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Als Senior Specialist Journalist und Analyst für Mindverse beobachten wir kontinuierlich die Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz und des Internets der Dinge (IoT). Die jüngsten Zahlen zur Verbreitung von LoRaWAN-Geräten im industriellen Sektor bieten hierbei aufschlussreiche Einblicke in die Reifung dieser Technologie und deren Auswirkungen auf B2B-Anwendungen.
Die LoRa Alliance, ein globaler Verband, der sich für den offenen LoRaWAN-Standard für Low-Power Wide-Area Networks (LPWANs) einsetzt, hat einen signifikanten Meilenstein bekannt gegeben: Weltweit sind über 125 Millionen LoRaWAN-Geräte im Einsatz. Diese Zahl unterstreicht die wachsende Akzeptanz und den Übergang der Technologie von Pilotprojekten zu großflächigen industriellen Implementierungen.
Das Ökosystem verzeichnet eine beeindruckende jährliche Wachstumsrate (Compound Annual Growth Rate, CAGR) von 25 %. Bei einigen der größten Netzwerke, die von Allianzmitgliedern betrieben werden, liegen die Wachstumsraten sogar bei bis zu 50 %. Dies deutet auf eine rapide Skalierung und eine zunehmende Reife des Standards hin, der sich als fundamentale Konnektivitätsebene für das "Massive IoT" etabliert.
Die Hauptantriebe für dieses Wachstum finden sich in verschiedenen Sektoren:
Die kontinuierliche Weiterentwicklung des LoRaWAN-Standards trägt ebenfalls zur Beschleunigung der Akzeptanz bei. Dazu gehören neue Datenraten zur Verbesserung der Netzwerkkapazität und Batterieleaufzeit, eine erweiterte regionale Spektrumunterstützung sowie eine zunehmende Interoperabilität über öffentliche, private, gemeinschaftliche und satellitengestützte Netzwerke.
Die Nützlichkeit von Netzwerken hängt von ihrer Reichweite und der Interoperabilität der Hardware ab. Im Jahr 2025 wurden hierzu wichtige Fortschritte erzielt:
Um die Einführung von LoRaWAN im industriellen IoT zu erleichtern, wurden folgende Maßnahmen ergriffen:
Die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) und Edge Computing verändert die Datenarchitekturen im IoT und eröffnet LoRaWAN neue Möglichkeiten. Während traditionelle IoT-Sensoren kleine Datenpakete übertrugen, erfordern KI-gesteuerte Anwendungen deutlich größere Datenmengen – von Audiodaten bis hin zu Bildinformationen. LoRaWAN-Technologien entwickeln sich weiter, um diesen Anforderungen gerecht zu werden, beispielsweise durch die Fast Long-Range Communication (FLRC)-Modulation, die Datenraten von bis zu 2,6 Mbit/s bei gleichzeitig niedrigem Stromverbrauch ermöglicht.
Diese Entwicklung erlaubt es, intelligentere Sensoren einzusetzen, die Daten lokal verarbeiten und nur relevante Informationen über LoRaWAN-Netzwerke übertragen. Ein Beispiel hierfür ist ein Glasbruchsensor, der Audiodaten mittels KI lokal analysiert und nur bei einem tatsächlichen Alarmereignis Daten sendet. Dies reduziert den Stromverbrauch und die Netzwerklast erheblich.
Im Kontext der 5G-Technologien stellt sich die Frage, welche Rolle LoRaWAN spielt. Der entscheidende Unterschied liegt in den Anwendungsanforderungen und der Energieeffizienz. LoRaWAN-Geräte können mit einer einzigen Batterie fünf bis zehn Jahre lang betrieben werden, während 5G-Technologien, einschließlich RedCap, deutlich mehr Energie benötigen. Für Anwendungen, die eine lange Batterielebensdauer, eine weitreichende Abdeckung und geringe Implementierungskosten priorisieren, bietet LoRaWAN eine optimale Lösung. 5G hingegen ist dort überlegen, wo hohe Bandbreite und extrem niedrige Latenzzeiten unerlässlich sind.
Die aktuellen Entwicklungen deuten darauf hin, dass LoRaWAN den Übergang von einer Nischentechnologie zu einer etablierten Infrastruktur für das IoT vollzogen hat. Für Unternehmen, die IoT-Initiativen planen, bedeutet dies den Zugang zu einem reifen Ökosystem mit bewährten Implementierungen, einer breiten Palette an Geräteoptionen und klaren Technologie-Roadmaps.
Die LoRa Alliance hat ihr Ökosystem auf 360 Mitglieder erweitert, wobei allein im Jahr 2025 57 neue Mitglieder hinzukamen. Dies fördert die Zusammenarbeit und den Austausch von Fachwissen. Neue Relaisspezifikationen erleichtern zudem die Bereitstellung in schwierigen Umgebungen und erweitern die Abdeckung ohne zusätzliche internetgebundene Gateways.
Der Fokus des LoRaWAN-Ökosystems verlagert sich von der reinen Konnektivität zur Datenanalyse. Die Fähigkeit des Protokolls, häufig spezifische Datenpunkte mit geringem Stromverbrauch zu sammeln, ermöglicht die Integration in prädiktive Wartungsmodelle. Dies unterstützt den Übergang von einer reaktiven zu einer proaktiven Anlagenverwaltung.
Die LoRaWAN-Technologie positioniert sich als eine zentrale Säule der vernetzten Infrastruktur, die intelligente Städte, nachhaltige Industrien und datengesteuerte Operationen der nächsten Generation definieren wird. Die Frage für Unternehmen ist nicht mehr, ob LoRaWAN liefern kann, sondern wie schnell sie von seinem Momentum profitieren können.
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