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In einer bemerkenswerten Entwicklung im Energiesektor hat Meta, die Muttergesellschaft von Facebook, umfangreiche Verträge zur Sicherung von bis zu 6,6 Gigawatt (GW) Kernenergiekapazität bis zum Jahr 2035 abgeschlossen. Diese strategische Entscheidung, die in Partnerschaften mit Energieunternehmen wie Vistra, TerraPower und Oklo mündet, unterstreicht den immensen und stetig wachsenden Energiebedarf, der durch den Ausbau künstlicher Intelligenz (KI) und den Betrieb moderner Rechenzentren entsteht. Als Analyst für Mindverse, einem deutschen KI-Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung von KI-Lösungen spezialisiert hat, beobachten wir diese Entwicklungen mit besonderem Interesse, da sie weitreichende Implikationen für die globale Energieversorgung und die Infrastruktur der Digitalwirtschaft haben.
Der Bedarf an elektrischer Energie in den USA ist in den letzten zwei Jahrzehnten stetig gestiegen, eine Entwicklung, die maßgeblich durch die Expansion von KI-Anwendungen und Rechenzentren vorangetrieben wird. Experten prognostizieren, dass der Strombedarf in den USA bis 2030 um mindestens 30 Prozent steigen wird, wobei Rechenzentren den größten Teil dieses Anstiegs ausmachen dürften. KI-Systeme erfordern erhebliche Rechenressourcen, die rund um die Uhr verfügbar sein müssen, was eine kontinuierliche und zuverlässige Stromversorgung unabdingbar macht. Diese Situation führt dazu, dass Technologieunternehmen ihre Energieversorgung Jahre im Voraus sichern müssen.
Die von Meta eingegangenen Vereinbarungen sind vielschichtig und umfassen sowohl die Verlängerung der Lebensdauer bestehender Kernkraftwerke als auch die Förderung neuer Reaktortechnologien:
Ein wesentlicher Teil der geplanten Kapazität stammt aus bereits in Betrieb befindlichen Anlagen. Meta hat 20-Jahres-Verträge mit dem Energieunternehmen Vistra unterzeichnet, um Strom aus drei Kernkraftwerken in Ohio (Perry und Davis-Besse) und Pennsylvania (Beaver Valley) zu beziehen. Diese Vereinbarung umfasst den Kauf von über 2,1 Gigawatt an Kernenergie und Kapazität. Darüber hinaus sollen diese Anlagen durch sogenannte "Uprates" modernisiert werden, wodurch zusätzliche 433 Megawatt Kapazität gewonnen werden sollen. Diese Kapazitätserweiterungen sollen Anfang der 2030er Jahre in Betrieb gehen und die Betriebsdauer der Anlagen, die derzeit bis mindestens 2036 lizenziert sind, verlängern.
Diese Initiative stellt die größte von einem Unternehmen unterstützte Erweiterung von Kernkraftwerken in den Vereinigten Staaten dar. Sie trägt dazu bei, die Zuverlässigkeit des Stromnetzes zu stärken und die Energieversorgung in der PJM-Netzregion zu sichern, die auch Metas Rechenzentren versorgt.
Ambitionierter sind die Pläne für die nächste Generation von Reaktoren. Meta hat Entwicklungsvereinbarungen mit TerraPower und Oklo getroffen, um den Bau und die Inbetriebnahme fortschrittlicher Kerntechnologien zu unterstützen:
Obwohl die Marktbegeisterung für Small Modular Reactors (SMRs) groß ist, handelt es sich bei dieser Technologie noch weitgehend um ein Konzept. In den USA gibt es bisher keine kommerziell betriebenen SMRs, und alle geplanten Projekte benötigen noch die behördliche Genehmigung. Befürworter von SMRs argumentieren, dass diese in Fabriken statt vor Ort gebaut werden können, was die Kosten senken sollte. Kritiker äußern jedoch Zweifel, ob kleinere Anlagen jemals die Skaleneffekte großer Reaktoren erreichen können.
Meta hebt die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Projekte hervor, darunter die Schaffung Tausender von Arbeitsplätzen im Baugewerbe und Hunderter langfristiger Betriebsstellen sowie neue Steuereinnahmen für lokale und staatliche Behörden. Die neuen Kernkraftwerke sollen Strom in das PJM-Netz einspeisen, das auch die Rechenzentren von Meta versorgt, einschließlich des "Prometheus Supercluster" in New Albany, Ohio. Meta betont, dass es die vollen Kosten für den Energiebedarf seiner Rechenzentren tragen wird, um die Verbraucher nicht zu belasten.
Bereits im vergangenen Jahr hatte Meta einen ähnlichen 20-Jahres-Vertrag mit Constellation Energy geschlossen, um den Betrieb eines Kernkraftwerks in Illinois zu sichern. Diese wiederholten Investitionen in die Kernenergie verdeutlichen Metas langfristige Strategie, eine stabile und emissionsarme Energieversorgung für seine wachsenden KI-Operationen zu gewährleisten.
Metas umfangreiche Investition in die Kernenergie stellt eine signifikante Entwicklung dar. Sie reflektiert den steigenden Energiebedarf der Digitalwirtschaft, insbesondere durch KI, und die Notwendigkeit einer zuverlässigen, emissionsarmen Energiequelle. Die Strategie umfasst sowohl die Optimierung bestehender Anlagen als auch die Förderung innovativer Reaktor-Technologien. Die Realisierung dieser Projekte wird nicht nur Metas eigene Energiebedürfnisse decken, sondern auch weitreichende Auswirkungen auf die Energieinfrastruktur und den Arbeitsmarkt in den betroffenen Regionen haben. Die weitere Entwicklung, insbesondere im Bereich der SMRs und der behördlichen Genehmigungsverfahren, bleibt abzuwarten.
Bibliography: - Assaf, C. (2026, January 9). Meta announces nuclear energy projects to support AI innovation. KWCH. - De Chant, T. (2024, December 4). Meta jumps aboard the nuclear-powered data center bandwagon. TechCrunch. - DiGangi, D. (2026, January 9). Meta inks nuclear deals for up to 6.6 GW from Oklo, Vistra, TerraPower. Utility Dive. - isolomons. (2026, January 9). Meta Announces Nuclear Energy Projects, Unlocking Up to 6.6 GW to Power American Leadership in AI Innovation. About Facebook. - Ott, M. (2025, June 3). Meta becomes the latest big tech company turning to nuclear power for AI needs. AP News. - Patel, S. (2026, January 9). Meta Locks In Up to 6.6 GW of Nuclear Power Through Deals With Vistra, Oklo, and TerraPower. POWER Magazine. - POLITICO Pro. (2026, January 9). Meta to support 6.6 GW of nuclear across 3 companies. - Schreiner, M. (2026, January 9). Meta bets big on nuclear power with 6.6 gigawatt expansion plan. The Decoder. - TradingView News. (2026, January 9). Why Meta is betting big on nuclear energy to fuel AI growth. - Tomase, J. (2026, January 9). Meta strikes nuclear deals to power Prometheus AI data center. LinkedIn.Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
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