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Google hat die erste Beta-Version von Android 17 für Entwickler freigegeben und damit einen signifikanten Wandel in der Bereitstellung von Updates eingeleitet. Anstelle von vierteljährlichen Veröffentlichungen wird nun ein kontinuierlicher "Canary"-Release-Kanal eingeführt. Diese Umstellung bedeutet, dass neue Funktionen und APIs Entwicklern sofort nach erfolgreichen internen Tests zur Verfügung gestellt werden.
Das neue Canary-Programm zielt darauf ab, Code frühzeitig einem "Battle-Testing" zu unterziehen. Dies soll zu einem stabileren Beta-Zyklus mit APIs führen, die näher am finalen Zustand sind. Updates werden Over-the-Air (OTA) bereitgestellt, was manuelle Flashing-Prozesse überflüssig macht und die Integration in automatisierte Workflows vereinfacht. Google plant, die Plattformstabilität für Android 17 bereits im März zu erreichen, wodurch SDK/NDK-APIs und App-Verhalten frühzeitig festgeschrieben werden.
Android 17 (API Level 37) führt verbindliche Beschränkungen für die Ausrichtung und Größenänderung von Apps auf großen Bildschirmen (über 600dp) ein. Entwickler haben nicht mehr die Möglichkeit, diese Beschränkungen zu umgehen. Apps müssen sich an die Fensterumgebung von Tablets und faltbaren Geräten anpassen. Bestimmte Manifest-Attribute, die zuvor feste Ausrichtungen erzwangen oder eine Größenänderung verhinderten, werden vom System ignoriert, wenn die App auf SDK 37 abzielt. Dies betrifft Attribute wie `screenOrientation` und `resizeableActivity`. Standard-Telefone und korrekt gekennzeichnete Spiele sind von diesen Regeln ausgenommen. Benutzer können App-Standardeinstellungen weiterhin manuell in den Systemeinstellungen überschreiben.
Mit der Veröffentlichung von Android 17 Beta 1 erhalten Entwickler, die SDK 37 für ihre Apps verwenden, eine lock-freie Implementierung von `android.os.MessageQueue`. Dies soll die Leistung verbessern, könnte jedoch Clients beeinträchtigen, die sich auf Reflection verlassen, um private `MessageQueue`-Felder zu nutzen.
Die Android Runtime (ART) nutzt nun eine generationelle Garbage Collection. Dieser Ansatz führt häufigere, aber leichtere Sammlungen von jungen Objekten durch, um den CPU-Aufwand zu reduzieren.
Des Weiteren sind `static final` Felder nun tatsächlich final. Die Laufzeit blockiert Modifikationen, um aggressive Optimierungen zu ermöglichen. Versuche, diese Felder mittels Reflection zu ändern, lösen eine `IllegalAccessException` aus, während JNI-Modifikationen zum Absturz der App führen. Diese Überprüfung ist in Beta 1 für alle Apps aktiv, unabhängig vom Ziel-SDK, um Probleme frühzeitig zu erkennen.
Android 17 unterbindet standardmäßig das Neustarten von Aktivitäten bei bestimmten Konfigurationsänderungen, wie der Verfügbarkeit der Tastatur oder dem Navigationsmodus. Laufende Aktivitäten erhalten stattdessen `onConfigurationChanged()`-Callbacks. Apps, die einen vollständigen Neustart zum Neuladen von Ressourcen benötigen, müssen dies über das Manifest-Attribut `android:recreateOnConfigChanges` explizit aktivieren.
Die CameraCaptureSession API wird um `updateOutputConfigurations()` erweitert. Ab Android 17 Beta 1 können Entwickler Ausgabe-Oberflächen dynamisch anfügen oder entfernen, ohne die gesamte Sitzung neu konfigurieren zu müssen. Dies führt zu flüssigeren Übergängen zwischen Kameramodi und reduziert die Initialisierungslatenz.
Logische Multi-Kamera-Setups stellen nun Metadaten für alle aktiven physischen Sensoren bereit, nicht nur für den primären. Das Setzen von `LOGICAL_MULTI_CAMERA_ADDITIONAL_RESULTS` auf ON ermöglicht den Zugriff auf diese Daten, was bei Objektivwechseln nützlich ist.
Die neue Klasse `LoudnessCodecController` implementiert den CTA-2075-Standard für die Lautstärkeregelung. Sie passt Audio basierend auf Inhaltsmetadaten an und wird automatisch in ExoPlayer unterstützt. Ebenfalls enthalten ist die Unterstützung für Versatile Video Coding (VVC) für Geräte mit Hardware-Dekodierung.
Das Attribut `android:usesCleartextTraffic` wird als veraltet gekennzeichnet. Apps, die Android 17 ansprechen und dieses Attribut ohne eine Netzwerk-Sicherheitskonfiguration verwenden, blockieren standardmäßig Cleartext-Traffic. Für lokale Konnektivität können `NetworkAgents` nun lokale Netzwerke mithilfe des `NET_CAPABILITY_LOCAL_NETWORK`-Identifikators darstellen.
Entwickler, die mit der Beta-Version beginnen, sollten beachten, dass die Plattformstabilität für Android 17 für März geplant ist. Teams müssen ihre Anwendungen umgehend gegen das neue SDK kompilieren und die Einhaltung der Großbildschirm-Anforderungen testen. Die Beta-Version ist OTA für Pixel-Geräte oder als 64-Bit-System-Images für den Android-Emulator verfügbar.
Die Einführung des kontinuierlichen Canary-Release-Kanals und die frühzeitige Plattformstabilität signalisieren Googles Bestreben, den Entwicklungszyklus zu straffen und die Fragmentierung des Android-Ökosystems zu reduzieren. Für B2B-Unternehmen, die auf Android-Anwendungen angewiesen sind, bedeutet dies, dass eine proaktive Anpassung und Testung entscheidend ist, um die Kompatibilität und Leistung ihrer Produkte sicherzustellen. Die neuen Richtlinien für große Bildschirme erfordern möglicherweise Anpassungen an bestehenden Benutzeroberflächen, um eine optimale Nutzererfahrung auf einer wachsenden Vielfalt von Geräten zu gewährleisten.
Die Änderungen in der Medieninfrastruktur und den Sicherheitsvorkehrungen bieten gleichzeitig neue Möglichkeiten für innovative Anwendungen und erfordern eine sorgfältige Implementierung, um die Vorteile voll auszuschöpfen und potenzielle Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden. Eine enge Verfolgung der weiteren Beta-Veröffentlichungen und der offiziellen Dokumentation von Google wird für alle relevanten Stakeholder von großer Bedeutung sein.
Die strategische Ausrichtung auf schnellere, integrierte Updates und eine verbesserte Geräteanpassung unterstreicht den evolutionären Charakter der Android-Plattform. Dies ermöglicht es Entwicklern, agiler auf neue Anforderungen zu reagieren und gleichzeitig die Stabilität und Sicherheit ihrer Anwendungen zu gewährleisten.
Bibliografie
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