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Seit der Einführung der sogenannten "AI Overviews" im Frühjahr 2025 in Deutschland hat Google seine Suchergebnisse um KI-generierte Zusammenfassungen erweitert. Diese basieren auf dem Gemini-Modell und sollen Nutzern prägnante Informationen zu einer Vielzahl von Themen liefern. Besonders im sensiblen Bereich der Gesundheitsfragen, wo fast sechs von zehn Menschen in Deutschland Google für die Recherche von Symptomen, Diagnosen und Therapien nutzen, werfen die verwendeten Quellen und die daraus resultierende Qualität der Antworten wichtige Fragen auf.
Eine von SE Ranking im Dezember 2025 durchgeführte Studie, die über 50.000 gesundheitsbezogene Suchanfragen in Deutschland analysierte, beleuchtet die Präferenzen der KI bei der Quellenauswahl. Die Ergebnisse zeigen, dass YouTube die am häufigsten zitierte Domain in Googles AI Overviews ist. Mit 4,43 Prozent aller Quellenverweise übertrifft die Videoplattform, die ebenfalls zu Google gehört, damit jede offizielle Gesundheitsbehörde oder ärztliche Institution.
Dieser Befund ist bemerkenswert, da YouTube als offene Plattform Inhalte ohne fachliche Prüfung zulässt. Im Gegensatz dazu werden etablierte medizinische Nachschlagewerke wie MSD Manuals, die Deutsche Herzstiftung oder die Stiftung Gesundheitswissen deutlich seltener herangezogen.
Die Studie identifizierte weitere signifikante Muster in der Quellennutzung der AI Overviews:
Diese Konzentration auf reichweitenstarke Plattformen und die geringe Berücksichtigung evidenzbasierter medizinischer Quellen deuten darauf hin, dass die Sichtbarkeit und Popularität einer Quelle oft stärker gewichtet werden als deren medizinische Zuverlässigkeit.
Die potenziellen Risiken dieser Quellenauswahl wurden bereits in der Praxis sichtbar. So lieferte Google auf Anfragen zum Normalbereich von Leberbluttests fehlerhafte Angaben, die von medizinisch anerkannten Referenzbereichen abwichen und wichtige Einflussfaktoren wie Alter oder Geschlecht unberücksichtigt ließen. Solche Ungenauigkeiten können schwerwiegende Folgen haben, da Patienten fälschlicherweise annehmen könnten, ihre Werte seien unauffällig, und dringend benötigte ärztliche Hilfe nicht in Anspruch nehmen.
Nachdem diese Probleme öffentlich wurden, entfernte Google einige der betreffenden AI Overviews. Jedoch bleiben andere potenziell problematische Ergebnisse, auch zu sensiblen Themen wie Krebs und psychischer Gesundheit, bestehen. Google betonte, dass AI Overviews darauf ausgelegt seien, hochwertige Inhalte aus vertrauenswürdigen Quellen anzuzeigen und nur bei hoher Vertrauenswürdigkeit der Antworten ausgespielt würden. Kritiker sehen hier jedoch unterschiedliche Maßstäbe, insbesondere bei Gesundheitsthemen.
Auch andere KI-Systeme wie ChatGPT zeigen eine ähnliche Problematik bei der Quellenzitation. Die Analyse ergab, dass ChatGPT nur in etwa 0,25 % aller Antworten explizite Quellen angibt. Wenn Quellen genannt werden, stammen diese überdurchschnittlich häufig von nutzergenerierten Plattformen wie Reddit oder Wikipedia, die ebenfalls keine redaktionelle Kontrolle oder medizinische Qualitätsstandards aufweisen. Dies erschwert eine verlässliche Qualitätsbewertung der generierten Gesundheitsinformationen.
OpenAI hat zwar mit "ChatGPT Health" einen spezialisierten Modus für medizinische Inhalte eingeführt, der eine vorsichtigere Einordnung und bessere Kontextualisierung verspricht. Der Zugang ist jedoch noch eingeschränkt, und die Wirksamkeit muss sich in der Praxis noch erweisen.
Die Ergebnisse dieser Analysen verdeutlichen die Herausforderungen, die mit dem Einsatz generativer KI in sensiblen Bereichen wie der Gesundheitsinformation einhergehen. Für Unternehmen im B2B-Sektor, die KI-Technologien in ihren Produkten und Dienstleistungen implementieren oder nutzen, ergeben sich daraus mehrere wichtige Erkenntnisse:
KI-gestützte Gesundheitsantworten können eine schnelle Orientierung bieten und die Informationssuche erleichtern. Sie ersetzen jedoch weder eine transparente Einordnung noch medizinische Expertise. Solange die Herkunft und Gewichtung der Quellen für Nutzer schwer nachvollziehbar bleiben und die Gefahr von Falschinformationen besteht, bleiben KI-Systeme in diesem Bereich ein hilfreiches Orientierungsinstrument, aber keine verlässliche Entscheidungsgrundlage. Für Mindverse, als KI-Partner, ist es von größter Bedeutung, diese Aspekte zu berücksichtigen und Lösungen anzubieten, die höchste Standards an Genauigkeit, Transparenz und Verlässlichkeit erfüllen.
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