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Der taiwanesische Technologiekonzern ASUS hat eine signifikante strategische Neuausrichtung bekannt gegeben. Das Unternehmen wird die Entwicklung neuer Smartphone-Modelle vorerst pausieren und seine Forschungs- und Entwicklungsressourcen stattdessen auf die Bereiche kommerzielle PCs und "Physische KI" konzentrieren. Diese Entscheidung, die von ASUS-Vorsitzendem Jonney Shih bestätigt wurde, markiert einen Wendepunkt in der Unternehmensstrategie und reflektiert die wachsende Bedeutung der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Tech-Branche.
Die Einstellung der Entwicklung neuer Smartphones betrifft sowohl die beliebten Serien Zenfone als auch die Gaming-orientierten ROG Phones. Gerüchte über einen solchen Schritt kursierten bereits seit Anfang Januar, wurden jedoch nun offiziell bestätigt. ASUS sieht in der vierten industriellen Revolution, geprägt durch KI, ein größeres Wachstumspotenzial als im hart umkämpften Smartphone-Markt.
Jonney Shih betonte im Rahmen einer "Jahresendgala 2025" in Taipei, dass die freigewordenen Kapazitäten vollständig in die neuen Kernbereiche fließen werden. Ziel ist es, die Marktstrategie "Allgegenwärtige KI. Unglaubliche Möglichkeiten." konsequent umzusetzen und die KI bis an ihre Grenzen auszureizen, um Produktinnovationen und Betriebsprozesse weiterzuentwickeln.
Ein zentraler Pfeiler der neuen Strategie ist die sogenannte "Physische KI". Hierunter versteht ASUS die Integration von KI in reale, physische Geräte. Konkrete Projekte umfassen:
Darüber hinaus wird der Bereich der kommerziellen PCs gestärkt. Es wird spekuliert, dass ASUS seine Erfahrungen aus der Mobiltelefonsparte, insbesondere in der Qualcomm-Plattformentwicklung, auch für kommerzielle Laptops auf Basis der Snapdragon-X-Plattform nutzen könnte. Die angekündigten "physischen KI-Geräte" könnten ebenfalls auf Qualcomms Dragonwing-Embedded-Plattform basieren.
Die Neuausrichtung von ASUS ist nicht isoliert zu betrachten. Der Finanzbericht für das Jahr 2025 zeigt, dass ASUS einen Gesamtumsatz von 738,91 Milliarden NT$ (rund 20 Milliarden Euro) erzielen konnte, was einem Anstieg von 26,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieses Wachstum wird maßgeblich auf die proaktive Entwicklung im Bereich KI zurückgeführt. Insbesondere das Geschäft mit KI-Servern erreichte ein Wachstum von 100 Prozent und machte im dritten Quartal 2025 etwa 20 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Auch die Bereiche Gaming und kommerzielle PCs verzeichneten zweistellige Wachstumsraten.
Im Gegensatz dazu trug die Smartphone-Sparte zuletzt wenig zum Konzernumsatz bei und hatte nie einen signifikanten Marktanteil erreicht. Der Smartphone-Markt gilt als gesättigt und ist von einem intensiven Preiskampf geprägt, insbesondere mit großen chinesischen Anbietern. Jonney Shih wies zudem auf die anhaltende Speicherkrise hin, die zu steigenden Preisen für Komponenten führt und die Margen im Smartphone-Segment zusätzlich unter Druck setzt. ASUS plant, diesen Herausforderungen durch "Design Thinking und Zusammenarbeit in der Lieferkette" zu begegnen.
Für Nutzer von ASUS-Smartphones, wie den Modellen Zenfone 12 Ultra oder ROG Phone 9, gibt es eine wichtige Zusicherung: Der Konzern hat bestätigt, dass der Support für bereits verkaufte Geräte unverändert fortgeführt wird. Dies umfasst Software-Updates, Garantieleistungen und den Kundendienst. Auch wenn keine neuen Modelle geplant sind, wird ASUS seinen Verpflichtungen gegenüber den Bestandskunden nachkommen.
Die Entscheidung von ASUS, sich aus der Smartphone-Entwicklung zurückzuziehen, spiegelt einen breiteren Trend in der Technologiebranche wider, bei dem Unternehmen ihre Ressourcen auf Bereiche mit dem größten Innovations- und Wachstumspotenzial konzentrieren. Die Künstliche Intelligenz wird dabei zunehmend als Schlüsseltechnologie identifiziert, die weitreichende Veränderungen in verschiedenen Sektoren herbeiführen kann.
Für Unternehmen im B2B-Bereich signalisiert die strategische Neuausrichtung von ASUS eine klare Prioritätenverschiebung hin zu KI-gestützten Lösungen und kommerziellen Hardware-Angeboten. Dies könnte neue Möglichkeiten für Partnerschaften und technologische Integrationen eröffnen, insbesondere in den Bereichen:
Die Entscheidung von ASUS unterstreicht die Notwendigkeit für Technologieunternehmen, agil auf Marktveränderungen zu reagieren und Investitionen in zukunftsträchtige Technologien zu lenken. Die Künstliche Intelligenz wird dabei als treibende Kraft für Innovation und Wachstum erkannt, die das Potenzial hat, ganze Produktsegmente neu zu definieren.
Bibliography: - heise online: "Asus setzt auf „Physische KI“ und kommerzielle PCs" - CHIP: "Smartphone-Hersteller könnte Produktion komplett einstellen" - ComputerBase: "R.I.P. ROG Phone: Asus entwickelt in Zukunft AI-Roboter statt Smartphones" - IT-Boltwise: "ASUS setzt auf KI und beendet Smartphone-Entwicklung" - GameStar: "Das war's: Asus-Chef besiegelt das Ende neuer Handys, um sich neu auszurichten" - WinFuture: "Asus macht Ernst: Die Smartphone-Sparte ist jetzt Geschichte" - Notebookcheck.com: "Asus verlässt Smartphone-Markt, investiert Ressourcen in AI-Projekte" - IT-Boltwise: "Asus zieht sich aus dem Smartphone-Markt zurück: Fokus auf KI und PCs" - heise online: "Asus drückt bei Smartphones auf die Pausentaste" - WinFuture: "Asus hat fertig? 2026 keine Smartphones, womöglich komplettes Ende"Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
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