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Die fortschreitende Integration künstlicher Intelligenz (KI) in den Geschäftsalltag manifestiert sich zunehmend in einer breiteren Palette von Hardware-Produkten. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Ankündigung von HP, den Microsoft KI-Assistenten Copilot direkt in ausgewählte Büro-Drucker und Multifunktionsgeräte zu integrieren. Diese Entwicklung markiert einen weiteren Schritt in der Verbreitung von KI-Funktionalitäten über traditionelle Software-Anwendungen hinaus und zielt darauf ab, die Produktivität und Effizienz in Unternehmensumgebungen zu steigern.
Microsofts KI-Assistent Copilot, ursprünglich stark in das Ökosystem von Windows und Microsoft 365 eingebunden, erweitert seine Präsenz nun auf physische Bürogeräte. HP, als einer der führenden Hersteller im Bereich der Bürokommunikation, plant, Copilot über die App-Plattform HP Workpath auf Multifunktionsgeräten (MFPs) für Geschäftskunden verfügbar zu machen. Diese strategische Entscheidung unterstreicht die Vision einer allgegenwärtigen KI, die Anwendern auf verschiedenen Geräten und in unterschiedlichen Kontexten zur Verfügung steht.
Die Integration von Copilot in HP-Drucker soll Anwendern direkten Zugriff auf erweiterte KI-Funktionen ermöglichen, ohne dass zusätzliche Schritte oder Geräte erforderlich sind. Zu den angekündigten Kernfunktionalitäten gehören:
HP argumentiert, dass diese Funktionen zu erheblichen Produktivitätsgewinnen bei der Dokumentenverarbeitung führen können, indem manuelle Schritte reduziert und Arbeitsabläufe beschleunigt werden. Die nahtlose Integration in das Microsoft 365-Ökosystem soll einen reibungslosen Übergang von physischen zu digitalen Dokumenten ermöglichen.
Die "HP for Microsoft 365 Copilot"-App soll Geschäftskunden voraussichtlich ab Frühjahr 2026 auf HP Workpath-fähigen Druckern zur Verfügung stehen. Für die Nutzung sind eine Netzwerkverbindung (Ethernet oder WLAN) mit Internetzugang sowie entsprechende Microsoft 365 Copilot-Lizenzen erforderlich. Die Installation erfolgt über die HP Smart App unter Windows, die auch die "HP Universal Print Application" (UPA) im Hintergrund installiert. Diese basiert auf Mopria und stellt den eigentlichen Druckertreiber dar. Ein HP-Konto ist für die Nutzung obligatorisch.
Die KI-Funktionen, die HP unter dem Namen "Perfectly Formatted Prints" zusammenfasst, werden zunächst nur unter Windows 11 und in den Browsern Chrome und Microsoft Edge (ab Version 137) sowie für Microsoft Outlook und Gmail im Webbrowser verfügbar sein. Die Berechnungen der KI-Funktionen sollen in der Cloud auf HP-Servern stattfinden.
Angesichts der Verarbeitung potenziell sensibler Unternehmensdaten ist der Datenschutz ein zentraler Aspekt dieser Integration. HP betont die "Enterprise-Grade Security", die auf den Sicherheitsmechanismen von HP-Druckern und den Cloud-Standards von Microsoft basiert. Für deutsche Copilot-Nutzer stellt Microsoft zudem eine "souveräne Datenverarbeitung" in Aussicht, bei der Daten ausschließlich in deutschen Rechenzentren verarbeitet werden sollen.
Es ist zu beachten, dass die Business- und Enterprise-Versionen von Microsoft 365 Copilot so konzipiert sind, dass Eingaben und Ausgaben nicht zum Training der KI-Modelle verwendet werden und die Daten innerhalb der EU ("EU Data Boundary") verbleiben können, sofern dies entsprechend konfiguriert ist. Dies unterscheidet sich von den Datenschutzbestimmungen für private ChatGPT- oder Copilot-Versionen.
Die Integration von Microsoft Copilot in HP-Drucker reflektiert einen breiteren Trend in der IT-Branche, KI-Funktionen direkt in Endgeräte zu verlagern. Dies ermöglicht eine lokale Ausführung von KI-Aufgaben und kann die Abhängigkeit von reinen Cloud-Lösungen verringern. Branchenbeobachter sehen darin einen logischen nächsten Schritt in der Entwicklung von "KI überall". Während Drucker bereits grundlegende Texterkennungsfunktionen boten, ermöglicht die generative KI nun eine kontextbewusste Verarbeitung, die zuvor spezialisierte Desktop-Software erforderte.
Für Unternehmen bedeutet dies eine potenzielle Optimierung von Arbeitsabläufen und eine Effizienzsteigerung, erfordert jedoch auch eine sorgfältige Prüfung der Kompatibilität, der Lizenzmodelle und der Datenschutzkonformität. Die Entwicklung zeigt, dass KI nicht länger auf spezialisierte Anwendungen beschränkt ist, sondern zunehmend in die Infrastruktur des modernen Büros integriert wird, um Prozesse zu automatisieren und die Interaktion mit Informationen zu transformieren.
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