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Die Landschaft der Softwareentwicklung wird zunehmend von Künstlicher Intelligenz geprägt. Eine aktuelle Entwicklung im Bereich der KI-gestützten Entwicklungstools ist die Einführung einer erweiterten Gedächtnisfunktion in Claude Code. Diese Neuerung zielt darauf ab, die Effizienz und Kontinuität in der Entwicklungsarbeit maßgeblich zu verbessern, indem sie das wiederholte Erklären von Projektkontexten und Präferenzen überflüssig macht.
Bislang mussten Entwicklerinnen und Entwickler bei jeder neuen Sitzung mit Claude Code den Kontext ihres Projekts, bevorzugte Arbeitsweisen, spezifische Debugging-Muster und Architekturentscheidungen neu definieren. Dies führte zu einem erheblichen Zeitaufwand, der nun durch die Einführung einer automatischen Gedächtnisfunktion reduziert werden soll. Claude Code ist nun in der Lage, diese Informationen selbstständig zu erfassen, zu speichern und bei Bedarf abzurufen.
Die zentrale Neuerung ist die Implementierung eines automatischen Gedächtnissystems, das für jedes Projekt eine eigene `MEMORY.md`-Datei anlegt. In dieser Datei werden Erkenntnisse, Muster und Präferenzen, die Claude Code während der Arbeit erlangt, persistent gespeichert. Dazu gehören:
Die `MEMORY.md`-Datei dient als Index, wobei die ersten 200 Zeilen bei jedem Sitzungsstart automatisch geladen werden. Detailliertere Notizen werden in themenspezifische Dateien wie `debugging.md` ausgelagert und bei Bedarf von Claude Code abgerufen.
Obwohl die automatische Gedächtnisfunktion standardmäßig aktiviert ist, bietet sie den Benutzern vielfältige Kontrollmöglichkeiten. Entwickler können Claude Code explizit anweisen, bestimmte Informationen zu speichern, zum Beispiel: „Merken Sie sich, dass wir pnpm statt npm verwenden.“ Die gespeicherten Gedächtnisdateien sind im Markdown-Format und können jederzeit manuell eingesehen und bearbeitet werden. Eine Deaktivierung der Funktion ist über den Befehl `/memory`, die Einstellungsdatei oder eine Umgebungsvariable möglich.
Die automatische Gedächtnisfunktion ergänzt bestehende Gedächtnissysteme in Claude Code, anstatt sie zu ersetzen. Aktuell existieren drei Hauptsysteme, die unterschiedliche Zwecke erfüllen:
CLAUDE.md: Diese Dateien werden von den Benutzern manuell erstellt und enthalten verbindliche Anweisungen und Regeln für Claude Code, wie z.B. Coding-Standards oder Architekturvorgaben. Sie werden bei jedem Sitzungsstart vollständig geladen und haben eine hohe Priorität.
Auto Memory: Dieses System speichert das organisch gelernte Wissen von Claude Code über Projektmuster, Debugging-Lösungen und implizite Präferenzen. Es dient als "Notizbuch" von Claude über das Projekt.
Session Memory: Dieses System gewährleistet die Kontinuität innerhalb einer Konversation und speichert Zusammenfassungen früherer Interaktionen. Es wird genutzt, um den Gesprächsverlauf über mehrere Sitzungen hinweg aufrechtzuerhalten.
Die Kombination dieser Systeme ermöglicht eine mehrschichtige Gedächtnisarchitektur, die sowohl explizite Regeln als auch implizite Lernerfahrungen und den Gesprächsverlauf berücksichtigt. Für eine modulare Organisation von Anweisungen können auch Regeln in einem dedizierten Verzeichnis `.claude/rules/` abgelegt werden, die bei Bedarf geladen werden.
Ein weiteres wichtiges Feature sind die PreCompact Hooks, die den vollständigen Kontext einer Sitzung vor der automatischen Komprimierung sichern. Wenn das Kontextfenster von Claude Code seine Kapazitätsgrenze erreicht und eine Komprimierung älterer Inhalte auslöst, wird der PreCompact Hook aktiviert. Dieser erstellt eine Zusammenfassung der gesamten Konversation, die als `HANDOVER-YYYY-MM-DD.md` gespeichert wird. Dadurch wird sichergestellt, dass wichtige Details, die während der Sitzung erarbeitet wurden, nicht durch die Komprimierung verloren gehen.
Für Unternehmen im B2B-Sektor, insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung, ergeben sich aus diesen Neuerungen mehrere Vorteile:
Die Einführung dieser erweiterten Gedächtnisfunktionen in Claude Code stellt einen Schritt in Richtung intelligenterer und autonomerer KI-Entwicklungstools dar, die in der Lage sind, sich an die spezifischen Bedürfnisse und den Kontext ihrer Benutzer anzupassen.
Ein wichtiger Aspekt ist die lokale Speicherung der Gedächtnisdaten. Dies trägt den Bedenken vieler Unternehmen hinsichtlich des Datenschutzes und der Vertraulichkeit sensibler Codebasen Rechnung. Die Daten verbleiben auf dem lokalen System der Benutzer, was die Kontrolle über proprietäre Informationen gewährleistet.
Die Möglichkeit, lokal laufende Sitzungen geräteübergreifend fortzusetzen, ohne Daten in die Cloud migrieren zu müssen, unterstreicht zusätzlich den Fokus auf Datensicherheit und Flexibilität in der Arbeitsweise.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung von KI-Tools wie Claude Code, insbesondere im Bereich des Kontextverständnisses und der Gedächtnisfunktionen, wird voraussichtlich zu einer weiteren Optimierung von Entwicklungsprozessen führen. Unternehmen, die diese Technologien strategisch einsetzen, können ihre Effizienz steigern und die Qualität ihrer Softwareprodukte verbessern.
Bibliography: - "Claude Code now remembers your fixes, your preferences, and your project quirks on its own" by Jonathan Kemper, The Decoder. - "Claude Code Auto Memory: How Your AI Learns Your Project", claudefa.st. - "Claude Code Now Automatically Remembers Context Between Sessions", abit.ee. - "Claude Code Memory: End Repetitive Context Setup", claudefa.st. - "Claude Code's Memory Evolution: Auto Memory & PreCompact Hooks Explained | Yuanchang's Blog" by Feng Yuanchang, Yuanchang's Blog. - "How to Give Claude Code Memory - The Hustling Engineer" by Hemant Pandey, The Hustling Engineer. - "How to Give Claude Code Persistent Memory (Free, Local, 5 Minutes) | SuperLocalMemory" by Varun Pratap Bhardwaj, SuperLocalMemory. - "How to Give Claude Code Persistent Memory (Free, Local, 5 Minutes) - DEV Community", dev.to. - "Manage Claude's memory - Claude Code Docs", docs.claude.com. - "Stop repeating yourself with Claude Code's # shortcut | @kentgigger" by Kent Gigger, kentgigger.com.Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
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