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Die Fähigkeit, digitale Charaktere in Bildern und Videos zu animieren, hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und findet in zahlreichen Bereichen Anwendung, von der Unterhaltungsindustrie bis hin zu Bildung und Marketing. Insbesondere die Animation mehrerer Charaktere in komplexen Szenarien bleibt jedoch eine anspruchsvolle Aufgabe. Aktuelle Ansätze stoßen oft an ihre Grenzen, wenn es darum geht, eine beliebige Anzahl von Subjekten, vielfältige Charaktertypen und räumliche Fehlausrichtungen zwischen Referenzbild und Steuerposen konsistent zu handhaben.
Die bisherigen Methoden zur Charakteranimation haben bemerkenswerte Fortschritte erzielt, insbesondere bei der Animation einzelner Personen. Sie basieren häufig auf einer starren räumlichen Bindung, die eine pixelgenaue Ausrichtung zwischen der Pose und dem Referenzbild erfordert. Diese starre Kopplung führt jedoch zu signifikanten Problemen in komplexeren Szenarien:
Diese Limitierungen resultieren oft aus einer unzureichenden Fähigkeit, Bewegungsinformationen vom Erscheinungsbild der Charaktere zu entkoppeln und die Bewegung dann präzise den beabsichtigten Subjekten zuzuordnen.
Um diese Herausforderungen zu überwinden, wurde "CoDance" vorgeschlagen, ein neuartiges "Unbind-Rebind"-Framework. Dieses Framework zielt darauf ab, die Animation einer beliebigen Anzahl von Subjekten, unterschiedlichen Charaktertypen und variablen räumlichen Anordnungen zu ermöglichen, selbst wenn die Posen-Sequenz nicht perfekt mit dem Referenzbild übereinstimmt. Die Kernidee besteht darin, die traditionelle starre räumliche Bindung aufzubrechen und eine flexiblere Steuerung der Bewegung zu etablieren.
Der erste Schritt im "CoDance"-Framework ist das "Unbind"-Modul. Dieses Modul ist darauf ausgelegt, die starre räumliche Kopplung zwischen der Pose und dem Referenzbild aufzubrechen. Dies wird durch einen "Pose Shift Encoder" erreicht, der stochastische Störungen sowohl in den Posen als auch in ihren latenten Merkmalen einführt. Durch diese Störungen wird das Modell dazu gezwungen, eine ortsunabhängige Repräsentation der Bewegung zu lernen. Das bedeutet, dass die Bewegung nicht mehr an eine spezifische Pixelposition gebunden ist, sondern als abstrakteres, semantisches Konzept verstanden wird. Dies erhöht die Robustheit gegenüber Positionsverschiebungen und verbessert die Flexibilität im Bewegungsverständnis.
Nachdem das "Unbind"-Modul eine flexible, ortsunabhängige Bewegungsrepräsentation gelernt hat, besteht die Herausforderung darin, diese Bewegung präzise den gewünschten Charakteren im Referenzbild zuzuordnen. Hier kommt das "Rebind"-Modul ins Spiel. Es nutzt zwei komplementäre Führungsmechanismen:
Durch die Kombination dieser beiden Module kann "CoDance" eine kohärente und kontrollierbare Multi-Subjekt-Animation erzeugen, die auch bei Fehlausrichtungen zwischen Pose und Referenzbild stabil bleibt.
"CoDance" basiert auf einem Diffusion Transformer (DiT)-Modell. Das VAE-Encoder extrahiert latente Merkmale aus dem Referenzbild. Die extrahierten Posenmerkmale werden mit den tokenisierten Bild-Tokens verkettet und dem DiT-Backbone zugeführt. Das Modell wird mit den Gewichten eines vorab trainierten Text-zu-Video-Modells (Wan2.1 14B) initialisiert und anschließend mithilfe von LoRA-Layern feinabgestimmt.
Zur umfassenden Bewertung der Methode wurde ein neuer Benchmarking-Datensatz namens "CoDanceBench" eingeführt. Dieser Datensatz enthält 20 Multi-Subjekt-Tanzvideos und ergänzt bestehende Benchmarks wie "Follow-Your-Pose-V2". Quantitative Vergleiche mit bestehenden State-of-the-Art-Methoden zeigen, dass "CoDance" in verschiedenen Metriken, darunter LPIPS (perzeptuelle Ähnlichkeit), PSNR/SSIM (Identitätskonsistenz) und FID-FVD (Bewegungstreue), eine überlegene Leistung erbringt. Dies deutet darauf hin, dass konventionelle Ein-Personen-Architekturen Schwierigkeiten haben, die Dynamik mehrerer Akteure zu verwalten, was zu Inkonsistenzen und Artefakten führen kann.
Ablationsstudien haben die Bedeutung jedes einzelnen Moduls (Unbind, Spatial Rebind, Semantic Rebind) innerhalb des "CoDance"-Frameworks bestätigt. Es zeigte sich, dass das Entfernen eines dieser Module zu einer signifikanten Verschlechterung der Animationsqualität führte, was die komplementäre Rolle jedes Bestandteils unterstreicht. Eine Benutzerstudie, bei der 10 Teilnehmer Videos verschiedener Methoden bewerteten, bestätigte die perzeptuelle Überlegenheit von "CoDance" in Bezug auf Videoqualität, Identitätserhaltung und zeitliche Konsistenz.
"CoDance" repräsentiert einen Fortschritt in der robusten Multi-Subjekt-Animation. Durch das "Unbind-Rebind"-Paradigma, das Bewegung von starrer räumlicher Bindung entkoppelt und sie durch semantische und räumliche Hinweise präzise neu zuordnet, ermöglicht es die flexible Animation einer Vielzahl von Charakteren und Szenarien. Die Ergebnisse auf etablierten und neu eingeführten Benchmarks demonstrieren die Wirksamkeit und Verallgemeinerungsfähigkeit dieser Methode. Zukünftige Forschungsarbeiten könnten sich auf die weitere Verbesserung der Modellarchitektur konzentrieren, um noch komplexere Interaktionen und Echtzeit-Anwendungen zu unterstützen.
Die Fähigkeit, dynamische und realistische Multi-Subjekt-Animationen zu generieren, eröffnet neue Möglichkeiten in der digitalen Inhaltserstellung und trägt dazu bei, die Grenzen der KI-gesteuerten visuellen Medien weiter zu verschieben.
Bibliography: - Tan, S., Gong, B., Ma, K., Feng, Y., Zhang, Q., Wang, Y., Shen, Y., & Zhao, H. (2026). CoDance: An Unbind-Rebind Paradigm for Robust Multi-Subject Animation. arXiv preprint arXiv:2601.11096. - CoDance Project Page: https://lucaria-academy.github.io/CoDance/ - Hugging Face Daily Papers: https://huggingface.co/papers?q=Unbind-Rebind%20framework - liutaocode/talking-face-arxiv-daily - GitHub: https://github.com/liutaocode/talking-face-arxiv-daily - Animate-X++ Project Page: https://lucaria-academy.github.io/Animate-X++/ - HuggingFace Papers - Top Last 3 Days: https://huggingface-paper-explorer.vercel.app/Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
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