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Das auf künstliche Intelligenz spezialisierte Unternehmen Anthropic hat eine umfassende Erweiterung seiner Rechenkapazitäten angekündigt, die in Zusammenarbeit mit Google und Broadcom realisiert werden soll. Im Zentrum dieser Expansion steht die Nutzung von Googles Tensor Processing Units (TPUs) in einem Umfang von über 3,5 Gigawatt, die voraussichtlich ab dem Jahr 2027 in Betrieb genommen werden.
Anthropic, bekannt für seine Claude-Modelle, beabsichtigt, diese erweiterten TPU-Kapazitäten primär für die Inferenz von KI-Modellen zu verwenden. Dies bedeutet, dass die fertig trainierten Modelle auf diesen Einheiten ausgeführt werden, um Anfragen von Nutzern zu beantworten und verschiedene Dienste bereitzustellen. Eine Börsenaufsichtsmeldung von Broadcom spezifiziert, dass das Unternehmen ab 2027 TPUs bereitstellen wird, die eine finale Rechenkapazität von 3,5 Gigawatt erreichen sollen. Diese Zahl stellt einen wesentlichen Teil der von Anthropic angekündigten „mehreren Gigawatt“ dar.
Broadcom spielt in dieser Partnerschaft eine zentrale Rolle, da das Unternehmen seit 2016 maßgeblich an der Entwicklung der TPU-Beschleuniger beteiligt ist. Broadcom hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Akteur im Bereich der KI-Hardware entwickelt und ist an der Entwicklung von KI-Beschleunigern für diverse Cloud-Hyperscaler beteiligt, darunter auch Amazons Trainium und Microsofts Maia. Im Rahmen dieser erweiterten Zusammenarbeit wurde zudem ein neues Langzeitabkommen zwischen Broadcom und Google geschlossen, das bis 2031 läuft und die Entwicklung zukünftiger TPU-Generationen umfasst.
Die aktuelle TPU v7, auch bekannt als Ironwood, weist eine elektrische Leistungsaufnahme von etwa 1000 Watt auf. Eine Rechenkapazität von 3,5 Gigawatt würde demnach rund 3,5 Millionen solcher Beschleuniger erfordern. Es wird erwartet, dass die Leistungsaufnahme pro Chip in zukünftigen Generationen steigen wird, was die Effizienz und Dichte der Rechenleistung weiter erhöhen könnte.
Trotz der signifikanten Investition in Google TPUs betont Anthropic die Fortführung einer diversifizierten Hardware-Strategie. Amazon Web Services (AWS) bleibt der primäre Partner für das Training von KI-Modellen, und auch Nvidia GPUs werden weiterhin eingesetzt. Diese breite Aufstellung ermöglicht es Anthropic, Arbeitslasten den jeweils am besten geeigneten Chip-Architekturen zuzuweisen, was zu einer optimierten Leistung und erhöhten Ausfallsicherheit führen soll.
Die Notwendigkeit dieser massiven Kapazitätserweiterung wird durch das rasante Wachstum von Anthropic untermauert. Das Unternehmen meldet eine annualisierte Umsatzrate von über 30 Milliarden US-Dollar, ein deutlicher Anstieg gegenüber den rund 9 Milliarden US-Dollar Ende 2025. Die Anzahl der Geschäftskunden, die jährlich über 1 Million US-Dollar für die Dienste von Anthropic ausgeben, hat sich innerhalb kurzer Zeit auf über 1.000 verdoppelt. Dieses Wachstum macht den Ausbau der Recheninfrastruktur unerlässlich, um die steigende Nachfrage bedienen zu können. Ein Großteil der neuen Infrastruktur wird in den Vereinigten Staaten angesiedelt sein, was die im November 2025 getätigte Zusage von Anthropic unterstreicht, 50 Milliarden US-Dollar in die amerikanische Recheninfrastruktur zu investieren.
Bereits im Oktober 2025 hatte Anthropic angekündigt, seine Rechenkapazität auf bis zu eine Million TPUs auszuweiten. Branchennahe Quellen prognostizieren, dass die gesamte Rechenkapazität von Anthropic in den kommenden Jahren auf fünf Gigawatt ansteigen könnte. Die Kosten für ein Gigawatt Rechenkapazität werden auf etwa 35 bis 50 Milliarden US-Dollar geschätzt, wobei der Großteil dieser Summe auf den Erwerb der Hardware entfällt.
Die hohe Nachfrage nach KI-Diensten führt auch zu Herausforderungen, wie Kapazitätsengpässen. Anthropic sah sich kürzlich gezwungen, den Zugriff für bestimmte Drittanbieter-Tools, wie beispielsweise OpenClaw, zu beschränken, um die Rechenlast zu steuern. Die aktuelle Partnerschaft soll dazu beitragen, solche Engpässe zukünftig zu vermeiden und eine stabile Bereitstellung der Claude-Dienste zu gewährleisten.
Die Zusammenarbeit von Anthropic mit Google und Broadcom illustriert die zunehmende Bedeutung strategischer Allianzen im KI-Sektor. Unternehmen sind auf leistungsstarke und skalierbare Infrastrukturen angewiesen, um den Anforderungen der rasant fortschreitenden KI-Entwicklung gerecht zu werden. Die Investitionen in spezialisierte Hardware wie TPUs und die Diversifizierung der genutzten Plattformen sind entscheidende Faktoren im Wettbewerb um die Vorreiterrolle in der künstlichen Intelligenz.
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