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Künstliche Intelligenz (KI) hat sich zu einem zentralen Thema in der modernen Geschäftswelt entwickelt. Im Kern vieler KI-Anwendungen stehen sogenannte KI-Modelle. Diese Modelle sind weit mehr als nur Algorithmen; sie bilden das Herzstück intelligenter Systeme, die in der Lage sind, aus Daten zu lernen, Muster zu erkennen und fundierte Entscheidungen oder Vorhersagen zu treffen. Für die B2B-Zielgruppe von Mindverse ist ein tiefgehendes Verständnis dieser Modelle entscheidend, um deren Potenzial voll auszuschöpfen und strategische Vorteile zu erzielen.
Ein KI-Modell lässt sich als ein computergestütztes Programm oder ein Algorithmus definieren, das auf einem umfangreichen Datensatz trainiert wurde. Dieser Trainingsprozess ermöglicht es dem Modell, komplexe Muster und Beziehungen innerhalb der Daten zu erlernen. Das Ziel ist es, auf Basis dieses gelernten Wissens Vorhersagen zu treffen oder Entscheidungen in Bezug auf neue, bisher unbekannte Daten zu fällen. Man kann es sich wie ein Kind vorstellen, das lernt, verschiedene Tierarten zu identifizieren, indem es zahlreiche Bilder von Katzen, Hunden und Vögeln gezeigt bekommt und die Namen dazu lernt. Mit der Zeit kann das Kind auch neue Tiere erkennen, die es noch nie zuvor gesehen hat. KI-Modelle funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip.
Im Gegensatz zu menschlichem Denken, das oft von Intuition und Erfahrung geprägt ist, können KI-Modelle riesige Datenmengen verarbeiten und subtile Muster identifizieren, die für Menschen möglicherweise unentdeckt bleiben würden. Diese Fähigkeit prädestiniert sie für die Lösung komplexer Probleme, die die Analyse umfangreicher und komplizierter Datensätze erfordern, was im Vergleich zu traditionellen Methoden zu effizienteren und präziseren Lösungen führen kann.
Die Begriffe KI, Machine Learning (ML) und Deep Learning (DL) werden oft synonym verwendet, bezeichnen jedoch unterschiedliche Konzepte in einer hierarchischen Beziehung:
Die Entwicklung und Implementierung eines KI-Modells ist ein mehrstufiger Prozess, der sorgfältige Planung und Ausführung erfordert:
Dies ist ein kritischer Schritt, der das Sammeln, Bereinigen, Beschriften, Transformieren und die Feature-Entwicklung der Daten umfasst. Die Qualität der Daten hat direkten Einfluss auf die Leistung, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz des Modells. Eine breite und repräsentative Datengrundlage ist entscheidend, um Datenverzerrungen zu minimieren.
Die Wahl des geeigneten KI-Modells hängt von der Art des Problems, den Datenmerkmalen, der Modellkomplexität und der Notwendigkeit der Interpretierbarkeit ab. Es gilt, eine Balance zwischen zu einfachen Modellen (Underfitting) und zu komplexen Modellen (Overfitting) zu finden.
Das Training beinhaltet die Zufuhr großer Datenmengen an das gewählte Modell und die Anpassung seiner Parameter, um Fehler zu minimieren und die Genauigkeit zu verbessern. Bei diesem Prozess unterscheidet man zwischen:
Hierbei werden die Einstellungen, die den Lernprozess steuern, angepasst, um die beste Konfiguration für optimale Leistung zu finden und den Kompromiss zwischen Bias und Varianz auszugleichen.
Nach dem Training wird das Modell mit einem separaten Datensatz getestet, den es zuvor noch nicht "gesehen" hat. Dies bewertet die Generalisierungsfähigkeit des Modells auf neue Daten und hilft, potenzielle Probleme zu identifizieren.
Nach erfolgreichem Test und Validierung kann das Modell für den Einsatz freigegeben werden, z. B. durch Integration in eine Anwendung, eine Website oder einen Geschäftsprozess. Dies wird als "Inferenz" bezeichnet, wobei das Modell Vorhersagen auf neuen, ungesehenen Daten trifft.
Auch nach der Bereitstellung ist eine fortlaufende Überwachung der Modellleistung wichtig. Dies beinhaltet die Kontrolle von Genauigkeit, Effizienz und Fairness sowie die Erkennung von Model Decay (Leistungsabfall durch Datenänderungen) und Data Drift (Änderungen in den Eingabedaten).
KI-Modelle sind vielfältig und für unterschiedliche Anwendungsbereiche optimiert:
Pre-trained Modelle, oft auch als Foundation Models bezeichnet, sind KI-Modelle, die bereits auf sehr großen Datensätzen vortrainiert wurden. Sie dienen als Ausgangspunkt für die Entwicklung neuer KI-Modelle, da sie Entwicklern viel Zeit und Mühe ersparen können. Sie können direkt verwendet oder für spezifische Anwendungsfälle feinabgestimmt (Fine-Tuning) werden.
Insbesondere Große Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) wie GPT-3, GPT-4 oder Gemini 1.5 sind eine fortschrittliche Form von Sprachmodellen. Sie sind auf riesigen Textmengen trainiert und nutzen die Transformer-Architektur, die 2017 eingeführt wurde. Diese Architektur ermöglicht es LLMs, Beziehungen zwischen allen Elementen einer Sequenz gleichzeitig zu verarbeiten, unabhängig von deren Abstand zueinander (Self-Attention-Mechanismus). Dies hat zu einer bemerkenswerten Fähigkeit geführt, Sprache zu generieren, zusammenzufassen, zu übersetzen und über Text zu argumentieren.
LLMs zeigen zudem sogenannte emergente Fähigkeiten. Dies sind Verhaltensweisen oder Fertigkeiten, die in kleineren Modellen nicht vorhanden sind und erst bei einer bestimmten Skalierung des Modells auftreten. Beispiele hierfür sind In-Context Learning oder Chain-of-Thought Prompting, bei dem das Modell komplexe Probleme in kleinere Schritte zerlegt und methodisch löst.
Trotz der beeindruckenden Fortschritte sind KI-Modelle mit verschiedenen Herausforderungen verbunden:
KI-Modelle sind leistungsstarke Werkzeuge, die das Potenzial haben, die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten, grundlegend zu verändern. Ihr effektiver Einsatz erfordert jedoch ein umfassendes Verständnis ihrer Funktionsweise, ihrer Typen, ihres Lebenszyklus und der damit verbundenen Herausforderungen. Für B2B-Unternehmen, die KI als Partner in ihre Strategie integrieren möchten, ist es entscheidend, sich mit diesen Aspekten auseinanderzusetzen, um fundierte Entscheidungen zu treffen und die Vorteile dieser Technologie verantwortungsvoll zu nutzen. Die kontinuierliche Forschung und Entwicklung wird zweifellos zu noch leistungsfähigeren und spezialisierteren Modellen führen, die neue Möglichkeiten für Innovation und Effizienz in verschiedenen Branchen eröffnen.
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