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Die rapide Entwicklung und Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) hat weitreichende Auswirkungen auf zahlreiche Industriezweige, wobei die Elektronikbranche und insbesondere der Smartphone-Markt nicht ausgenommen sind. Die gestiegene Nachfrage nach leistungsstarken KI-Chips und den dafür notwendigen Materialien führt zu Engpässen und strategischen Neuausrichtungen bei global agierenden Technologieunternehmen.
Ein zentraler Aspekt der aktuellen Herausforderungen liegt in der Materialversorgung für die Herstellung von Computerchips. Der Hype um Künstliche Intelligenz erfordert nicht nur erhebliche Mengen an Energie und Wasser, sondern auch spezifische Rohstoffe und verarbeitete Materialien. Eine dieser kritischen Komponenten ist Glasfasergewebe, das in Kombination mit speziellen Harzen als elektrisch isolierendes Grundmaterial für Leiterplatten dient, welche wiederum als Substrate für Computerchips unentbehrlich sind.
Die fortschrittlichste Variante dieses Glasfasergewebes wird laut Berichten fast ausschließlich von einem japanischen Unternehmen, Nittobo, produziert. Die hohe und unerwartete Nachfrage, insbesondere durch den KI-Boom, hat Nittobo an die Grenzen seiner Produktionskapazitäten gebracht. Dies führt zu einem Engpass in der Lieferkette, der sich auf große Technologiekonzerne auswirkt.
Apple gehört zu den Unternehmen, die frühzeitig auf Glasfasergewebe gesetzt haben und ist daher von dieser Knappheit besonders betroffen. Während früher Apple einer der Hauptabnehmer war, konkurrieren nun auch andere große Akteure wie Nvidia, Amazon und Google um das begehrte Material. Dies zwingt Apple, aktiv nach alternativen Lieferanten zu suchen, um die Produktion seiner iPhones und anderer Geräte sicherzustellen.
Berichten zufolge hat Apple bereits Delegationen zu kleineren Anbietern, wie Grace Fabric Technology in China, entsandt und das japanische Unternehmen Mitsubishi Gas Chemical gebeten, die Qualität chinesischer Hersteller zu prüfen. Die Herstellung von Glasfasergewebe ist jedoch ein komplexer Prozess, der höchste Präzision erfordert, da die Fasern dünner als ein menschliches Haar sein und makellos rund sein müssen, um als Chipsubstrate zu dienen. Dies erschwert den schnellen Eintritt neuer Anbieter in den Markt und die rasche Erhöhung der Produktionskapazitäten.
Experten prognostizieren, dass dieser Flaschenhals in der Lieferkette Apple noch bis weit ins Jahr 2027 begleiten könnte. Dies erinnert an die jüngsten Engpässe bei Arbeitsspeichern, die ebenfalls durch den KI-Boom ausgelöst wurden und zu Preiserhöhungen führten.
Parallel zu den Materialengpässen beeinflusst der KI-Boom auch den Markt für Arbeitsspeicher (RAM). Die Fertigung von Hochleistungs-RAM für KI-Rechenzentren bindet erhebliche Kapazitäten der Chiphersteller. Dies führt zu einer Verknappung von herkömmlichem RAM, wie er in PCs, Laptops und Smartphones verbaut wird, und treibt die Preise in die Höhe.
Diese Entwicklung könnte sich im Jahr 2026 auch auf die Smartphone-Industrie auswirken. Der Arbeitsspeicher nimmt einen immer größeren Anteil an den Gesamtkosten der Komponenten (Bill of Materials, BOM) ein. Für Endnutzer könnte dies bedeuten, dass die nächste iPhone-Generation teurer wird. Auch bei älteren Modellen könnten Preisreduzierungen geringer ausfallen oder ganz ausgesetzt werden.
Bei Android-Geräten, insbesondere im Einsteiger- und Mittelklassebereich, könnten Hersteller gezwungen sein, die RAM-Spezifikationen nach unten zu korrigieren. Prognosen deuten darauf hin, dass Einsteiger-Smartphones wieder mit maximal vier Gigabyte RAM ausgestattet sein könnten, während im Mittelklassebereich acht Gigabyte statt der bisher üblichen zwölf Gigabyte die Norm werden könnten. Selbst in der High-End-Klasse könnten Hersteller von 16 Gigabyte RAM auf zwölf Gigabyte zurückgehen, um Kostenexplosionen zu vermeiden.
Apple steht im KI-Wettrennen vor der Herausforderung, mit den rasanten Fortschritten anderer Technologiegiganten Schritt zu halten. Um seine Sprachassistenz Siri zu verbessern und im Wettbewerb der KI-Assistenten zu bestehen, plant Apple eine signifikante Überarbeitung. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Kooperation mit Google, um dessen KI-Modell Gemini zu integrieren.
Diese Entscheidung folgt auf interne Schwierigkeiten bei der Entwicklung einer ausreichend zuverlässigen eigenen KI-Lösung für Siri. Ursprünglich für 2024 angekündigte Verbesserungen mussten bis 2026 verschoben werden. Die Integration von Googles Gemini wird es Siri ermöglichen, komplexere Anfragen zu verarbeiten, auf Kontext zu reagieren und personalisierte Informationen aus verschiedenen Apps zu nutzen.
Die neue KI-Siri soll aus drei Kernkomponenten bestehen: einem "Planner", der die Nutzeranfrage interpretiert, einer KI-Suche, die relevante Daten auf dem Gerät findet, und einem "Summarizer", der eine prägnante Antwort generiert. Es wird erwartet, dass Apple Googles Gemini primär für den Summarizer nutzen wird. Darüber hinaus plant Apple, eine KI-Suche für das Internet in Siri zu integrieren, genannt "World Knowledge Answers", die auch in Safari und Spotlight verfügbar sein könnte, um mit Angeboten von OpenAI und Perplexity zu konkurrieren.
Dieser strategische Schritt unterstreicht Apples Bereitschaft, externe KI-Modelle zu nutzen, um die eigene KI-Strategie zu beschleunigen. Die Kosten für diese Zusammenarbeit mit Google sollen deutlich unter den Beträgen liegen, die Google jährlich für die Standardsuchmaschineneinstellung in Safari an Apple zahlt, was diesen Deal als vorteilhaft für Apple erscheinen lässt.
Die Partnerschaft zwischen Apple und dem Chiphersteller TSMC, die seit 2013 besteht, bildet eine Grundlage für Apples eigene Chipentwicklung. Apple war über Jahre hinweg der wichtigste Einzelkunde von TSMC und trug maßgeblich zu dessen Umsatz bei. Der aktuelle KI-Boom hat jedoch das Kräfteverhältnis verschoben.
Unternehmen wie Nvidia, deren Grafikprozessoren für die hochparallelen Rechenlasten von KI-Anwendungen essenziell sind, haben ihre Nachfrage bei TSMC drastisch erhöht. Dies führt dazu, dass Nvidia und andere GPU-Hersteller inzwischen ähnliche oder sogar größere Produktionsvolumina als Apple abnehmen. Aufgrund hoher Unternehmensbewertungen und langfristiger Abnahmeverträge sind diese Firmen in der Lage, Produktionskapazitäten ebenfalls vorzufinanzieren – ein Privileg, das früher vor allem Apple vorbehalten war.
Dieser erhöhte Wettbewerb um Produktionskapazitäten bei TSMC führt zu einem schwindenden relativen Einfluss Apples und zwingt das Unternehmen möglicherweise in Bieterwettbewerbe. Als Reaktion darauf prüft Apple Berichten zufolge, zusätzliche Auftragsfertiger für zukünftige Chipgenerationen einzubinden, um die Abhängigkeit zu reduzieren und mehr Flexibilität zu gewinnen. Die Partnerschaft mit TSMC bleibt zwar zentral, doch die Zeiten, in denen Apple als nahezu unangefochtener Hauptkunde galt, könnten vorerst vorüber sein.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der KI-Boom tiefgreifende Auswirkungen auf die Produktionsprozesse, Lieferketten und strategischen Entscheidungen von Technologiekonzernen wie Apple hat. Die steigende Nachfrage nach spezifischen Materialien und Komponenten, gepaart mit dem Wettbewerb um Produktionskapazitäten, könnte zu höheren Preisen und veränderten Spezifikationen bei zukünftigen Produkten führen. Gleichzeitig treibt die Notwendigkeit, im KI-Wettrennen kompetitiv zu bleiben, Unternehmen wie Apple dazu, innovative Kooperationen einzugehen und ihre Produktangebote durch externe KI-Modelle zu erweitern.
Bibliography:
- computerbase.de – Deal zwischen Apple und Google: Siri mit KI könnte im Frühling 2026 als Teil von iOS 26 kommen - t3n.de – KI frisst den RAM-Markt leer – was das für dein nächstes Smartphone bedeutet - t3n.de – Wie sich der KI-Boom auf dein nächstes iPhone auswirken könnte - it-boltwise.de – Wie der KI-Boom die Materialversorgung für iPhones beeinflusst - appletechnikblog.com – Apple wird bei TSMC durch den K.I.-Hype unter Druck gesetzt - zeit.de – Künstliche Intelligenz: Apple setzt bei verbesserter Siri auf Google-KI Gemini - chip.de – Das iPhone als Trumpf? Wie Apple das KI-Wettrennen dominieren könnteLernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
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