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Google hat eine signifikante Erweiterung seines KI-Chatbots Gemini vorgestellt: Die Integration des fortschrittlichen Musikmodells Lyria 3. Diese Neuerung ermöglicht es Anwendern, direkt innerhalb der Gemini-App eigenständig Musikstücke zu generieren. Dieser Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein in der Zugänglichkeit generativer KI für kreative Anwendungen und positioniert Google im Wettbewerb um die Vorherrschaft in der KI-Landschaft.
Mit Lyria 3 können Nutzer ab sofort 30-sekündige Audio-Tracks erstellen, die nicht nur Instrumentierung, sondern auch Gesang und eigenständige Liedtexte umfassen. Die Bedienung ist dabei auf maximale Einfachheit ausgelegt. Anwender können ihre musikalischen Vorstellungen mittels Text-Prompts beschreiben, wie beispielsweise "ein entspannter Lo-Fi-Hip-Hop-Beat mit Klaviermelodie für konzentriertes Arbeiten". Gemini verarbeitet diese Eingaben und generiert in kurzer Zeit ein komplettes Musikstück.
Ein besonderes Merkmal ist der multimodale Ansatz: Nutzer können auch Bilder oder kurze Videos hochladen, woraufhin Gemini einen thematisch passenden Soundtrack erstellt. Ein hochgeladenes Video einer regnerischen Straße könnte beispielsweise als Grundlage für einen melancholischen Jazz-Track mit weiblichem Gesang dienen. Ergänzt wird dies durch die automatische Erstellung eines individuellen Cover-Artworks durch das Modell Nano Banana, was die Weitergabe der Kreationen vereinfacht.
Lyria 3 stellt eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber früheren KI-Musikmodellen dar. Es zeichnet sich durch eine verbesserte musikalische Komplexität, realistischere Klänge und eine präzisere Kontrolle über Stil, Gesang und Tempo aus. Eine Schlüsselverbesserung ist die Fähigkeit des Modells, kohärente Liedtexte direkt aus dem Prompt zu generieren, wodurch die Notwendigkeit entfällt, diese separat einzugeben.
Die generierten Musikstücke werden in einer hochwertigen 48-kHz-Stereo-Audioqualität produziert, die den Standards professioneller Videoproduktionen entspricht. Dies ermöglicht es Content Creatorn, die KI-Tracks direkt in ihre Projekte zu integrieren, ohne Qualitätsverluste durch Konvertierungen befürchten zu müssen. Die echte Stereo-Erzeugung bietet dabei ein natürliches Klangerlebnis, das über einfache Mono-Simulationen hinausgeht.
Angesichts der anhaltenden Diskussionen um Urheberrechte im Bereich der generativen KI hat Google umfassende Schutzmechanismen implementiert. Google betont, dass Lyria 3 darauf ausgelegt ist, originelle Werke zu schaffen und nicht dazu dient, bestehende Künstler oder geschützte Werke direkt zu imitieren. Wenn ein Prompt den Namen eines bekannten Künstlers enthält, dient dies lediglich als stilistische Inspiration, ohne eine direkte Nachahmung der spezifischen Stimme oder des Gesamtwerkes zu generieren.
Jeder von Lyria 3 erzeugte Audio-Track wird zudem mit einem unsichtbaren digitalen Wasserzeichen namens SynthID versehen. Dieses Wasserzeichen kennzeichnet den Inhalt als KI-generiert und ermöglicht es Plattformen, solche Inhalte automatisch zu identifizieren. Zusätzlich werden Filter eingesetzt, die Outputs auf Ähnlichkeiten mit bestehender Musik überprüfen, um Urheberrechtsverletzungen zu verhindern. Google gibt an, Lyria 3 mit Musik trainiert zu haben, für die das Unternehmen die entsprechenden Nutzungsrechte besitzt.
Die EU-KI-Verordnung stellt strikte Anforderungen an die Kennzeichnung, Risikoklassifizierung und Dokumentation von KI-Systemen. Unternehmen, die KI-Modelle entwickeln, anbieten oder integrieren, sind gehalten, diese Pflichten und Fristen zu beachten.
Die Integration von Lyria 3 in Gemini ist ein strategischer Schritt im KI-Wettbewerb. Während andere Unternehmen sich auf die Entwicklung leistungsstarker Modelle konzentrieren, zielt Google darauf ab, generative KI einem breiten Nutzerkreis zugänglich zu machen und in den Alltag zu integrieren. Die Erweiterung wertet das Gemini-Ökosystem auf und tritt in direkten Wettbewerb mit spezialisierten Musik-KI-Plattformen.
Die Technologie wird auch in Googles Ökosystem verankert, indem sie in YouTubes "Dream Track" für Shorts integriert wird. Diese Funktion, die bisher auf die USA beschränkt war, soll bald in weiteren Ländern verfügbar sein und Creatorn die Erstellung urheberrechtlich unbedenklicher Soundtracks erleichtern. Für kostenlose Nutzer gibt es tägliche Limits, während Abonnenten von Google AI Premium oder Pro höhere Kontingente erhalten.
Die Einführung von Lyria 3 ist erst der Anfang. Obwohl die aktuelle Version auf 30-Sekunden-Clips beschränkt ist, wird erwartet, dass zukünftige Entwicklungen längere Kompositionen ermöglichen werden. Google plant zudem, die Sprachunterstützung zu erweitern und regionale Musikstile sowie Instrumente in das Training einzubeziehen, um kulturspezifischere Outputs zu ermöglichen. Die Musikindustrie beobachtet diese Entwicklungen mit gemischten Gefühlen, wobei die Tools sowohl als Bedrohung für traditionelle Arbeitsweisen als auch als mächtiges Instrument für kreative Prozesse wahrgenommen werden.
Die Technologie verändert kreative Workflows grundlegend. Die Zeitspanne zwischen einer musikalischen Idee und deren Umsetzung wird auf Sekunden reduziert. Was früher Fachkenntnisse, technisches Equipment und Zeit erforderte, kann nun durch einen präzisen Prompt erreicht werden. Dieses "Prompt-and-Generate"-Modell könnte zum neuen Standard für verschiedene Anwendungen werden, von Social-Media-Inhalten bis hin zu persönlichen Projekten.
Lyria 3 ist ein Beispiel dafür, wie KI die Grenzen zwischen menschlicher und maschineller Kunst zunehmend verwischt. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklung langfristig auf die Musikindustrie und die kreative Arbeit auswirken wird, doch die Richtung ist klar: KI-generierte Musik ist eine Realität, die sich weiterentwickeln und an Einfluss gewinnen wird.
- ad-hoc-news.de. (2026, 19. Februar). Google Gemini: KI komponiert jetzt Musik mit Lyria 3. Verfügbar unter: https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/ueberblick/google-gemini-ki-komponiert-jetzt-musik-mit-lyria-3/68592533 - Borncity Redaktion. (2026, 18. Februar). Google Lyria 3: KI erzeugt komplette Songs in Gemini. BornCity. Verfügbar unter: https://borncity.com/news/google-lyria-3-ki-erzeugt-komplette-songs-in-gemini/ - Brien, J. (2026, 18. Februar). Gemini: Googles KI-Chatbot generiert jetzt eigenständig KI-Musik. t3n. Verfügbar unter: https://t3n.de/news/gemini-ki-musik-lyria-3-1730305/ - FinanzNachrichten.de. (2026, 19. Februar). Googles KI-Chatbot generiert jetzt eigenständig KI-Musik. Verfügbar unter: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2026-02/67733796-gemini-googles-ki-chatbot-generiert-jetzt-eigenstaendig-ki-musik-397.htm - IT-Boltwise. (2026, 19. Februar). Google erweitert KI-Musikgenerator Lyria 3 für kreative Nutzer. Verfügbar unter: https://www.it-boltwise.de/google-erweitert-ki-musikgenerator-lyria-3-fuer-kreative-nutzer.html - Jens. (2026, 26. Januar). Gemini: Google bringt neuen KI-Musikgenerator in den ChatBot – Hinweise auf baldigen Lyria-Start (Teardown). GoogleWatchBlog. Verfügbar unter: https://www.googlewatchblog.de/?p=261781 - Quandt, R. (2026, 18. Februar). Gemini-KI von Google erzeugt jetzt Musik mit Texten & Album-Cover. WinFuture. Verfügbar unter: https://winfuture.de/news,156947.html - Schieb, J. (2026, 18. Februar). Lyria 3: Gemini komponiert jetzt Musik – und das richtig gut. Jörg Schieb | Digital und KI. Verfügbar unter: https://www.schieb.de/lyria-3-gemini-komponiert-jetzt-musik-und-das-richtig-gut - Schmidt, J. (2026, 19. Februar). Google Gemini generiert ab sofort Soundtracks: Lyria 3 macht Musik per Textbefehl. Verfügbar unter: https://www.schmidtisblog.de/google-gemini-generiert-ab-sofort-soundtracks-lyria-3-macht-musik-per-textbefehl-1793771/ - Swiss IT Media GmbH. (2026, 19. Februar). Gemini kann jetzt Musik machen. Verfügbar unter: https://www.itmagazine.ch/artikel/86565/Gemini_kann_jetzt_Musik_machen.html
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