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Fortschritte in der benutzerorientierten Dialoggenerierung durch den Einsatz von Tools

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January 14, 2026

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    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Forschung konzentriert sich zunehmend auf benutzerorientierte, mehrstufige Dialoggenerierung mit Werkzeugeinsatz in großem Maßstab, um die Interaktion zwischen Menschen und KI-Agenten zu verbessern.
    • Ein zentrales Element ist die Entwicklung von Datensätzen und Frameworks, die realistische und komplexe Dialoge simulieren, anstatt auf statische, aufgabenorientierte Ansätze zu setzen.
    • Der "ToolDial"-Datensatz, bestehend aus über 11.000 Dialogen, wurde entwickelt, um die Lücke zwischen einfachen und realitätsnahen Interaktionen zu schließen, indem er 16 verschiedene Benutzer- und Systemaktionen sowie API-Verkettungen berücksichtigt.
    • Die Evaluierung von Sprachmodellen auf solchen Datensätzen zeigt, dass moderne Modelle noch erhebliche Verbesserungen bei der Vorhersage von Aktionen und der Dialogzustandsverfolgung benötigen, insbesondere in längeren Konversationen.
    • Die Fähigkeit von Sprachmodellen, externe Tools effektiv zu nutzen und dabei eine hohe Glaubwürdigkeit der Antworten zu gewährleisten, ist entscheidend für den Fortschritt in diesem Bereich.

    Die Interaktion zwischen Menschen und künstlicher Intelligenz entwickelt sich stetig weiter. Ein aktueller Schwerpunkt in der Forschung liegt auf der Entwicklung von Systemen, die in der Lage sind, komplexe, mehrstufige Dialoge zu führen und dabei externe Werkzeuge effizient zu nutzen. Diese Entwicklung ist von besonderer Relevanz für Unternehmen, die KI-gestützte Lösungen in ihren Geschäftsprozessen implementieren möchten, um die Effizienz und Qualität der Kundeninteraktion zu steigern.

    Die Evolution der Dialogsysteme: Von aufgabenorientiert zu benutzerzentriert

    Traditionelle Ansätze zur Dialoggenerierung konzentrierten sich oft auf klar definierte, aufgabenorientierte Szenarien. Diese Modelle sind in der Regel darauf ausgelegt, spezifische Ziele mit einem Minimum an Interaktion zu erreichen. In der Praxis zeigte sich jedoch, dass solche Systeme oft nicht die Komplexität und den iterativen Charakter menschlicher Kommunikation widerspiegeln. Ein rein aufgabenorientiertes Design führte zu Dialogen, die zwar effizient das Ziel erreichten, aber nicht die reichhaltigen, mehrstufigen Gespräche generierten, die in realen Szenarien üblich sind.

    Ein Paradigmenwechsel hin zu benutzerorientierten Simulationsansätzen ist festzustellen. Dabei wird die Aufgabengenerierung von einem dedizierten Benutzersimulator entkoppelt, der menschliche Verhaltensregeln nachahmt. Dazu gehören inkrementelle Anfragen und schrittweises Feedback. Dieser Ansatz ermöglicht die Generierung authentischerer und längerer mehrstufiger Dialoge, die der iterativen Natur realer Problemlösungen gerecht werden.

    "ToolDial": Ein neuer Datensatz für realistische Multi-Turn-Dialoge

    Um die Limitationen bestehender Datensätze zu überwinden, wurde der "ToolDial"-Datensatz entwickelt. Dieser Datensatz umfasst 11.111 mehrstufige Dialoge, die auf APIs von RapidAPI basieren und durchschnittlich 8,95 Gesprächsrunden pro Dialog aufweisen. Der Fokus von "ToolDial" liegt auf der Simulation komplexer Interaktionen, bei denen mehrere APIs sequenziell aufgerufen werden müssen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn ein Benutzer eine für den Aufruf einer Haupt-API notwendige Information nicht bereitstellen kann und das System proaktiv eine andere API finden und ausführen muss, um diese Information zu erhalten.

    Die Dialoge in "ToolDial" integrieren 16 verschiedene Benutzer- und Systemaktionen. Beispiele hierfür sind "Anfordern", "Klarstellen" oder "Informationen nicht bereitstellen", um die Dynamik realer Interaktionen abzubilden. Die Generierung dieses Datensatzes erfolgte in mehreren Schritten:

    • API-Graphen-Konstruktion: Es wurde ein Graph erstellt, der die Interdependenzen zwischen APIs darstellt, indem Eingabe- und Ausgabeentitäten miteinander verbunden wurden. Dies ermöglicht die Auswahl kompatibler APIs für sequentielle Aufrufe.
    • Definition von Aktionssequenzen: Basierend auf 16 definierten Benutzer- und Systemaktionen wurden 23 plausible Aktionssequenzen entwickelt, die als Gerüst für die Dialoggenerierung dienen.
    • Szenario-Instruktionsgenerierung: Mithilfe von GPT-4o wurden Benutzereingaben simuliert und Dialogzustände definiert, um konkrete und plausible Parameterwerte für die APIs festzulegen.
    • Dialoggenerierung: GPT-4o wurde verwendet, um die eigentlichen Äußerungen für Benutzer und System zu generieren, die mit den definierten Dialogzuständen und Aktionssequenzen übereinstimmen.

    Die Qualität des "ToolDial"-Datensatzes wurde sowohl durch automatische Metriken als auch durch menschliche Evaluatoren bewertet. Die Dialoge erhielten hohe Bewertungen in Bezug auf Natürlichkeit, Kohärenz und Effizienz, was die Anwendbarkeit für das Training und die Bewertung von Tool-Augmented Language Models (TALMs) unterstreicht.

    Evaluierung von Sprachmodellen im Multi-Turn-Kontext

    Die Forschung untersuchte die Fähigkeiten verschiedener Sprachmodelle – sowohl proprietäre wie GPT-3.5-turbo, GPT-4o-mini, GPT-4-turbo und GPT-4o, als auch Open-Source-Modelle wie CodeLlama-7b-Instruct-hf, Qwen2.5-Coder-7B-Instruct und Llama3-8B-Instruct – in drei zentralen Aufgabenbereichen:

    • Dialogzustandsverfolgung (Dialogue State Tracking, DST): Hierbei wird die Fähigkeit des Modells bewertet, basierend auf der Dialoghistorie die korrekte API zu identifizieren und die notwendigen Eingabeparameter zu extrahieren. Es zeigte sich, dass neuere GPT-basierte Modelle ihre Vorgänger übertreffen, aber alle Modelle im Szenario ohne Ground Truth (w/o GT) schlechter abschneiden, was die Komplexität realer Anwendungen widerspiegelt. Llama-Modelle, die mit "ToolDial" feingetunt wurden (TD-Llama), zeigten signifikante Verbesserungen, wobei die Genauigkeit mit zunehmender Gesprächsdauer abnimmt.
    • Aktionsvorhersage (Action Prediction): Diese Aufgabe bewertet, wie gut ein Modell die nächste Systemaktion basierend auf der Dialoghistorie und den bisherigen Gedankenschritten vorhersagen kann. GPT-Modelle erreichten hierbei eine Genauigkeit von etwa 60 %, während Llama3-8B-Instruct deutlich niedrigere Werte erzielte. Das feingetunte TD-Llama-Modell konnte jedoch eine Genauigkeit von bis zu 91,0 % erreichen. Es wurde festgestellt, dass GPT-Modelle Schwierigkeiten haben, Aktionen wie "Anfordern" oder "Klarstellen" vorherzusagen, und oft dazu neigen, direkt zu antworten, anstatt weitere Informationen einzuholen.
    • Glaubwürdigkeit (Faithfulness): Hierbei wird beurteilt, ob die finale Antwort des TALM auf den Ergebnissen des API-Aufrufs basiert. GPT-Modelle erreichten über 90 % Genauigkeit, während kleinere Llama-Modelle um 88,4 % lagen, was auf eine höhere Anfälligkeit für Halluzinationen bei kleineren Modellen hindeutet.

    Die Gesamtleistung des feingetunten TD-Llama-Modells, bei dem sowohl Dialogzustand als auch Aktion korrekt generiert werden mussten, lag bei 77,1 % für einzelne Äußerungen und bei 28,3 % für vollständige Dialoge. Dies verdeutlicht, dass weiterhin erhebliches Verbesserungspotenzial besteht, um die Robustheit und Zuverlässigkeit dieser Systeme in komplexen, realen Szenarien zu gewährleisten.

    Zukünftige Perspektiven und Herausforderungen

    Die Entwicklung benutzerorientierter mehrstufiger Dialoggenerierung mit Tool-Einsatz stellt einen wichtigen Schritt in Richtung anspruchsvollerer KI-Agenten dar. Die Fähigkeit, dynamisch auf Benutzerbedürfnisse zu reagieren, externe Tools intelligent zu integrieren und dabei kohärente und glaubwürdige Dialoge zu führen, ist für viele Branchen von entscheidender Bedeutung.

    Die vorliegende Forschung hebt die Notwendigkeit robuster Datensätze hervor, die die Komplexität menschlicher Interaktionen und die Vielseitigkeit von Tool-Einsatz widerspiegeln. Gleichzeitig zeigt sie auf, dass selbst moderne Sprachmodelle noch vor Herausforderungen stehen, insbesondere bei der präzisen Dialogzustandsverfolgung und der intelligenten Aktionsauswahl in längeren und komplexeren Konversationen. Die kontinuierliche Verbesserung dieser Fähigkeiten wird maßgeblich dazu beitragen, das volle Potenzial von KI-gestützten Dialogsystemen in der Geschäftswelt auszuschöpfen.

    Bibliographie

    - Cho, J., Jeong, M., & Park, S. (2026). User-Oriented Multi-Turn Dialogue Generation with Tool Use at scale. arXiv preprint arXiv:2601.08225. - Shim, J., Seo, G., Lim, C., & Jo, Y. (2025). ToolDial: Multi-turn Dialogue Generation Method for Tool-Augmented Language Models. ICLR Proceedings. - Yang, C., Le, R., Xing, Y., An, Z., Chen, Z., Zhao, W. X., Song, Y., & Zhang, T. (2025). ToolMind Technical Report: A Large-Scale, Reasoning-Enhanced Tool-Use Dataset. arXiv preprint arXiv:2511.15718. - yubol-bobo. (n.d.). yubol-bobo/Awesome-Multi-Turn-LLMs. GitHub. Abgerufen von https://github.com/yubol-bobo/Awesome-Multi-Turn-LLMs - Zeng, X., Liu, W., Wang, L., Li, L., Mi, F., Wang, Y., Shang, L., Jiang, X., & Liu, Q. (2025). ToolACE-MT: Non-Autoregressive Generation for Agentic Multi-Turn Interaction. arXiv preprint arXiv:2508.12685.

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