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Hierarchisches Explorations-Framework für autonome Roboternavigation in komplexen Umgebungen

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January 22, 2026

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    Das Wichtigste in Kürze

    • FARE ist ein hierarchisches Explorations-Framework, das Large Language Models (LLMs) mit Reinforcement Learning (RL) kombiniert, um die autonome Roboternavigation in komplexen Umgebungen zu optimieren.
    • Das Framework folgt einem "Fast-Slow Thinking"-Paradigma, bei dem ein langsamer denkendes LLM globale Strategien plant und ein schnelleres RL-Modul lokale Entscheidungen trifft.
    • FARE wurde in anspruchsvollen simulierten Umgebungen getestet und zeigte signifikante Verbesserungen in der Effizienz der Exploration im Vergleich zu bestehenden Baselines.
    • Die Implementierung auf realer Hardware in einem großen Gebäude unterstreicht die praktische Anwendbarkeit von FARE.
    • Die Arbeit adressiert die Herausforderung, semantisches Reasoning von geometrischer Entscheidungsfindung zu entkoppeln, um Module auf ihren jeweiligen zeitlichen und räumlichen Skalen zu optimieren.

    Die autonome Navigation von Robotern in komplexen und unbekannten Umgebungen stellt eine fundamentale Herausforderung in der Robotik dar. Die Fähigkeit, neue Gebiete effizient zu erkunden, ist entscheidend für Anwendungen von der Logistik über die Katastrophenhilfe bis hin zur Weltraumforschung. Traditionelle Ansätze zur Exploration stossen oft an ihre Grenzen, wenn es darum geht, grosse, dynamische oder semantisch reiche Umgebungen zu bewältigen. Ein vielversprechender neuer Ansatz, der diese Herausforderungen adressiert, ist das Framework FARE (Fast-Slow Agentic Robotic Exploration).

    Die Herausforderung der autonomen Exploration

    Die autonome Exploration erfordert, dass ein Roboter seine Umgebung wahrnimmt, eine interne Repräsentation der Welt aufbaut und Strategien entwickelt, um unerforschte Gebiete systematisch zu entdecken. Dabei müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden:

    • Effizienz: Die Exploration sollte in möglichst kurzer Zeit und mit minimalem Ressourcenverbrauch erfolgen.
    • Robustheit: Der Roboter muss in der Lage sein, mit Unsicherheiten, dynamischen Hindernissen und unerwarteten Situationen umzugehen.
    • Skalierbarkeit: Die Methoden müssen auch in grossen und komplexen Umgebungen funktionieren.
    • Semantisches Verständnis: Ein tiefgreifendes Verständnis der Umgebung, einschliesslich der Bedeutung von Objekten und Bereichen, kann die Exploration erheblich verbessern.

    Bisherige Ansätze konzentrierten sich oft entweder auf schnelle, reaktive Steuerung oder auf langsame, globale Planung. Eine effektive Integration beider Denkweisen ist jedoch der Schlüssel zu wirklich leistungsfähigen autonomen Systemen.

    FARE: Ein hierarchischer Ansatz zur agentischen Exploration

    FARE, entwickelt von Shuhao Liao und seinem Team, bietet einen hierarchischen Ansatz, der genau diese Integration anstrebt. Das Framework kombiniert die semantischen Denkfähigkeiten grosser Sprachmodelle (LLMs) mit der schnellen, lokalen Kontrolle durch Reinforcement Learning (RL). Dieser "Fast-Slow Thinking"-Ansatz ist von kognitiven Theorien inspiriert, die menschliches Denken in ein schnelles, intuitives System (System 1) und ein langsames, deliberatives System (System 2) unterteilen.

    Architektur und Funktionsweise

    Das FARE-Framework besteht aus zwei Hauptmodulen, die auf unterschiedlichen Skalen operieren:

    1. Slow-Thinking LLM-Modul (Globales Reasoning):

      • Dieses Modul ist für die Interpretation einer prägnanten textuellen Beschreibung der unbekannten Umgebung zuständig.
      • Es synthetisiert eine übergeordnete Explorationsstrategie auf Agenten-Ebene.
      • Diese Strategie wird in eine Sequenz globaler Wegpunkte über einen topologischen Graphen umgesetzt.
      • Zur Steigerung der Reasoning-Effizienz nutzt dieses Modul einen modularitätsbasierten Pruning-Mechanismus, der redundante Graphenstrukturen reduziert.
      • Die Rolle des LLM ist es, "langsame" Entscheidungen zu treffen und eine übergeordnete Richtung vorzugeben, basierend auf seinem umfangreichen Weltwissen.
    2. Fast-Thinking RL-Modul (Lokale Entscheidungsfindung):

      • Dieses Modul führt die Exploration aus, indem es auf lokale Beobachtungen reagiert.
      • Es wird durch die vom LLM generierten globalen Wegpunkte geführt.
      • Die RL-Politik wird zusätzlich durch eine Belohnungsfunktion geformt, die die Einhaltung der globalen Wegpunkte fördert.
      • Dies ermöglicht ein kohärentes und robustes Closed-Loop-Verhalten.
      • Das RL-Modul ist für die "schnellen" Bewegungen und die unmittelbare Reaktion auf die Umgebung zuständig.

    Diese Architektur entkoppelt semantisches Reasoning von geometrischer Entscheidungsfindung, wodurch jedes Modul auf seiner geeigneten zeitlichen und räumlichen Skala operieren kann.

    Vorteile des Hierarchischen Ansatzes

    Die Kombination von LLM und RL in einer hierarchischen Struktur bietet mehrere Vorteile:

    • Verbessertes semantisches Verständnis: LLMs können komplexe Anweisungen und Umgebungsbeschreibungen interpretieren, was über rein geometrische Informationen hinausgeht. Dies ermöglicht eine intelligentere Planung, beispielsweise das Priorisieren von Bereichen basierend auf ihrer potenziellen Relevanz.
    • Effiziente Planung: Das LLM kann eine globale Strategie erstellen, die den Roboter auf einen sinnvollen Pfad führt, anstatt dass dieser zufällig erkundet oder sich nur auf lokale Optimierungen beschränkt.
    • Robuste Ausführung: Das RL-Modul kann dynamisch auf unerwartete lokale Gegebenheiten reagieren, ohne die übergeordnete Strategie des LLM zu gefährden. Dies führt zu einer erhöhten Robustheit in unübersichtlichen und dynamischen Umgebungen.
    • Skalierbarkeit: Die hierarchische Struktur kann die Komplexität reduzieren, da das LLM nicht jedes Detail der lokalen Navigation berücksichtigen muss, und das RL-Modul nicht über die gesamte Welt nachdenken muss.

    Experimentelle Validierung und Ergebnisse

    Die Wirksamkeit von FARE wurde in anspruchsvollen simulierten Umgebungen umfassend evaluiert. Die Ergebnisse zeigten, dass FARE erhebliche Verbesserungen in der Effizienz der Exploration im Vergleich zu hochmodernen Baselines erzielt. Dies deutet darauf hin, dass die synergetische Verbindung von globalem, semantischem Reasoning und lokaler, reaktiver Steuerung ein leistungsfähiges Paradigma für die autonome Exploration darstellt.

    Darüber hinaus wurde FARE auf realer Hardware eingesetzt und in einem komplexen, grossen Gebäude von 200m x 130m validiert. Diese reale Implementierung ist von besonderer Bedeutung, da sie die Übertragbarkeit der im Simulator erzielten Ergebnisse auf physische Systeme demonstriert. Der Übergang von der Simulation zur realen Welt (Sim-to-Real-Transfer) ist eine bekannte Herausforderung in der Robotik, und die erfolgreiche Validierung von FARE auf Hardware unterstreicht die praktische Reife des Ansatzes.

    Einordnung in den Kontext der agentischen KI

    Die Entwicklung von FARE reiht sich ein in eine breitere Strömung der Forschung im Bereich der "agentischen KI" (Agentic AI). Agentische KI-Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie autonom agieren, Ziele verfolgen, sich an neue Situationen anpassen und selbstständig Entscheidungen treffen können. LLMs spielen hierbei eine zunehmend zentrale Rolle, da sie Robotern ein menschenähnliches Verständnis von Sprache und Kontext vermitteln können. Arbeiten wie "Agentic LLM-based robotic systems for real-world applications" (Raptis et al., 2025) und "Fast-in-Slow: A Dual-System Foundation Model Unifying Fast Manipulation within Slow Reasoning" (Chen et al.) beleuchten die Integration von LLMs in Robotersysteme und das Konzept des "Fast-Slow Thinking".

    FARE trägt zu diesem Forschungsfeld bei, indem es einen konkreten und validierten Ansatz zur hierarchischen Steuerung von Robotern in Explorationsaufgaben liefert. Es zeigt auf, wie die unterschiedlichen Stärken von LLMs (globales, semantisches Reasoning) und RL (lokale, reaktive Kontrolle) effektiv kombiniert werden können, um eine überlegene agentische Leistung zu erzielen.

    Ausblick und Implikationen

    Die Ergebnisse von FARE haben weitreichende Implikationen für die Zukunft der autonomen Robotik und der agentischen KI. Die Fähigkeit von Robotern, grosse, unbekannte Umgebungen effizient und robust zu erkunden, eröffnet neue Möglichkeiten in zahlreichen Anwendungsbereichen. Für B2B-Kunden, insbesondere in Branchen wie Logistik, Inspektion, Sicherheit oder Bauwesen, könnte dies bedeuten:

    • Höhere Automatisierungsgrade: Roboter können komplexere Aufgaben autonom ausführen, was den Bedarf an menschlicher Intervention reduziert.
    • Verbesserte Effizienz: Schnellere und zielgerichtetere Exploration führt zu einer effizienteren Datenerfassung und Kartierung.
    • Erhöhte Sicherheit: Roboter können gefährliche oder unzugängliche Gebiete erkunden, ohne Menschen Risiken auszusetzen.
    • Anpassungsfähigkeit: Systeme, die ein tiefes Verständnis der Umgebung entwickeln, können sich besser an veränderte Bedingungen anpassen.

    Die Forschung im Bereich der agentischen KI, wie sie FARE vorantreibt, wird voraussichtlich weiterhin die Grenzen dessen verschieben, was autonome Systeme leisten können. Die kontinuierliche Verbesserung der Integration von LLMs und RL-Techniken, gepaart mit realen Validierungen, wird entscheidend sein, um diese Technologien in den breiten kommerziellen Einsatz zu überführen.

    Die vorliegende Analyse von FARE unterstreicht die Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes, der sowohl das "grosse Ganze" (semantisches Reasoning) als auch die "kleinen Details" (lokale Steuerung) berücksichtigt. Solche hybriden Architekturen könnten der Schlüssel sein, um die nächste Generation wirklich intelligenter und autonomer Robotersysteme zu realisieren, die in der Lage sind, komplexe Herausforderungen in der realen Welt zu meistern.

    Bibliography: - Liao, S., Lv, X., Lew, J., Zhang, S., Liang, J., Li, P., ... & Sartoretti, G. (2026). FARE: Fast-Slow Agentic Robotic Exploration. arXiv preprint arXiv:2601.14681. - Raptis, E. K., Kapoutsis, A. C., & Kosmatopoulos, E. B. (2025). Agentic LLM-based robotic systems for real-world applications: a review on their agenticness and ethics. Frontiers in Robotics and AI, 12, 1605405. - Chen, H., Liu, J., Gu, C., Liu, Z., Zhang, R., Li, X., ... & Heng, P. A. Fast-in-Slow: A Dual-System Foundation Model Unifying Fast Manipulation within Slow Reasoning. Retrieved from https://fast-in-slow.github.io/ - Hugging Face. (2026). Daily Papers - FARE: Fast-Slow Agentic Robotic Exploration. Retrieved from https://huggingface.co/papers/2601.14681 - Huang, J., Zhou, B., Fan, Z., Zhu, Y., Jie, Y., Li, L., & Cheng, H. (2023). FAEL: Fast Autonomous Exploration for Large-Scale Environments With a Mobile Robot. IEEE Robotics and Automation Letters, 8(3), 1667-1674. - SYSU-RoboticsLab. (2023). FAEL: Fast Autonomous Exploration for Large-Scale Environments with a Mobile Robot. GitHub. Retrieved from https://github.com/SYSU-RoboticsLab/FAEL - Wang, Z., Loo, J., & Hsu, D. (2025). Fare: Failure Resilience in Learned Visual Navigation Control. arXiv preprint arXiv:2510.24680.

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