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Die jüngsten Berichte über Betriebsunterbrechungen bei Amazon Web Services (AWS), die im Zusammenhang mit internen KI-Tools stehen sollen, haben in der Technologiebranche eine Diskussion ausgelöst. Laut einem Bericht der Financial Times kam es bei der Cloud-Sparte von Amazon in den letzten Monaten zu mindestens zwei Ausfällen, bei denen die unternehmenseigenen KI-Programmiertools eine Rolle gespielt haben sollen. Amazon weist diese Darstellung jedoch zurück und führt die Vorfälle auf Benutzerfehler zurück.
Im Mittelpunkt der Berichterstattung steht ein 13-stündiger Ausfall eines kundenseitigen Systems im Dezember. Vier mit der Angelegenheit vertraute Personen berichteten der Financial Times, dass Techniker dem KI-Programmiertool Kiro von AWS erlaubt hätten, bestimmte Änderungen vorzunehmen. Demnach habe das agentische Tool, das autonome Aktionen im Auftrag von Benutzender ausführen kann, entschieden, dass die beste Vorgehensweise darin bestehe, die Umgebung zu "löschen und neu zu erstellen". Amazon soll intern einen Post-Mortem-Bericht über diesen Ausfall von AWS-Kostenmanagementfunktionen veröffentlicht haben.
Mehrere Amazon-Mitarbeitende bestätigten zudem einen zweiten Vorfall in den letzten Monaten, der Amazon Q Developer betraf. Ein leitender AWS-Mitarbeitender äußerte gegenüber der Zeitung: "Wir haben bereits mindestens zwei Produktionsausfälle erlebt. Die Ingenieure ließen den KI-Agenten ein Problem ohne Intervention lösen. Die Ausfälle waren klein, aber vollständig vorhersehbar."
Amazon lehnt die Darstellung, dass KI-Tools die Ursache der Ausfälle waren, entschieden ab. In einer E-Mail-Erklärung an Reuters betonte ein AWS-Sprecher: "Dieses kurze Ereignis war das Ergebnis eines Benutzerfehlers – insbesondere falsch konfigurierter Zugriffskontrollen – nicht der KI."
Das Unternehmen bezeichnete den Vorfall im Dezember als ein "extrem begrenztes Ereignis". Lediglich ein einziger Dienst, der AWS Cost Explorer, sei in einer von zwei Regionen auf dem chinesischen Festland betroffen gewesen. Compute-, Speicher-, Datenbank- und KI-Dienste seien nicht beeinträchtigt worden. Der zweite Vorfall habe keinen "kundenseitigen AWS-Dienst" betroffen.
Amazon fügte hinzu, es sei "ein Zufall, dass KI-Tools beteiligt waren" und dass "dasselbe Problem mit jedem Entwicklertool oder jeder manuellen Aktion auftreten könnte." Das Unternehmen habe keine Anhaltspunkte dafür gefunden, dass Fehler mit KI-Tools häufiger vorkommen. Bezüglich des Dezember-Ausfalls erklärte Amazon der Financial Times, dass der beteiligte Techniker "breitere Berechtigungen als erwartet hatte – ein Problem der Benutzerzugriffskontrolle, nicht der KI-Autonomie." Standardmäßig fordere Kiro "vor jeder Aktion eine Autorisierung an."
Der Bericht der Financial Times weist jedoch darauf hin, dass die KI-Tools innerhalb von AWS als Erweiterung des Bedienpersonals behandelt und mit denselben Berechtigungen ausgestattet wurden. In beiden Fällen benötigten die beteiligten Techniker keine zweite Person zur Genehmigung von Änderungen – etwas, das normalerweise erforderlich wäre.
Nach dem Dezember-Vorfall hat AWS nach eigenen Angaben "zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen implementiert", darunter eine obligatorische Peer-Review für den Produktionszugriff und Schulungen für das Personal. Die Tatsache, dass diese Maßnahmen erst nach den Vorfällen eingeführt wurden, steht im Widerspruch zu Amazons Behauptung, die Probleme seien lediglich auf Benutzerfehler zurückzuführen.
Die Vorfälle bei AWS werfen wichtige Fragen für Unternehmen auf, die KI-Tools in kritischen Infrastrukturen und Prozessen einsetzen oder dies planen. Sie unterstreichen die Notwendigkeit robuster Governance-Strukturen, klar definierter Berechtigungen und menschlicher Aufsicht, selbst bei autonomen Systemen. Für B2B-Kunden bedeutet dies, dass bei der Implementierung von KI-Lösungen ein besonderes Augenmerk auf folgende Aspekte gelegt werden sollte:
Die Erfahrungen bei AWS zeigen, dass die Einführung agentischer KI-Tools, die autonome Entscheidungen treffen können, mit erheblichen Herausforderungen verbunden sein kann, insbesondere wenn etablierte Sicherheitsmechanismen wie Peer-Reviews nicht von Anfang an integriert sind. Für Unternehmen, die auf Cloud-Infrastrukturen und KI-gestützte Entwicklungswerkzeuge setzen, ist es daher von entscheidender Bedeutung, eine ausgewogene Strategie zu verfolgen, die Innovation und Effizienz mit maximaler Sicherheit und Zuverlässigkeit verbindet.
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