser Entwicklungen stehen personalisierte Einkaufserlebnisse, direkte Checkout-Möglichkeiten und ein offenes Protokoll, das die Interaktion zwischen KI-Agenten und Handelssystemen erleichtern soll. Diese Initiativen signalisieren eine tiefgreifende Transformation im E-Commerce, die sowohl für Konsumenten als auch für Unternehmen von Bedeutung ist.
Eine der zentralen Ankündigungen ist die Einführung des Universal Commerce Protocol (UCP). Dieses offene Protokoll wurde in Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen wie Shopify, Etsy, Wayfair, Target und Walmart entwickelt. Das Ziel des UCP ist es, eine gemeinsame Sprache für KI-Agenten und Handelssysteme zu schaffen, die den gesamten Einkaufsprozess – von der Produktentdeckung bis zum Kundensupport nach dem Kauf – abdeckt. Das Protokoll ist darauf ausgelegt, die bisherigen Herausforderungen bei der Integration verschiedener Agenten und Plattformen zu überwinden.
Das UCP arbeitet mit bestehenden Protokollen wie dem Agent Payments Protocol (AP2) und Agent2Agent (A2A) zusammen, was seine Kompatibilität und Flexibilität unterstreicht. Händler haben die Möglichkeit, spezifische Erweiterungen des Protokolls zu wählen, die ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Google plant, das UCP in Kürze für qualifizierte Produktangebote im KI-Modus der Suche und in der Gemini-App zu nutzen. Dies soll es Käufern ermöglichen, direkt bei US-amerikanischen Einzelhändlern einzukaufen, während sie ein Produkt recherchieren. Zahlungen sollen über Google Pay abgewickelt werden, wobei die Versandinformationen aus Google Wallet genutzt werden können. Eine Integration von PayPal ist ebenfalls vorgesehen.
Eine weitere Entwicklung betrifft die Möglichkeit für Marken, personalisierte Rabatte direkt in den KI-Modus-Suchergebnissen anzubieten. Wenn Nutzer beispielsweise nach einem Teppich mit spezifischen Eigenschaften suchen, könnten Marken im Rahmen des Pilotprogramms "Direct Offers" Kampagnen einrichten, die ihnen in diesem Moment einen passenden Rabatt anzeigen. Dies soll die Kaufentscheidung erleichtern und die Relevanz der Angebote erhöhen. Das Programm "Direct Offers" befindet sich noch in der Pilotphase und wird mit ausgewählten Werbetreibenden getestet, darunter Petco, e.l.f. Cosmetics und Samsonite.
Diese Funktion geht über reine Rabatte hinaus und soll künftig auch Bundles, kostenlosen Versand und andere wertbasierte Anreize umfassen. Für Händler bedeutet dies eine neue Möglichkeit, Kunden in Momenten hoher Kaufabsicht direkt anzusprechen und den Verkauf abzuschließen, noch bevor der Kunde die Website des Händlers besucht hat.
Google führt zudem den "Business Agent" ein, einen Marken-KI-Assistenten, der es Käufern ermöglicht, direkt in den Suchergebnissen mit Einzelhändlern zu chatten. Dieser virtuelle Verkaufsassistent soll Kundenfragen im Tonfall der Marke beantworten und ist bereits bei Unternehmen wie Lowe's, Michaels, Poshmark und Reebok im Einsatz. Die Integration in den Merchant Center ermöglicht Einzelhändlern die Aktivierung und Anpassung des Agenten. Zukünftige Erweiterungen sollen die Schulung der Agenten mit Händlerdaten, das Anbieten von Produktangeboten und direkte Käufe innerhalb des Chats ermöglichen.
Diese Entwicklung spiegelt den Trend wider, KI-gestützte Tools für den Kundensupport und die Kundenansprache zu nutzen, wie es auch Konkurrenten wie Shopify und Meta erforschen.
Der "Agentic Checkout" ist ein weiteres Feature, das den Kaufprozess vereinfachen soll. Nutzer können den Preis eines Artikels verfolgen und sich benachrichtigen lassen, wenn der Preis ein bestimmtes Limit erreicht. Anschließend kann Google den Artikel automatisch über Google Pay im Namen des Nutzers auf der Website des Händlers kaufen, wobei stets die Zustimmung des Nutzers eingeholt wird. Diese Funktion ist bereits bei einigen Händlern wie Wayfair, Chewy und ausgewählten Shopify-Shops verfügbar.
Darüber hinaus hat Google ein KI-Tool vorgestellt, das im Namen des Nutzers lokale Geschäfte anrufen kann, um die Verfügbarkeit von Produkten, Preise und mögliche Aktionen zu erfragen. Dies basiert auf Googles Duplex-Technologie und dem Shopping Graph. Nutzer können nach Produkten "in meiner Nähe" suchen und dann die Option "Google anrufen lassen" wählen. Die KI wird dann die Geschäfte kontaktieren und die Ergebnisse zusammenfassen, die dem Nutzer per E-Mail oder Textnachricht zugesandt werden. Einzelhändler haben die Möglichkeit, sich von diesen Anrufen abzumelden.
Diese Entwicklungen von Google haben weitreichende Implikationen für Unternehmen im B2B-Bereich, insbesondere für jene, die im E-Commerce tätig sind oder digitale Marketingstrategien entwickeln:
Die von Google vorgestellten Neuerungen markieren einen weiteren Schritt in der Evolution des digitalen Handels, in dem KI eine immer zentralere Rolle spielt. Unternehmen, die diese Technologien proaktiv adaptieren und in ihre Strategien integrieren, können sich voraussichtlich Wettbewerbsvorteile sichern und auf die sich wandelnden Erwartungen der Konsumenten reagieren.
Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
🚀 Demo jetzt buchen