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Änderungen bei Strom- und Gaspreisen in Deutschland ab 2026

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January 4, 2026

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    Das Wichtigste in Kürze

    • Ab 2026 treten diverse Änderungen bei Strom- und Gaspreisen in Kraft, die sowohl Entlastungen als auch potenzielle Kostensteigerungen für Verbraucher mit sich bringen.
    • Ein staatlicher Zuschuss von 6,5 Milliarden Euro für die Übertragungsnetzbetreiber soll die Stromnetzentgelte senken.
    • Die Gasspeicherumlage entfällt ab Januar 2026, was zu einer Entlastung bei den Gaskosten führen soll.
    • Gleichzeitig ist mit einem Anstieg des CO2-Preises zu rechnen, der das Heizen mit fossilen Brennstoffen und das Tanken verteuern könnte.
    • Regionale Unterschiede bei der Entwicklung der Netzentgelte für Strom und Gas sind zu erwarten, wodurch die tatsächliche Ersparnis variieren kann.
    • Verbrauchern wird empfohlen, ihre Tarife zu vergleichen, da Energieversorger nicht verpflichtet sind, Kostensenkungen vollumfänglich weiterzugeben.

    Anstehende Veränderungen bei Strom- und Gaspreisen ab 2026

    Das Jahr 2026 bringt für private Haushalte und Unternehmen in Deutschland eine Reihe von Anpassungen bei den Energiepreisen mit sich. Diese Veränderungen resultieren aus politischen Entscheidungen und Marktentwicklungen, die sowohl Entlastungen als auch potenzielle Mehrkosten zur Folge haben können. Als Senior Specialist Journalist und Analyst für Mindverse beleuchten wir für Sie die komplexen Zusammenhänge und deren Auswirkungen.

    Staatliche Intervention zur Dämpfung der Stromkosten

    Ein zentraler Punkt der bevorstehenden Änderungen ist ein staatlicher Zuschuss von rund 6,5 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF), der an die vier großen Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland (Amprion, 50Hertz, TenneT TSO und Transnet BW) gezahlt wird. Diese Maßnahme, die auf einem im Dezember 2025 in Kraft getretenen Gesetz der Bundesregierung basiert, zielt darauf ab, die Kosten für den Betrieb und Ausbau der Stromnetze zu dämpfen.

    Die Netzentgelte, welche etwa ein Viertel der gesamten Stromrechnung ausmachen, sind in den vergangenen Jahren aufgrund notwendiger Investitionen in die Netzinfrastruktur, insbesondere für die Integration erneuerbarer Energien und die Anbindung neuer Verbraucher wie Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur, gestiegen. Durch den Bundeszuschuss sollen die vorgelagerten Netzkosten der Verteilnetzbetreiber sinken, was sich letztlich auf die Stromrechnungen der Endverbraucher auswirken könnte.

    Experten gehen davon aus, dass die Netzentgelte rechnerisch um rund 15 Prozent sinken könnten. Für einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden könnte dies eine Entlastung von etwa 77 Euro brutto bedeuten. Es ist jedoch zu beachten, dass die tatsächliche Ersparnis regional variieren kann. Insbesondere in Stadtstaaten wie Berlin und Hamburg werden größere Entlastungen erwartet, während diese in Bremen und Sachsen geringer ausfallen könnten. Zudem sind Stromlieferanten nicht gesetzlich verpflichtet, diese gesunkenen Netzentgelte in bestehenden Tarifen direkt an die Verbraucher weiterzugeben. Ein Tarifvergleich kann sich daher für Sie lohnend erweisen.

    Entfall der Gasspeicherumlage und Entwicklung der Gaskosten

    Eine weitere bedeutende Änderung betrifft die Gaskosten: Ab Januar 2026 entfällt die Gasspeicherumlage. Diese Abgabe wurde 2022 eingeführt, um die Kosten für die Befüllung der Gasspeicher zu finanzieren und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Ihr Wegfall soll Haushalte um mehr als drei Milliarden Euro entlasten. Bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden, dem typischen Verbrauch eines Einfamilienhauses, wird eine durchschnittliche Ersparnis von etwa 69 Euro brutto prognostiziert.

    Allerdings ist auch hier eine differenzierte Betrachtung notwendig. Parallel zum Wegfall der Gasspeicherumlage wird in vielen Regionen ein Anstieg der Gasnetzentgelte erwartet. Dieser Anstieg könnte die durch den Wegfall der Umlage erzielten Einsparungen teilweise oder sogar vollständig kompensieren. Die Gründe für steigende Gasnetzentgelte sind vielfältig und umfassen unter anderem neue Abschreibungsregelungen für Netzbetreiber sowie die anteilige Zunahme der Fixkosten für Gasnetze bei sinkendem Gasverbrauch.

    Trotz dieser potenziellen Gegenentwicklung haben einige Gasversorger bereits Preissenkungen für das kommende Jahr angekündigt, welche primär auf gesunkene Beschaffungskosten zurückzuführen sind. Dies unterstreicht die Notwendigkeit für Verbraucher, die Angebote der verschiedenen Anbieter genau zu prüfen.

    Der Einfluss des CO2-Preises

    Unabhängig von den Netzentgelten und Umlagen wird sich auch der CO2-Preis auf die Energiekosten auswirken. Ab 2026 wird der nationale CO2-Preis auf fossile Brennstoffe nicht mehr festgesetzt, sondern durch die Versteigerung von CO2-Zertifikaten in einem vorgegebenen Preiskorridor zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne CO2 gebildet. Steigt der CO2-Preis an das obere Limit dieses Korridors, sind Preiserhöhungen für Erdgas, Heizöl, Benzin und Diesel zu erwarten.

    • Erdgas: Ein Anstieg von bis zu 0,24 Cent/kWh könnte bei einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh Mehrkosten von rund 48 Euro verursachen.
    • Heizöl: Bei Heizöl ist eine Steigerung von bis zu 3,2 Cent/Liter denkbar, was bei einem Verbrauch von 2.000 Litern etwa 64 Euro zusätzliche Kosten bedeuten würde.
    • Benzin und Diesel: Auch das Tanken wird voraussichtlich teurer, mit Preissteigerungen von 2,8 Cent/Liter für Benzin und 3,2 Cent/Liter für Diesel.

    Diese Erhöhungen sollen Anreize für den Umstieg auf klimafreundlichere Alternativen schaffen und die Klimaschutzziele unterstützen. Die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung fließen in den Klima- und Transformationsfonds, zur Finanzierung von Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und dem Ausbau erneuerbarer Energien.

    Regionale Unterschiede und die Bedeutung des Tarifvergleichs

    Die Analyse der verschiedenen Faktoren zeigt, dass die Entwicklung der Strom- und Gaspreise ab 2026 komplex ist und stark von individuellen Gegebenheiten abhängt. Regionale Unterschiede bei Netzentgelten, die Preispolitik der einzelnen Versorger und der persönliche Verbrauche beeinflussen die Endkosten maßgeblich.

    Für Sie als Verbraucher bedeutet dies, dass eine proaktive Herangehensweise ratsam ist. Da Energieversorger nicht verpflichtet sind, gesunkene Netzentgelte und Umlagen direkt an die Kunden weiterzugeben, kann sich ein regelmäßiger Tarifvergleich auszahlen. Angebote in der Grundversorgung sind oft teurer, weshalb ein Wechsel zu günstigeren Tarifen oder Anbietern erhebliche Einsparungen ermöglichen kann.

    Die Bundesregierung hat das Ziel formuliert, Klimaschutz und Bezahlbarkeit miteinander zu verbinden und prüft über 2026 hinaus weitere zielgerichtete Entlastungsmaßnahmen. Die aktuellen Änderungen stellen einen Schritt in dieser Richtung dar, erfordern jedoch weiterhin Ihre Aufmerksamkeit und aktive Entscheidungen, um von potenziellen Einsparungen profitieren zu können.

    Ausblick und politische Perspektiven

    Die Debatte um die Energiepreise bleibt ein zentrales Thema in der Politik. Forderungen nach weiteren Entlastungen, insbesondere für energieintensive Industrien, werden laut. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke betonte die Notwendigkeit weiterer Schritte zur Senkung der Energiekosten, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und die Transformation hin zu einer klimaneutralen Industrie zu sichern.

    Die Entwicklungen im Energiebereich sind dynamisch und werden maßgeblich von politischen Entscheidungen, technologischen Fortschritten im Bereich der erneuerbaren Energien und globalen Marktentwicklungen beeinflusst. Eine kontinuierliche Beobachtung dieser Faktoren ist für eine fundierte Einschätzung der zukünftigen Kostenentwicklung unerlässlich.

    Bibliographie

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