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Die Landschaft der Künstlichen Intelligenz (KI) erlebt eine rasante Entwicklung, die maßgeblich durch die Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit von Rechenressourcen bestimmt wird. Eine aktuelle Analyse von Epoch AI zeigt, dass die globale KI-Rechenkapazität einen bemerkenswerten Meilenstein erreicht hat: Sie übertrifft nun 15 Millionen H100-Äquivalente. Diese Metrik dient dazu, die Leistung verschiedener Chips mit dem Nvidia H100-Prozessor zu vergleichen und bietet somit eine standardisierte Messgröße für die immense Rechenleistung, die der KI-Entwicklung zugrunde liegt.
Seit 2022 hat sich die verfügbare Rechenkapazität von KI-Chips aller großen Hersteller jährlich um das etwa 3,3-fache erhöht. Dies entspricht einer Verdopplungszeit von lediglich sieben Monaten. Dieses exponentielle Wachstum ermöglicht die Entwicklung immer größerer Modelle und fördert die breitere Akzeptanz von KI-Anwendungen. Nvidia-KI-Chips machen derzeit über 60 % der gesamten Rechenleistung aus, während Google und Amazon einen Großteil des Rests stellen.
Die Daten, die am 8. Januar 2026 veröffentlicht wurden, offenbaren, dass Nvidias neuer B300-Chip mittlerweile den größten Teil der KI-Einnahmen des Unternehmens generiert. Der Anteil des älteren H100-Chips ist auf unter zehn Prozent gesunken. Die Analyse von Epoch AI berücksichtigt Chips von Nvidia, Google, Amazon, AMD und Huawei und bietet einen umfassenden Überblick über den Markt.
Die immense Rechenleistung hat einen erheblichen Energiebedarf zur Folge. Epoch AI schätzt, dass die gesamte Hardware über 10 Gigawatt Strom benötigt – eine Menge, die ungefähr dem doppelten Verbrauch von New York City entspricht. Diese Zahlen basieren auf Finanzberichten und Analystenschätzungen, da genaue Verkaufszahlen oft nicht direkt offengelegt werden. Das frei zugängliche Dataset von Epoch AI zielt darauf ab, Transparenz bezüglich der Rechenkapazität und des Energieverbrauchs zu schaffen.
Die Hardwarekosten für führende KI-Supercomputer haben sich zwischen 2019 und 2025 jährlich um das 1,9-fache erhöht. Das leistungsstärkste System im März 2025, xAI's Colossus, hatte geschätzte Hardwarekosten von 7 Milliarden US-Dollar und benötigte etwa 300 MW Leistung. Sollten sich diese Trends fortsetzen, könnte der führende KI-Supercomputer im Jahr 2030 Hardwarekosten von etwa 200 Milliarden US-Dollar verursachen und 9 GW Leistung benötigen.
Ein weiterer signifikanter Trend ist die zunehmende Dominanz von Privatunternehmen im Bereich der KI-Supercomputer. Der Anteil der Industrie an der gesamten KI-Supercomputerleistung stieg von 40 % im Jahr 2019 auf 80 % im Jahr 2025, während der Anteil des öffentlichen Sektors unter 20 % sank. Diese Verschiebung ist auf die gestiegene wirtschaftliche Bedeutung der KI-Entwicklung zurückzuführen, die zu massiven Investitionen im privaten Sektor geführt hat.
Die Vereinigten Staaten beheimaten den Großteil der globalen KI-Rechenleistung, gefolgt von China. Im März 2025 entfielen etwa 75 % der KI-Supercomputerleistung auf die USA, während China etwa 15 % hielt. Diese Dominanz der USA resultiert aus ihrer führenden Rolle in der Cloud-Computing-Infrastruktur und der KI-Entwicklung sowie der Kontrolle über wichtige Engpässe in der Halbleiterfertigung.
Trotz des beeindruckenden Wachstums stehen der weiteren Entwicklung von KI-Supercomputern erhebliche Herausforderungen bevor. Insbesondere die Energieversorgung könnte zum primären Engpass werden. Ein System mit einer Kapazität von 9 GW im Jahr 2030 würde so viel Strom benötigen wie neun Kernreaktoren erzeugen können, was erhebliche Genehmigungs- und Lieferkettenprobleme sowie potenziellen Widerstand in lokalen Gemeinden mit sich bringen könnte.
Um diese Energiebeschränkungen zu überwinden, könnten Unternehmen zunehmend auf dezentrale Trainingsansätze setzen, bei denen Trainingsläufe über mehrere KI-Supercomputer an verschiedenen Standorten verteilt werden. Diese Entwicklung würde auch die Art und Weise verändern, wie KI-Trainingskapazitäten gemessen werden – weg von einzelnen Supercomputern hin zur Bewertung der aggregierten Rechenkapazität von Unternehmen.
Aktuelle Investitionspläne unterstreichen die Skalierung des Bedarfs. Microsoft plant, 80 Milliarden US-Dollar in die globale KI-Infrastruktur zu investieren, während AWS über 100 Milliarden US-Dollar bereitstellen will. OpenAI hat Pläne angekündigt, bis zu 500 Milliarden US-Dollar in das Stargate-Projekt über vier Jahre zu investieren. Diese Zahlen sind mit den geschätzten Hardwarekosten für einzelne Projekte bis 2030 vereinbar, insbesondere da die KI-Investitionen voraussichtlich weiter steigen werden.
Für Unternehmen im B2B-Bereich, die sich mit KI-Technologien befassen, sind diese Entwicklungen von großer Bedeutung. Die Verfügbarkeit leistungsstarker Rechenressourcen ist ein entscheidender Faktor für die Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Die zunehmende Kommerzialisierung und die Dominanz privater Akteure bedeuten, dass der Zugang zu modernster Rechenleistung möglicherweise stärker über kommerzielle Kanäle erfolgen wird. Unternehmen, die in KI investieren, müssen die steigenden Kosten und den Energiebedarf berücksichtigen und gleichzeitig die geopolitischen Dynamiken im Auge behalten, die den Zugang zu Hardware und Technologien beeinflussen können. Die Notwendigkeit einer effizienten Nutzung von Ressourcen und die potenzielle Verlagerung hin zu dezentralen KI-Infrastrukturen eröffnen neue Geschäftsfelder und erfordern Anpassungen in den IT-Strategien.
Die Entwicklungen in der KI-Rechenleistung sind ein klares Indiz für die anhaltende Transformation, die diese Technologie in Wirtschaft und Gesellschaft bewirkt. Ein tiefes Verständnis dieser Trends ist für strategische Entscheidungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz unerlässlich.
Bibliographie
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