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Chinas Einfluss auf das Open-Source-KI-Ökosystem und die Herausforderungen für den Westen

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February 10, 2026

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    Das Wichtigste in Kürze

    • Chinesische Open-Source-KI-Modelle gewinnen weltweit an Bedeutung, während westliche Labore ihre Open-Source-Initiativen zurückfahren.
    • Kosteneffizienz, Anpassbarkeit und die Fähigkeit, auf Standardhardware zu laufen, sind Schlüsselfaktoren für die Verbreitung chinesischer Modelle.
    • Die chinesische Regierung fördert aktiv die Entwicklung von KI durch umfassende Industriepolitik.
    • Westliche Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Open-Source-Strategien neu zu bewerten, um nicht den Anschluss zu verlieren.
    • Die Dominanz chinesischer Modelle wirft Fragen hinsichtlich Datensouveränität, Sicherheit und globaler Governance auf.

    Die Landschaft der künstlichen Intelligenz (KI) unterliegt einem dynamischen Wandel, der sich insbesondere im Bereich der Open-Source-Modelle manifestiert. Ein bemerkenswerter Trend ist die zunehmende Präsenz chinesischer KI-Modelle, die in diesem Sektor eine führende Rolle einnehmen, während westliche Forschungslabore und Unternehmen ihre Strategien anpassen. Diese Entwicklung, die sich in den letzten Monaten verstärkt hat, verdient eine detaillierte Analyse, um ihre Implikationen für die globale KI-Branche und insbesondere für B2B-Anwendungen zu verstehen.

    Verschiebung im globalen KI-Ökosystem: Chinas Aufstieg bei Open-Source-Modellen

    Open-Source-KI-Modelle, deren Code und Trainingsdaten frei zugänglich sind, bilden eine Säule der Innovation, indem sie Entwicklern weltweit ermöglichen, auf bestehenden Technologien aufzubauen und neue Anwendungen zu schaffen. Studien belegen eine signifikante Zunahme der Nutzung chinesischer Open-Source-Modelle. Eine Untersuchung von SentinelOne und Censys, die 175.000 exponierte KI-Hosts in 130 Ländern über einen Zeitraum von 293 Tagen kartierte, zeigt beispielsweise, dass Alibabas Qwen2 durchgängig den zweiten Platz hinter Metas Llama in der globalen Bereitstellung belegt. Darüber hinaus wird Qwen2 auf 52 % der Systeme eingesetzt, die mehrere KI-Modelle betreiben, was darauf hindeutet, dass es sich zu einer De-facto-Alternative zu Llama entwickelt hat.

    Diese Dominanz ist kein Zufall. Gabriel Bernadett-Shapiro, ein anerkannter KI-Forschungswissenschaftler bei SentinelOne, prognostiziert, dass Familien von Modellen chinesischen Ursprungs in den nächsten 12 bis 18 Monaten eine immer zentralere Rolle im Open-Source-LLM-Ökosystem spielen werden, insbesondere da westliche Labs die Veröffentlichung von offenen Gewichten verlangsamen oder einschränken.

    Gründe für die chinesische Dominanz

    Mehrere Faktoren tragen zu diesem Wandel bei:

    • Pragmatismus und Zugänglichkeit: Chinesische Labore zeigen eine ausgeprägte Bereitschaft, große, qualitativ hochwertige Gewichte zu veröffentlichen, die explizit für die lokale Bereitstellung, Quantisierung und Standardhardware optimiert sind. Dies macht sie für Forscher und Entwickler, die leistungsstarke KI auf ihren eigenen Computern ohne hohes Budget betreiben möchten, oft zur besten oder einzigen Option.
    • Staatliche Unterstützung und strategische Ausrichtung: Die chinesische Regierung hat KI zu einer nationalen Priorität erklärt und Milliarden in Forschung und Entwicklung investiert. Diese Unterstützung schafft ein Umfeld, in dem Unternehmen und Forscher Anreize erhalten, Innovationen voranzutreiben und ihre Arbeit offen zu teilen.
    • Fokus auf praktische Anwendungen: Während westliche Labore oft auf Spitzenforschung abzielen, konzentrieren sich chinesische KI-Modelle stärker auf praktische Anwendungen. Dies führt zur Entwicklung von Modellen, die effizient, skalierbar und auf reale Anwendungsfälle zugeschnitten sind.
    • Rückzug westlicher Labore: Westliche KI-Labore wie OpenAI, Anthropic und Google verlagern ihren Fokus zunehmend auf proprietäre Modelle. Gründe hierfür sind regulatorische Prüfungen, Sicherheitsbedenken und kommerzielle Anreize, die sie dazu bewegen, API-gesteuerte Veröffentlichungen anstelle von frei zugänglichen Modellgewichten zu bevorzugen. Dieser Rückzug schafft ein Vakuum, das chinesische KI-Modelle füllen.

    Wesentliche Akteure im chinesischen Open-Source-KI-Ökosystem

    Zu den prominentesten chinesischen Akteuren, die Open-Source-Modelle bereitstellen, gehören:

    • Baidus ERNIE-Modell: ERNIE (Enhanced Representation through Knowledge Integration) ist weithin für Aufgaben der natürlichen Sprachverarbeitung adoptiert.
    • Alibabas DAMO Academy: Hat mehrere Open-Source-Modelle veröffentlicht, darunter M6 (Multi-Modality Multi-Channel) und PLUG (Pre-trained Language Understanding and Generation), die für eine breite Palette von Anwendungen konzipiert sind.
    • Tencents Hunyuan: Zeigt besondere Stärken in Bereichen wie Computer Vision und natürlichem Sprachverständnis.
    • DeepSeek: Hat mit Modellen wie DeepSeek-V3/R1 durch aggressive Preisgestaltung und leistungsstarke Architekturen, die mit Mixture-of-Experts (MoE) arbeiten, erheblich an Bedeutung gewonnen.

    Implikationen für die globale KI-Landschaft

    Die zunehmende Dominanz chinesischer Open-Source-Modelle hat weitreichende Konsequenzen:

    • Demokratisierung der KI: Sie ermöglicht Entwicklern und Unternehmen weltweit den Zugang zu fortschrittlichen KI-Technologien, ohne massive Ressourcen investieren zu müssen. Dies senkt die Eintrittsbarriere für die KI-Entwicklung global.
    • Erhöhter Wettbewerb: Chinesische Modelle fordern die Vorherrschaft westlicher Technologiegiganten heraus, was Innovationen vorantreibt.
    • Geopolitische Dimensionen und Datensouveränität: Die Abhängigkeit von US-basierten proprietären Modellen birgt Risiken hinsichtlich Datensouveränität und ist an US-Außenpolitik gebunden. Chinesische Open-Source-Modelle bieten hier eine Alternative, da die Modellgewichte lokal heruntergeladen und auf nationalen Servern betrieben werden können. Dies erfüllt die ökonomische Definition eines öffentlichen Gutes, da es nicht-rivalisierend und, einmal veröffentlicht, nicht-ausschliessbar ist.

    Herausforderungen und Governance-Probleme

    Diese Verschiebung führt zu einer "Governance-Inversion". Bei plattformbasierten Diensten wie ChatGPT kontrolliert ein Unternehmen die Infrastruktur, überwacht die Nutzung und implementiert Sicherheitskontrollen. Bei Open-Weight-Modellen zerfällt diese Kontrolle. Die Verantwortlichkeit verteilt sich auf Tausende von Netzwerken in 130 Ländern, während die Abhängigkeit von einer Handvoll Modelllieferanten – zunehmend chinesischer – konzentriert wird.

    Die 175.000 exponierten Hosts arbeiten außerhalb der Kontrollsysteme kommerzieller KI-Plattformen. Es gibt keine zentrale Authentifizierung, Ratenbegrenzung oder Missbrauchserkennung. Besonders besorgniserregend ist, dass zwischen 16 % und 19 % der Infrastruktur keinem identifizierbaren Eigentümer zugeordnet werden konnte. Fast die Hälfte der exponierten Hosts (48 %) verfügen über "Tool-Calling-Fähigkeiten", was bedeutet, dass sie nicht nur Text generieren, sondern auch Code ausführen, auf APIs zugreifen und mit externen Systemen autonom interagieren können. Auf einem unauthentifizierten Server benötigt ein Angreifer keine Malware oder Anmeldeinformationen, sondern lediglich einen Prompt.

    Für westliche KI-Entwickler, die ihren Einfluss auf die Technologieentwicklung behalten wollen, wird ein anderer Ansatz für Modellveröffentlichungen empfohlen. Es wird betont, dass "Frontier Labs" die Bereitstellung nicht kontrollieren können, aber die Risiken, die sie in die Welt setzen, gestalten können. Dazu gehört die Investition in die Überwachung der Ökosystem-weiten Akzeptanz und Missbrauchsmuster nach der Veröffentlichung, anstatt Veröffentlichungen als einmalige Forschungsergebnisse zu behandeln.

    Ausblick und Handlungsempfehlungen

    Die "Exposed Layer" wird voraussichtlich bestehen bleiben und sich professionalisieren, da die Nutzung von Tools, Agenten und multimodalen Eingaben zu Standardfunktionen werden. Die Durchsetzung wird ungleichmäßig bleiben, da private und kleine VPS-Bereitstellungen nicht den bestehenden Governance-Kontrollen entsprechen.

    Die geopolitische Dimension verstärkt die Dringlichkeit. Wenn der Großteil der nicht verwalteten KI-Rechenleistung der Welt von Modellen abhängt, die von einer Handvoll nicht-westlicher Labore veröffentlicht werden, schwächen sich traditionelle Annahmen über Einfluss, Koordination und Reaktion nach der Veröffentlichung ab. Für westliche Entwickler und politische Entscheidungsträger ist die Implikation klar: Eine perfekte Governance der eigenen Plattformen hat nur begrenzte Auswirkungen auf die reale Risikooberfläche, wenn die dominanten Fähigkeiten anderswo liegen und sich über offene, dezentralisierte Infrastrukturen verbreiten.

    Das Open-Source-KI-Ökosystem globalisiert sich, aber sein Schwerpunkt verlagert sich entschieden nach Osten. Dies geschieht nicht durch eine koordinierte Strategie, sondern durch die praktischen wirtschaftlichen Gegebenheiten, wer bereit ist, das zu veröffentlichen, was Forscher und Betreiber tatsächlich benötigen, um KI lokal zu betreiben. Die in dieser Studie kartierten 175.000 exponierten Hosts sind nur die sichtbare Oberfläche dieser grundlegenden Neuausrichtung – eine, die westliche politische Entscheidungsträger erst jetzt beginnen zu erkennen, geschweige denn anzugehen.

    Für Unternehmen im B2B-Sektor bedeutet dies, die Entwicklungen genau zu beobachten und gegebenenfalls neue Strategien für die Integration von KI-Modellen zu entwickeln. Die Wahl zwischen proprietären westlichen und Open-Source-Modellen chinesischen Ursprungs wird zunehmend eine Frage der Kosten, der Anpassbarkeit, der Datensicherheit und der strategischen Unabhängigkeit sein. Eine fundierte Entscheidung erfordert ein tiefes Verständnis der technischen Möglichkeiten und der politischen Rahmenbedingungen beider Ansätze.

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