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Die fortschreitende Digitalisierung und die zunehmende Integration Künstlicher Intelligenz (KI) in nahezu alle Lebensbereiche erfordern eine breite und fundierte Kompetenzentwicklung in der Bevölkerung. In diesem Kontext etabliert sich der KI-Campus als eine zentrale deutsche Lernplattform, die darauf abzielt, das Verständnis und die Anwendung von KI-Technologien zu fördern. Als Initiative, die aus der KI-Strategie der Bundesregierung hervorgegangen ist, hat sich der KI-Campus seit seiner Gründung im Jahr 2020 zu einem umfassenden Bildungsangebot entwickelt.
Der KI-Campus wurde ursprünglich vom Stifterverband in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) ins Leben gerufen. Anfänglich lag der Fokus auf der akademischen Welt, insbesondere den Hochschulen. Mit der Zeit hat sich das Angebot jedoch erweitert, um ein breiteres Spektrum an Lernenden anzusprechen. Florian Rampelt, Programmleiter für Future Skills & KI und Geschäftsstellenleiter des KI-Campus beim Stifterverband, betont, dass die Plattform mittlerweile auch für Personen geeignet ist, die einen ersten Einstieg in das Thema KI suchen. Dies spiegelt sich in der Diversifizierung der Kursformate wider: Neben umfangreichen Kursen mit bis zu 150 Stunden Lernaufwand werden nun auch kürzere Formate wie Mikrokurse von zwei bis vier Stunden sowie Podcasts angeboten. Ein grundlegendes Prinzip hierbei ist die Bereitstellung aller Inhalte als offene Bildungsressourcen (OER), was die freie Nachnutzung durch andere Bildungseinrichtungen ermöglicht.
Ein aktuell vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt zielt darauf ab, die KI-Kompetenzen speziell an Hochschulen zu stärken. Diese Initiative ist auch eine Reaktion auf den europäischen AI Act, der Institutionen, die KI-Systeme nutzen, zur Stärkung von KI-Kompetenzen verpflichtet. Ein Konsortium aus neun Partnern, darunter renommierte Einrichtungen wie die Humboldt-Universität zu Berlin und die Technische Universität München, entwickelt hierfür maßgeschneiderte Angebote. Diese richten sich an Studierende, Lehrende und Verwaltungsmitarbeitende und umfassen Online-Kurse, Podcasts und weitere Lernformate. Die Inhalte werden auf die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppen zugeschnitten, beispielsweise rechtliche Rahmenbedingungen für Verwaltungsmitarbeitende oder didaktische Ansätze für Lehrende.
Die Wirksamkeit der Angebote des KI-Campus zeigt sich in verschiedenen praktischen Anwendungen. An der Technischen Hochschule Nürnberg wurde ein KI-Kurs für Studierende zur Pflichtveranstaltung. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) hat bestehende Materialien des KI-Campus adaptiert, um einen eigenen Kurs zu KI und wissenschaftlichem Arbeiten für über 2.000 Personen zu realisieren. Auch in der Verwaltung, etwa in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen, wurden kooperative Einführungskurse entwickelt. Diese Zusammenarbeit wird von Florian Rampelt als positiver Nebeneffekt der KI-Thematik hervorgehoben, die eine hohe Kooperationsbereitschaft fördere. Für den erfolgreichen Abschluss der Kurse können Teilnehmende kostenlose Zertifikate erwerben, entweder als Teilnahmebescheinigung oder als Leistungsnachweis nach bestandenen Tests. Die Inhalte der Plattform werden zudem regelmäßig überprüft und bei Bedarf aktualisiert.
Der KI-Campus verfolgt ambitionierte Ziele für die Zukunft. Bis 2030 ist geplant, eine halbe Million Menschen in Deutschland zu erreichen; aktuell sind 150.000 Personen auf der Plattform registriert. Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Vorbereitung von Hochschulabsolventen auf den Arbeitsmarkt. Eine Studie des Stifterverbands zeigte, dass 80 Prozent der Unternehmen die Hochschulen als unzureichend vorbereitend auf eine KI-geprägte Arbeitswelt empfinden. Der KI-Campus hat sich vorgenommen, diese Zahl in den nächsten fünf Jahren zu halbieren. Die Vision einer KI-kompetenten Gesellschaft impliziert, dass Menschen in der Lage sind, KI im Alltag wahrzunehmen und bewusste Entscheidungen für oder gegen deren Nutzung zu treffen. Rampelt betont hierbei die Unterscheidung zwischen allgemeiner KI-Anwendungskompetenz und der kritischen Reflexion im jeweiligen Kontext. Es wird zwischen breiten KI-Grundlagen und hochspezialisierten Expertisen in Bereichen wie AI-Engineering oder KI-Leadership unterschieden.
Der KI-Campus integriert zunehmend generative KI-Tools, um das Lernerlebnis zu optimieren. Seit Herbst 2023 arbeitet die Plattform mit Partnern zusammen, um Chatbot-Varianten zu entwickeln, die auf Large Language Models (LLMs) und Retrieval-Augmented Generation (RAG) basieren. Ein neuer FAQ-Chatbot beantwortet umfassende Fragen zum KI-Campus und seinen Inhalten, während ein KI-Kurstutor innerhalb von Kursen in der Moodle-Lernumgebung inhaltliche Fragen beantwortet und bei Lernprozessen unterstützt. Zudem wurde eine KI-Sandbox eingeführt, die auf dem Open-Source-Interface-Tool „HAWKI“ basiert. Diese Sandbox ermöglicht es Lernenden, verschiedene große Sprachmodelle zu explorieren und praktische Erfahrungen im Prompting zu sammeln, ohne dass personenbezogene Daten an große KI-Unternehmen übermittelt werden. Die Implementierung dieser Tools erfolgte nach umfangreichen Tests mit verschiedenen Sprachmodellen wie GPT-4, Mistral, Llama3 und Qwen2, wobei der Fokus auf Korrektheit, Konsistenz und Kontextbewusstsein lag. Trotz Herausforderungen wie gelegentlichen Sprachwechseln oder Halluzinationen bei fehlenden Informationen, wird die schrittweise Verbesserung und Weiterentwicklung dieser KI-gestützten Lernbegleitung angestrebt.
Der KI-Campus stellt eine maßgebliche Initiative dar, um die KI-Kompetenzen in Deutschland auf breiter Basis zu fördern. Durch die Bereitstellung kostenloser, offener Bildungsressourcen, die gezielte Adressierung verschiedener Zielgruppen und die kontinuierliche Integration modernster KI-Technologien leistet die Plattform einen Beitrag zur Vorbereitung auf eine zunehmend KI-geprägte Arbeits- und Lebenswelt. Die strategische Ausrichtung auf Hochschulen und die Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen wie des AI Act unterstreichen die Relevanz und Zukunftsfähigkeit dieses Ansatzes. Die ambitionierten Ziele des KI-Campus für die kommenden Jahre deuten auf eine fortgesetzte Entwicklung und eine wachsende Bedeutung für die digitale Souveränität Deutschlands hin.
Bibliography
- Heise Online. (2026, April 10). KI-Update Deep-Dive: KI-Kompetenzen verbessern mit dem KI-Campus. Abgerufen von https://www.heise.de/news/KI-Update-Deep-Dive-KI-Kompetenzen-verbessern-mit-dem-KI-Campus-11247285.html - KI-Campus. (o. D.). Die Lernplattform für Künstliche Intelligenz. Abgerufen von https://ki-campus.org/ - KI-Campus. (o. D.). Zielgruppen. Abgerufen von https://ki-campus.org/zielgruppen - KI-Campus. (o. D.). KI für alle. Abgerufen von https://www.ki-campus.org/zielgruppen/alle - KI-Campus. (2024, November 26). KI-Campus goes GenAI – Generative KI-Tools auf dem KI-Campus. Abgerufen von https://ki-campus.org/blog/kicampus-goes-genai?locale=de - KI-Campus. (2026, Januar 21). KI-Kompetenzen an Hochschulen stärken: Neues Verbundprojekt mit dem KI-Campus. Abgerufen von https://ki-campus.org/presse/ki-kompetenzen-hochschulen - KI-Campus. (2023, März 30). KI-Campus 2.0 – Einfach, kostenlos & digital KI lernen. Abgerufen von https://ki-campus.org/blog/ki-campus-2023?locale=de - DFKI. (2026, Januar 22). KI-Kompetenzen an Hochschulen stärken: Neues KI-Campus-Verbundprojekt. Abgerufen von https://www.dfki.de/web/news/ki-kompetenzen-an-hochschulen-staerken-neues-ki-campus-verbundprojekt
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