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Die Automatisierung von grafischen Benutzeroberflächen (GUI) stellt einen zentralen Baustein für die Entwicklung leistungsfähiger Computer-Use-Agents (CUAs) dar. Diese Agents sollen in der Lage sein, komplexe Aufgaben über verschiedene Anwendungen, Desktops und Webseiten hinweg autonom auszuführen. Bislang konzentrierte sich die Forschung in diesem Bereich primär auf das sogenannte GUI-Grounding, also die Fähigkeit, Elemente auf einer Benutzeroberfläche zu identifizieren und zu lokalisieren. Die weitaus komplexere Aufgabe der GUI-Planung, welche die strategische Abfolge von Aktionen zur Erreichung eines Ziels umfasst, blieb dabei oft unterrepräsentiert. Eine neue Forschungsarbeit mit dem Titel "TreeCUA: Efficiently Scaling GUI Automation with Tree-Structured Verifiable Evolution" schlägt nun einen innovativen Ansatz vor, um genau diese Lücke zu schließen und die GUI-Automatisierung effizient zu skalieren.
Die effektive Skalierung der GUI-Automatisierung ist für die Entwicklung vielseitiger CUAs von entscheidender Bedeutung. Bestehende Methoden stoßen jedoch an Grenzen, insbesondere bei der GUI-Planung. Diese erfordert eine wesentlich anspruchsvollere Datenerfassung und -verarbeitung als das bloße Erkennen von GUI-Elementen. Die Interaktion eines CUAs mit digitalen Umgebungen verläuft in der Realität oft in einer baumartigen Struktur, wobei frühere funktionale Einstiegspunkte häufiger erkundet werden. Die Organisation umfangreicher Trajektorien in solchen Baumstrukturen kann daher die Datenkosten senken und die Datenskalierung für die GUI-Planung optimieren.
Das von Deyang Jiang und seinem Team entwickelte TreeCUA-Framework setzt genau hier an. Es zielt darauf ab, die GUI-Automatisierung durch einen baumstrukturierten, verifizierbaren Evolutionsansatz effizient zu skalieren. Der Kern des Systems ist ein kollaboratives Multi-Agenten-Framework, das darauf ausgelegt ist, Umgebungen zu erkunden, Aktionen zu verifizieren, Trajektorien zusammenzufassen und deren Qualität zu bewerten. Dies ermöglicht die Generierung hochwertiger und skalierbarer GUI-Trajektorien.
Zur Verbesserung der Effizienz integriert TreeCUA eine neuartige baumbasierte Topologie. Diese dient der Speicherung und Wiederholung von duplizierten Explorationsknoten. Ergänzt wird dies durch einen adaptiven Explorationsalgorithmus, der eine ausgewogene Balance zwischen der Tiefe (d.h. der Schwierigkeit der Trajektorie) und der Breite (d.h. der Vielfalt der Trajektorie) der Exploration ermöglicht. Diese innovativen Elemente tragen dazu bei, die Datenerfassung und -verarbeitung für die GUI-Planung erheblich zu optimieren.
Um die Generierung minderwertiger Trajektorien zu vermeiden, setzt TreeCUA auf eine Weltwissensführung und eine globale Speicher-Backtracking-Funktion. Diese Mechanismen ermöglichen es dem System, frühere Fehler zu erkennen und zu korrigieren, was die Qualität der generierten Daten weiter steigert. Eine Erweiterung des Frameworks, bekannt als TreeCUA-DPO (Direct Preference Optimization), nutzt die umfassenden Informationen der Baumknoten, um die GUI-Planungsfähigkeit durch Referenzierung von Zweiginformationen benachbarter Trajektorien zu verbessern.
Die experimentellen Ergebnisse der Forschung zeigen, dass sowohl TreeCUA als auch TreeCUA-DPO signifikante Verbesserungen in der GUI-Automatisierung bieten. Darüber hinaus demonstrieren Studien in verschiedenen Domänen (Out-of-Domain-Studien) eine starke Generalisierungsfähigkeit des Frameworks. Dies deutet darauf hin, dass die Methode nicht nur in spezifischen Anwendungsfällen, sondern auch in unbekannten Umgebungen robust und effektiv ist.
Die Veröffentlichung des Codes und der Trajektorienknoteninformationen auf Plattformen wie GitHub, wie von den Autoren angekündigt, unterstreicht das Engagement für Transparenz und die Förderung weiterer Forschung in diesem Bereich. Für Unternehmen im B2B-Sektor, die auf fortschrittliche KI-Lösungen und Automatisierung angewiesen sind, bedeutet TreeCUA einen potenziellen Fortschritt bei der Entwicklung von CUAs, die komplexere und adaptivere Interaktionen mit Softwareoberflächen ermöglichen.
Die Fähigkeit, GUI-Automatisierung effizient zu skalieren und gleichzeitig die Qualität der GUI-Planung zu verbessern, könnte weitreichende Auswirkungen auf Bereiche wie Softwaretests, Prozessautomatisierung, Datenextraktion und die Entwicklung intelligenter Assistenten haben. Die baumstrukturierte Verifizierung und die adaptiven Lernmechanismen von TreeCUA bieten einen vielversprechenden Weg, die Herausforderungen der dynamischen und vielfältigen digitalen Benutzeroberflächen zu meistern.
Die Forschungslandschaft im Bereich der GUI-Automatisierung und der Computer-Use-Agents ist dynamisch. Andere bemerkenswerte Projekte wie "ScaleCUA: Scaling Open-Source Computer Use Agents with Cross-Platform Data" und "UltraCUA: Scaling Computer Use Agent through GUI and Programmatic..." befassen sich ebenfalls mit der Skalierung von CUAs. ScaleCUA konzentriert sich beispielsweise auf die Bereitstellung großer, plattformübergreifender Datensätze, die über verschiedene Betriebssysteme und Aufgabenbereiche hinweg reichen, um die Modellleistung zu verbessern. Während diese Ansätze oft datengetrieben sind und die Bedeutung von umfangreichen Datensätzen für das Training von Vision-Language Models (VLMs) hervorheben, legt TreeCUA einen besonderen Fokus auf die strukturelle Organisation und Verifizierung der Explorationsprozesse, um die Effizienz der Datenverwertung zu maximieren und die Planungsfähigkeiten zu verfeinern.
Die baumstrukturierte Evolution in TreeCUA bietet hierbei einen methodischen Vorteil, indem sie die inhärente Hierarchie von Benutzerinteraktionen abbildet. Dies ermöglicht eine gezieltere Exploration und eine effektivere Nutzung von Trajektoriendaten, was zu einer verbesserten Fähigkeit führt, komplexe Aufgaben zu planen und auszuführen. Die Kombination aus Multi-Agenten-Kollaboration und adaptiven Algorithmen zur Balance von Tiefe und Breite der Exploration ist ein Alleinstellungsmerkmal, das TreeCUA von anderen Ansätzen abhebt und eine präzisere und robustere GUI-Automatisierung verspricht.
Für Unternehmen, die auf präzise und zuverlässige Automatisierungslösungen angewiesen sind, bietet TreeCUA relevante Einblicke. Die Fähigkeit, GUI-Interaktionen nicht nur auszuführen, sondern auch intelligent zu planen und sich an dynamische Umgebungen anzupassen, ist für viele Geschäftsprozesse von hohem Wert. Dies umfasst beispielsweise:
- Automatisierung komplexer Workflows in Unternehmenssoftware (ERP, CRM) - Entwicklung von QA-Tools, die Benutzeroberflächen robust und effizient testen können - Erstellung von intelligenten Bots für Kundenservice und Datenmanagement - Verbesserung der Zugänglichkeit von Software durch adaptive AssistenzsystemeDie erhöhte Robustheit und Generalisierungsfähigkeit, die durch TreeCUA demonstriert werden, können die Wartungskosten für Automatisierungsskripte reduzieren und die Zuverlässigkeit von automatisierten Prozessen in heterogenen IT-Landschaften verbessern. Dies ist besonders vorteilhaft in Umgebungen, in denen sich Benutzeroberflächen häufig ändern oder in denen eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen integriert werden muss.
Die transparente Bereitstellung von Code und Daten, wie sie von den Autoren praktiziert wird, ermöglicht es der Industrie, die Grundlagen dieser Technologie zu erforschen und eigene Anpassungen und Erweiterungen vorzunehmen. Dies fördert eine kollaborative Weiterentwicklung und kann die Adaption in kommerziellen Produkten beschleunigen.
Die Forschungsarbeit zu TreeCUA stellt einen bedeutenden Fortschritt in der GUI-Automatisierung dar. Durch die Konzentration auf baumstrukturierte, verifizierbare Evolution und die Implementierung von Mechanismen zur Verbesserung der GUI-Planung bietet das Framework eine vielversprechende Lösung für die Herausforderungen der Skalierung von Computer-Use-Agents. Die gezeigten Verbesserungen in Effizienz, Qualität und Generalisierungsfähigkeit unterstreichen das Potenzial dieser Technologie, die Entwicklung autonomer Systeme maßgeblich voranzutreiben und neue Möglichkeiten für B2B-Anwendungen zu eröffnen.
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